Eklat um N-Wort und Deutschlandlied: Eike Immel wird aus TV-Show geschmissen

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"Das große Promi-Büßen"
Nach Folge drei von "Das große Promi-Büßen" wurde Eike Immel aus der Joyn-Show geworfen.
Joyn
"Das große Promi-Büßen"
Einsicht zeigte Eike Immel bei der "Runde der Schande" gegenüber Moderatorin Olivia Jones keine.
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"Ja, ich schäme mich", bekannte Eike Immel in der "Runde der Schande". Doch lange hielt die Einsicht des Ex-Fußballers bei "Das große Promi-Büßen" nicht an. Stattdessen kam es zum Eklat - samt N-Wort und der ersten Strophe des Deutschlandliedes.

"Halbwegs ohne Gesichtsverlust" aus der "Runde der Schande" kommen: Das hat sich Eike Immel bei "Das große Promi-Büßen" (Joyn) fest vorgenommen. Auch wenn er im Rückblick einige Sachen bereue, ist es dem Ex-Fußballnationaltorwart wichtig, zu unterstreichen: "Ich habe niemanden betrogen." Überhaupt fühle er sich "nach wie vor unschuldig".

Olivia Jones sieht das naturgemäß anders und liest dem 65-Jährigen die Leviten. Daraufhin räumt Immel unter anderem ein, dem verstorbenen Weltmeister Andreas Brehme noch Geld zu schulden: "Das mache ich wieder gut." Kleinlaut wird Immel gegenüber der Moderatorin zunächst auch, als es um eine verbale Entgleisung bei "Promis unter Palmen" geht. Dort hatte der Ex-Torwart eingeräumt, sich einst mit einem Mann nur deshalb angefreundet zu haben, um dessen Frau auszuspannen. Für die Frau hatte er zudem eine deftige Beleidigung in petto.

"Das ist das klassische Verhalten eines Trickbetrügers", stellt Olivia Jones fest. "Ja, ich schäme mich", lenkt Immel ein. "Das war unterirdisch." Doch wirklich ernst scheint er die darauffolgende Entschuldigung nicht gemeint zu haben. Erst relativierte Immel seine Verunglimpfungen, und kaum hatte Jones den Raum verlassen, erneuerte Immel die Beleidigungen gegen die Frau. Nach seiner Rückkehr in den Schlafsaal meldet sich Olivia Jones nochmals über den Bildschirm zu Wort - mit zwei heftigen Enthüllungen.

Eike Immel verteidigt sich nach Rauswurf: "Bin weder Nazi noch frauenfeindlich"

"Eikes 'Runde der Schande' hat hohe Wellen geschlagen. Nicht nur das, was er in seiner 'Runde der Schande' gesagt hat, sondern leider auch das, was er danach gesagt hat", informiert Olivia Jones die anderen Teilnehmenden der TV-Show. Während sich Immel keiner Schuld bewusst ist ("Ich?"), enthüllen Aufnahmen, wie er sich über vermeintliches "Gutmenschen-Getue" echauffiert und Beleidigungen gegenüber der Frau erneuert. Zudem nimmt Immel das N-Wort in Zusammenhang mit einer Süßigkeit in den Mund ("Das darfst du nicht mehr sagen. Das ist doch krank.") und relativiert diskriminierende Beleidigungen ("Wenn es doch so ist, darf ich es nicht sagen?").

Und das ist nicht alles. "Und dann haben wir durch Zufall leider auch das hier noch entdeckt", schickt Olivia einer weiteren Aufnahme Immels voran. Darauf ist der einstige Sportler auf dem Weg ins Camp zu sehen. Dabei stimmt er die erste Strophe des Deutschlandliedes an. Diese ist nicht verboten, wurde aber einst als Ausdruck vermeintlicher deutscher Überlegenheit von den Nationalsozialisten missbraucht.

Aufgrund der Summe an Entgleisungen zieht die Produktion schon in Folge drei von "Das große Promi-Büßen" die Reißleine. "Eike, wir hätten gerne mehr von dir gesehen, aber eben nicht so was. Du musst das Camp jetzt sofort verlassen!", vollzieht Jones den Rausschmiss Immels. Der akzeptiert seine Abreise, entschuldigt sich, stellt aber auch klar: "Ich bin weder Nazi noch frauenfeindlich noch sonst was." Was in der Show passiert sei, sei ein "totaler Fehler".

Quelle: teleschau – der mediendienst