"Anwalt sitzt draußen": Gina-Lisa Lohfink droht Konkurrentin bei "Reality Queens"-Wiedersehen

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"Reality Queens"
Gina-Lisa Lohfink stürmte beim Wiedersehen von "Realty Queens" aufgebracht aus dem Studio.
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Auch beim Wiedersehen gerieten Ariel (links) und Hati Suarez (rechts) aneinander.
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War sich kaum einer Schuld bewusst: Kader Loth.
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Eine TV-Show wie ein Migränekopfschmerz: Beim "Reality Queens"-Wiedersehen versuchte Moderator Twenty4Tim, das Reality-Format mit seinen Teilnehmerinnen aufzuarbeiten. Zielführend war das nicht. Laut, unflätig und voller Drohungen dafür schon.

"Ich habe eine gute Nachricht: Ich habe die Show überlebt", schnaufte Twenty4Tim am Ende des "Reality Queens"-Wiedersehens (RTL+) erleichtert. Verdenken konnte man es ihm nicht. Schließlich war dem ein einstündiges Konfrontationsgespräch der Teilnehmerinnen vorangegangen, das es in sich hatte. Wenig überraschend gipfelte die als Aufarbeitung der Konflikte gedachte Reunion in eine dezibelstarke Eskalation.

"Der Anwalt sitzt draußen", keifte Gina-Lisa Lohfink in Richtung Cecilia Asoro. Der hatte das einstige GNTM-Model schon während der Zeit in Kolumbien mit einer Unterlassungsklage gedroht. Wirkungsvoll war die Einschüchterungstaktik hingegen nicht, stichelte Cecilia doch hämisch: "Ich warte und freue mich drauf." Die Rekapitulation des Corpus delicti - eines vermeintlich alkoholgetränkten Abends im Dschungel - verlief wenig überraschend divergent.

"Ich bin ein Mensch, der immer alles zugibt", gab sich die als Schluckspechtin beschuldigte Gina-Lisa als Unschuldslamm. Als Michelle Daniaux einen weiteren, in Gina-Lisas Augen ungeheuerlichen Verdacht äußerte ("Es waren Nachwirkungen von irgendwas"), stürmte die aufgebracht aus dem Studio. "Ich bin genervt, dass sie sich ständig in die Opferrolle begibt", verdrehte Cecilia die Augen. Bei der Rückkehr kurz darauf verwies Gina-Lisa auf die frostigen Gegebenheiten im TV-Studio: "Mir war kalt." Wer's glaubt!

Kader Loth beklagt: "Das Wort Mobber ist so ein Lifestyle-Wort geworden"

Freunde werden auch Tanja Tischewitsch und Kader Loth eher keine mehr. Als Letztere erstmals Tanjas Social-Media-Abrechnung ("Alternde Karikatur, die irgendwie immer peinlicher und peinlicher wird") zu Augen bekam, entgleisten ihr prompt die Gesichtszüge. "Ich war in 20 Jahren noch nicht so außer mir", ordnete sie ihren Wutanfall in der Show zunächst selbstkritisch ein, um dann die Schuld doch an anderer Stelle zu verorten: "Die [d. Red. Tanja] muss mich wirklich getriggert haben."

Dass sie Tanja mit dem Jugendamt gedroht habe, fiel dagegen einer plötzlichen Amnesie zum Opfer. Und das, obwohl Twenty4Tim den nötigen Videobeweis gleich zweimal einspielte. Das brachte Tanja sogar die Solidarität von Kratzbürste Ariel, ebenfalls Mama, ein. Kader zeigte sich von dem aufgebrachten Durcheinandergerede wenig beeindruckt und wollte sich nicht in eine Ecke gestellt wissen: "Das Wort Mobber ist so ein Lifestyle-Wort geworden." Ärger äußerte sie auch über das TV-Publikum, das online den Stab über sie gebrochen habe, dabei aber nur "mit Chips auf dem Sofa" sitze.

"Bachelorette" Ariel teilt gegen Konkurrentin aus: "Hoffe lieber, dass sich dein Freund nicht bewirbt"

Gänzlich größenwahnsinnig trat derweil Ariel auf. "Hati und Ginger machen jeden Tag Storys über mich, die sind gestört", warf sie Hati Suarez und Ginger Costello-Wollersheim an den Kopf. Tims Nachfrage, ob "Aufruhr" ihr Geschäftsmodell sei, entgegnete die Schweizerin mit Blick auf Hati: "Sie möchte unbedingt erreichen, was ich habe."

Lukrativ sei ihre Herangehensweise auf jeden Fall, ließ Ariel wissen und ätzte hinsichtlich ihrer Hauptrolle im Schweizer "Bachelorette"-Ableger ("Es ist meine Sendung") in Richtung Hati: "Hoffe lieber, dass sich dein Freund nicht bewirbt." Angesichts der zügellosen Keiferei war es schließlich Twenty4Tim, der energisch eingriff: "Könnt ihr weiter auf Social Media austragen."

Quelle: teleschau – der mediendienst