Den Wunschpreis von 1.200 Euro kommentierte die Expertin mit 1.000 bis 1.500 Euro. Horst Lichter stellte sich neben den Action-Helden und imitierte dessen Geste. In Ermangelung an Lichtschwertern empfahl Annika Raßbach ihm Händlerkarten.
Auch im Händlerraum kennt niemand die Figur
"Wer das ist, weiß kein Mensch", war Walter Lehnertz sicher. Zumindest im Händlerraum. Julian Schmitz-Avilas schwächelnde Expertise: "Das ist ein Mann." Jos van Katwijk scheiterte bereits beim Lesen: "Star Wars: The Force Unreleased", las er falsch vor.
"Das ist halt ein Kämpfer, das erkennt man an den Schwertern", gab sich Julian Schmitz-Avila wenig Mühe. "Aber der war nicht im Fernsehen - also in den Filmen - drin?", fragte Walter Lehnertz. "Leider nicht, aber im Radio quasi - da habe ich ihn gewonnen", erklärte Max.
"Ja, verrückt auf jeden Fall", entschied Julian Schmitz-Avila. Er bot zum Start 200 Euro. Wolfgang Pauritsch, Walter Lehnertz und Jos van Katwijk folgten. Als der Niederländer auf Schmitz-Avilas 350 Euro mit "375" reagierte, fragte Schmitz-Avila: "Häh?"
Wolfgang Pauritsch kommentierte scherzhaft: "Holländische Gulden." Als Jos van Katwijk 425 Euro bot, schaltete sich Wolfgang Pauritsch ein. Er versuchte, dem Verkäufer in die Karten zu schauen ... "Ich habe überhaupt keine Ahnung davon", gab er zu. "Wie sind denn unsere Gebote, helfen Sie uns ein bisschen", bat er Max. Der nannte offenherzig den Schätzpreis von 1.000 bis 1.500 Euro.
"Der sieht richtig gut aus", schwärmte Susanne Steiger. Allerdings hatte sie eigenwillige Ideen: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man den auf einen Saugroboter stellt. Der fährt dann nachts durch den Laden und schreckt die Einbrecher ab." Die Kollegen lachten.
Julian Schmitz-Avila hatte eine andere Idee für die Zweckentfremdung des Objekts: "Wir können den als Security bei uns an die Tür stellen." Jos van Katwijk wiederum wollte den "Starkiller" für sich selbst haben. Er bot 550 Euro. Zu wenig, fand Max. Sie einigten sich auf 600 Euro. Zwar nur die Hälfte des ursprünglichen Preiswunsches, aber Max war zufrieden. Vielleicht ja auch aus Dankbarkeit für den gewonnenen nutzbaren Platz zu Hause ...
"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung
Julien und Tom wollten Märchen-Scherenschnitte ihrer Großmutter veräußern. Annika Raßbach taxierte auf maximal 100 Euro. Wolfang Pauritsch bot sogar 200 Euro, doch die Zwillinge lehnten überraschend ab. Sie wollten spontan die Erinnerungen an Omas Werk behalten.
Ein Diamantanhänger mit Kette aus 585er Gold und Platin wollte das Ehepaar Fredi und Petra für 500 Euro verkaufen. 600 bis 700 Euro hielt Patrick Lessmann für realistisch. Susanne Steiger verdoppelte den Wunschpreis: 1.000 Euro!
Vier edle Früchtelöffel aus England, datiert auf 1780 bis 1790, wollte Alexander für 250 Euro abgeben. Patrick Lessman erhöhte auf bis zu 650. Wolfgang Pauritsch war das schmucke Besteck-Set 500 Euro wert.
Eine Tabatière mit einer Darstellung von Louis XVI wollte Kerstin für 300 Euro verkaufen. Bianca Berding hielt nur bis zu 200 für angemessen. Susanne Steiger bezahlte zum Glück 350 Euro.
Quelle: teleschau – der mediendienst