Verplappert oder bewusst gestreut? Bei Markus Lanz wurde wohl die Unions-Kandidatin zur Bundespräsidenten-Wahl präsentiert. Die große Einigkeit und frühe Festlegung überraschte den Moderator.
Noch vor dem eigentlichen Thema, den US-Zwischenwahlen, fragte Markus Lanz in seiner Sendung vom Donnerstag den CDU-Politiker Roderich Kiesewetter nach der Kandidatensuche für die Bundespräsidentenwahl am 30. Januar 2027. "Es ist eine ziemlich verstolperte, handwerklich schwierige Phase", räumte der ein und blieb schwammig: "Ich möchte, dass Ilse Aigner die besten Chancen hat." Deutlicher wurde Armin Petschner-Multari (CSU): "Es muss Ilse Aigner werden." Daraufhin hakte Lanz mehrfach nach: "Sie wissen es?" - "Ich weiß es", berief sich der Politikberater auf "verlässliche Quellen", schränkte aber ein: "Es gibt nie hundertprozentige Sicherheit."
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Quelle: teleschau – der mediendienst