Gag von Händler-Kollegen lässt Lisa Nüdling laut werden
"Der Zustand ist sehr gut, wenn man bedenkt, wie alt es schon ist", betonte Wendela Horz. "Ich habe es nur zwei Mal angehabt", so Annemarie. Ihr Preiswunsch: 5.000 Euro. Das entsprach dem Goldwert. Wendela Horz empfahl bis zu 5.400. "Ich werde das Verhandeln übernehmen, aber mein Mann hilft mir immer, wenn es nötig ist", sagte Annemarie vor dem Betreten des Händlerraums. Den betrat das Ehepaar wie zuvor den Expertenraum Hand in Hand.
"Sieht schmuckig aus", vermutete David Suppes. Annemarie stellte die Schatulle direkt bei Lisa Nüdling ab. Eine strategisch gute Wahl, denn die Händlerin schwärmte sofort als sie den Schmuck sah. "Das trägst du doch schon", scherzte Fabian Kahl, da Nüdling bereits ein goldenes Armband an der linken Hand trug. "Das ist ja das Gegenstück, damit ich wieder gerade laufe", meinte Nüdling selbstironisch. "Das ist gut für den Rücken."
"Ein klassisches italienisches, immer zu tragendes Gutelaune-Goldarmband", fand die Händlerin. Der Kollege Daniel Meyer erkundigte sich nach dem Wert. "18 Karat", sagte Annemarie. "Mein lieber Scholli!", war Julian Schmitz-Avila beeindruckt. "Das ist bestimmt schwer", dachte Suppes laut. "Noch viel schöner als schwer ist, dass es so wunderbar flexibel ist, fast schon ein bisschen elastisch", sinnierte Nüdling. "Da darf keine einzige ´Laufmasche´ drin sein, aber das scheint perfekt zu sein."
Doch dann zog Julian Schmitz-Avila am Schmuck und meinte: "Das ist auch für Ziehharmonika." Nüdling griff laut ein: "Nein, nicht dran ziehen!" Schmitz-Avila erkannte, dass sein schlechter Scherz unangebracht war und schüttelte den Kopf über sich selbst.
Alles noch mal gut gegangen. Als Lisa Nüdling 5.250 Euro bot, stiegen die Rivalen Schmitz-Avila und Suppes aus. Nüdling freute sich über ihren neuen Schmuck. Doch dessen Unversehrtheut wurde erneut strapaziert - diesmal von Fabian Kahl. Der bewegte den Schmuck wie eine Raupe zu Nüdling. Die Käuferin blieb gelassen: "Mega, das ist so schön. Da ist richtig viel Alarm, großartig!" Annemarie freute sich ebenso: "Ich möchte am liebsten der ganzen Welt erzählen wie schön das hier ist!"
"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung
Ein Kino-Aufsteller zum "Scooby-Doo"-Film von 2020 gefiel Detlev Kümmel so gut, dass er den Vierbeiner zum Abschied umarmte. Der Experte empfahl bis zu 400 Euro. David Suppes kaufte die Figur der Schwestern Sabrina und Susanne für 270 Euro.
"Eine Porzellan-Brosche mit einer Frau, die eine verrückte Frisur trägt", sagte Eva-Maria über ihr Mitbringsel. "Schau dir diese Frisur an! Wie viel Arbeit das wohl war?", fragte sich Lichter. Expertise: 150 Euro. Fabian Kahl kaufte den Schmuck für 200 Euro.
Eine Bronzefigur hatte der Künstler Karl H. Hödicke dem Vater des Verkäufers geschenkt. Der war Kinderarzt des Sohnes des Künstlers. Anneliese und Clemens wünschten sich bis zu 5.000 Euro. Colmar Schulte-Goltz empfahl 2.000. David Suppes war die Figur 2.500 Euro wert.
Alexander hatte keinen Trennungsschmerz angesichts der Schnupftabak- und Pillendosen: "Ich habe es immer gehasst, dieses Geschniefe, jetzt muss das weg", sagte er über das Hobby des verstorbenen Patenonkels. Statt 3.600 Euro Schätzpreis bekam er 2.750 von Daniel Meyer.
Quelle: teleschau – der mediendienst