Christel blieb optimistisch und hoffte, dass die Händler den Preis nicht allzu sehr drücken würden. Im Händlerraum zeigte sich schnell, dass das Art-déco-Objekt bestens ankam. Gleich mehrere interessierten sich für das funkelnde Stück.
Am Ende legte Daniel Meyer 4.300 Euro auf den Tisch. Das Armband erinnerte ihn an seine Großmutter, eine "Grande Dame", die ganz ähnlichen Schmuck getragen hatte.
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"Das ist sehr ausdrucksstark", lobte Dr. Bianca Berding das Werk von Christian Peschke. Das Gemälde vereinte unter anderem Kubismus und Surrealismus und wurde auf 1.500 bis 1.800 Euro geschätzt.
Im Händlerraum wurde es dann kurz persönlich. Fabian Kahl fühlte sich von der dargestellten Frau an seine Ex erinnert. Geboten wurde trotzdem - oder gerade deswegen? Den Zuschlag sicherte sich am Ende jedoch sein Kontrahent Daniel Meyer mit 1.450 Euro.
Mit dem "Mann in Ketten" ging es anschließend deutlich klassischer und maskuliner weiter. Die französische Régule-Figur aus der Zeit um 1930 war lange in Familienbesitz. Die Expertise sah 450 bis 650 Euro als realistisch an. Doch die Händler hatten offenbar Gefallen an der Figur gefunden. Erst bei starken 1.270 Euro war Schluss. Markus Wildhagen erhielt den Zuschlag.
Küchenhelfer, Wellnessgerät oder doch ein Prügel? Das ungewöhnliche Holzobjekt sorgte zunächst für reichlich Rätselraten. Die Auflösung? Es handelte sich um einen Doppel-Punkt-Roller aus den 1920er-Jahren, der einst für Massage-Anwendungen gedacht war. Die Expertise sah einen geringen Wert von 20 bis 30 Euro.
Im Händlerraum wurde der Massageroller gleich ausprobiert. Viel entspannter wurde es beim Preis allerdings nicht: Christian Vechtel zahlte am Ende genau 20 Euro.
Der alte Sparschrank mit seinen 40 Fächern hatte viele Jahre im Vereinsheim eines Reitvereins gehangen. Wegen seines eher mittelmäßigen Zustands wurden lediglich 30 bis 50 Euro erwartet.
"Wo habt ihr das denn abgeschraubt?", wollten die Händler augenzwinkernd wissen. Als sie hörten, dass der Erlös in die Jugendarbeit fließen sollte, griff Pferdefreundin Susanne Steiger besonders großzügig zu und machte mit 100 Euro den Deal perfekt.
Den Schlusspunkt setzte eine entzückende kleine Silberdose mit Bulldoggenbabys darauf. Tatsächlich handelte es sich um einen historischen Briefmarkenbehälter aus Wien, den Alexander Sturm vermutlich zwischen 1885 und 1905 gefertigt hatte. Mit 133 Gramm Silber brachte die Dose nicht nur Gewicht, sondern auch einen stattlichen Wert mit. Die Schätzung lag bei 600 bis 800 Euro. Christian Vechtel bestätigte sie mit seinem Gebot von 720 Euro.
Quelle: teleschau – der mediendienst