"Dann ist das alles nicht klug": Laschet rügt bei Illner Selenskyis Konfrontationskurs gegenüber Trump

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Maybrit Illner - 22.10.2026
Armin Laschet rief zu einem diplomatischeren Umgang mit dem US-Präsidenten Donald Trump auf.
ZDF/Svea Pietschmann

Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat bei "Maybrit Illner" den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi zu einem diplomatischeren Umgang mit US-Präsident Donald Trump aufgefordert. Provokationen seien derzeit "nicht besonders geschickt".

"Täter-Opfer-Umkehr"? Von Maybrit Illner mit diesem Vorwurf konfrontiert, erneuerte CDU-Außenpolitiker Armin Laschet seine Kritik an Wolodymyr Selenskyis Konfrontationskurs gegenüber US-Präsident Trump: "Ist es in einem solchen Moment besonders geschickt, wenn man dann in amerikanischen Medien Bemerkungen macht, von denen man weiß, dass der Präsident wieder allergisch darauf reagiert?", fragte der CDU-Außenpolitiker mit Blick auf "mehrere Interviews" Selenskyis in die Gesprächsrunde.

Er lieferte selbst die Antwort: "Ich würde das an seiner Stelle nicht machen. Ich würde alles tun, um das Gefühl und den Eindruck zu vermitteln: Wir anerkennen, dass die Amerikaner noch da sind. Wir brauchen sie. Wir bitten Sie, den Prozess jetzt voranzubringen." Wenn die Europäer und auch Selenskyi von Trumps Reaktionen abhingen, "dann ist das alles nicht klug", legte Laschet nach. Deutlichere Worte fand dagegen der aus München zugeschaltete Kabarettist Michael Mittermeier. Trump gebe dem Präsidenten des angegriffenen Landes vor laufender Kamera eine Mitschuld am Krieg - das sei in seinen Augen "so krass, so schäbig".

Quelle: teleschau – der mediendienst