Gleich am ersten Tag der Nürnberg-Woche verkündete Elena, dass Unterstützung in der Küche für sie weniger Punkte als Konsequenz hat. Kevin bekommt an Tag 3 bei seinen "Das perfekte Dinner"-Vorbereitungen gleich doppelte Hilfe - was wird Elena wohl dazu sagen?
"Ich genieße das Landleben sehr", hat es sich Kevin (34) in Cadolzburg außerhalb von Nürnberg und Fürth schön eingerichtet. Als Automobilverkäufer hegt er eine besondere Leidenschaft für italienische Fabrikate - und für italienische Küche. "Die ersten Urlaube, als ich Kind war, waren immer in Italien im Ferienhaus. Meistens in der Toskana", begründet Kevin sein "Dinner"-Motto "Cultura italiana". Außerdem: "Die italienische Küche ist sehr vielfältig."
Pastateig wird in seiner Familie schon seit den frühen 90er-Jahren selbst geknetet, "als wir damals im Familienurlaub eine Pastamaschine in der Toskana gekauft haben". Hier ist also ein Experte am Werk, da sollte wenig schiefgehen: "Das ist dann eigentlich so ein bisschen zur Leidenschaft geworden. Mittlerweile gibt es mehrere Nudelmaschinen im Haushalt." Bruder Mario und Kumpel Tobi drängten sich beide als Schnibbelhilfen auf. Mario schwärmt von den Kochkünsten seines Bruders und seiner Mutter: "In den wenigsten Restaurants kann man eigentlich so gut essen wie dann daheim." Heute gibt es:
- Vorspeise: Südtiroler Mini-Germknödel mit Bratensauce und Thymianbröseln
- Hauptspeise: Stracotto di manzo mit sardischen Gnocchi und Gremolata
- Nachspeise: Pesche dolci siciliane
"Er möchte einen Wow-Effekt", erklärt sich Elena (37), warum sich Kevin bisher sehr bedeckt gehalten hat. Sie liest die Hauptspeise vor: "Gnotschi." Richi (45) raunt ebenfalls auf Fränkisch: "Gnotschi, genau." Beide wissen natürlich, dass die korrekte Aussprache anders lautet. Was "stracotto" heißt, müssen sie erst googeln. "Ahhh, 'stracotto' ist Italienisch und heißt 'durchgekocht', beziehungsweise 'zerkocht'", liest Elena das Suchergebnis vor. Zum Thema Schnibbelhilfe hat sie schon am ersten Tag ganz klare Regeln geäußert, die sie heute nochmals betont: "Eine Schnibbelhilfe darf nicht kochen und darf tatsächlich nur schneiden. Nicht rühren, nicht servieren, nur schneiden."
Gastgeschenke sind "richtig coole Idee"
"Sehr ruhig, versiert, strukturiert und sehr zuvorkommend" - nichts anderes hat Richi von Kevin bei der Begrüßung erwartet. Elena freut sich auf einen weiteren Abend mit der Nürnberg-Truppe: "Wir sind so unkompliziert und lustig." Richi ebenfalls: "Egal, zu welcher Uhrzeit wir zusammenkommen, wir haben immer tollen Spaß."
"Die liebe Elena will ganz, ganz heißes Essen, heiße Teller, da darf ich mir auf keinen Fall einen Fehler erlauben", wärmt Kevin die Keramik gut vor - nachdem er sich schon zwei Schnibbelhilfen erlaubt hat. Derweil freuen sich die Gäste über das Gastgeschenk: das Sendungslogo als 3D-Druck mit Beleuchtung. "Das ist ja eine richtig coole Idee", findet Martina (60). Musti (47) meint gar: "Ich glaube, sowas gab es in der Geschichte von 'Das perfekte Dinner' noch nicht."
Germknödel mit Pulled Chicken gefüllt gab es bestimmt auch noch nie vorher. Und die sind laut Elena "sehr, sehr schmackhaft". Vielleicht stimmt sie das milde in Bezug auf die doppelte Schnibbelhilfe: "Sein Menü war sehr aufwändig, und deswegen ist das auch legitim, dass er eine Schnibbelhilfe hatte." Aber: "Tatsächlich war es mir nicht warm genug."