Erst "Bussi", dann Krach: ZDF-Krimi-Star verrät, wie die Beziehung zu Fürst Albert von Thurn und Taxis zerbrach

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Inas Nacht
Oberbayerischer Grant trifft nordischen Humor: Gast Eva Karl Faltermeier (rechts) und Gastgeberin Ina Müller verstanden sich bei "Inas Nacht" prächtig.
NDR/ARD/Morris Mac Matzen

Es war eine tolle Kinderfreundschaft. Wer weiß, was sich alles hätte entwicken können zwiswchen Kabarettistin Eva Karl Faltermeier und Fürstenspross Albert von Thurn und Taxis - wenn Eva nicht alles zerstört hätte.

Eine Oberpfälzerin auf St. Pauli. Könnte ein schöner Titel einer BR-Vorabendserie sein, wurde aber wahr. Denn die Kabarettistin Eva Karl Faltermeier war zu Gast bei Ina Müller. In "Inas Nacht", gesendet aus der St.-Pauli-Kneipe "Zum Schellfischposten", berichtete die Regensburgerin (43) von ihrer rauschhaften Kindheit - und der Zeit mit Fürstensohn Albert von Thurn und Taxis.

Rauschhaft war Faltermeiers Kindheit, weil sie täglich mit Bier in Berührung kam. Zumindest nasal. Denn die Bushaltestelle zur Grundschule lag auf dem Hof der örtlichen Brauerei. "Der Maische-Geruch war allgegenwärtig", berichtete Faltermeier, die kürzlich in der Rolle der Kriminaloberrätin Dr. Linda Hösl in der ZDF-Krimireihe "München Mord" debütierte. Kein Wunder, dass sie Bierarten geschmacklich zuordnen kann und beinahe mal Bierkönigin geworden wäre.

Faltermeier schilderte auch, angesprochen von Ina Müller, die wie immer im Vorfeld exzellent recherchiert hatte, ihre Verbindung zu Albert von Thurn und Taxis, dem wie Faltermeier 1983 geborenen jüngsten Kind von Johannes und Gloria von Thurn und Taxis. Mit dem nämlich ging die kleine Eva gemeinsam zur Schule. Und nicht nur das.

Beinahe wäre Eva Karl Faltermeier sogar Bierkönigin geworden

"Der ist oft bei uns gewesen", erzählte Faltermeier. Zum Spielen - und in Begleitung der Personenschützer. Während die Kids rumtobten, hätten die Security-Beamten auf dem Faltermeier'schen Sofa relaxt. Der Höhepunkt der Freundschaft: "Wir haben uns sogar einmal ein Bussi gegeben", berichtete Faltermeier über einen unschuldigen Kinderkuss. Da seien sie "so zehn Jahre" alt gewesen.

Die Freundschaft zerbrach. Und Faltermeier war schuld. Und ein Hängebauchschwein. Letzteres hatte Albert besorgt, um es seiner älteren Schwester zum Geburtstag zu schenken. Das fand Faltermeier so cool, dass sie total aufgeregt gewesen sei. Und sie plapperte dann - versehentlich - bei der Schwester aus, was sie vom Bruder bekommen würde. Das empfand Albert als Vertrauensbruch. Die enge Verbindung war Geschichte.

Faltermeier lebt mit zwei Kindern allein. Der Kindsvater sei weg, aber "er kann uns besuchen, wir mögen den auch", erklärte sie. Sie wolle eigentlich niemanden mehr fest bei sich einziehen lassen. Daten sei okay, auch mit mehreren und in verschiedenen Städten. "Aber diese stationäre Aufnahme bei mir?" - eher nicht, sagte sie. Obwohl: Albert, zumal unvermählt, könnte zur Ausnahme taugen. Dessen Schloss sei ja groß, so Faltermeier. "Größer als der Buckingham Palace. Da könnten wir die Flügel schon aufteilen."

Quelle: teleschau – der mediendienst