Älteste "Bares für Rares"-Verkäuferin aller Zeiten: "Möchte zum Schluss noch mal alles mitnehmen"

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Bares für Rares
Über das Alter einer Dame spricht man bekanntlich nicht. Sohn Manfred nahm dem Gastgeber deshalb die Frage ab: "Meine Mutter wird dieses Jahr 100."
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Bares für Rares
"Na das ist ja mal eine gemütliche Runde", zeigte sich Horst Lichter hoch erfreut. Schnell wurde klar: Dieser Besuch war alles andere als gewöhnlich. Christel dürfte die älteste Verkäuferin gewesen sein, die jemals in der ZDF-Trödelshow zu Gast war.
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Horst Lichter konnte seine Bewunderung kaum verbergen. Sofort schenkte er Christel ein Herz und gleich zwei begeisterte "Wow!" hinterher.
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Die Diamanten und Saphire waren durch ihre Geradlinigkeit exakt in Szene gesetzt. Zusammen brachten die Edelsteine rund 3,8 Karat auf die Waage.
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Christel blieb optimistisch und hoffte, dass die Händler den Preis nicht allzu sehr drücken würden. Im Händlerraum zeigte sich schnell, dass das Art-déco-Objekt bestens ankam. Gleich mehrere interessierten sich für das funkelnde Stück.
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"Das ist sehr ausdrucksstark", lobte Dr. Bianca Berding das Werk von Christian Peschke. Das Gemälde vereinte unter anderem Kubismus und Surrealismus und wurde auf 1.500 bis 1.800 Euro geschätzt.
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Bares für Rares
Mit dem "Mann in Ketten" ging es anschließend deutlich klassischer und maskuliner weiter. Die französische Régule-Figur aus der Zeit um 1930 war lange in Familienbesitz. Die Expertise sah 450 bis 650 Euro als realistisch an.
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Bares für Rares
Küchenhelfer, Wellnessgerät oder doch ein Prügel? Das ungewöhnliche Holzobjekt sorgte zunächst für reichlich Rätselraten. Die Auflösung? Es handelte sich um einen Doppel-Punkt-Roller aus den 1920er-Jahren, der einst für Massage-Anwendungen gedacht war. Die Expertise sah einen geringen Wert von 20 bis 30 Euro.
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Der alte Sparschrank mit seinen 40 Fächern hatte viele Jahre im Vereinsheim eines Reitvereins gehangen. Wegen seines eher mittelmäßigen Zustands wurden lediglich 30 bis 50 Euro erwartet.
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Den Schlusspunkt setzte eine entzückende kleine Silberdose mit Bulldoggenbabys darauf. Tatsächlich handelte es sich um einen historischen Briefmarkenbehälter aus Wien, den Alexander Sturm vermutlich zwischen 1885 und 1905 gefertigt hatte.
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Als Horst Lichter das Alter von Verkäuferin Christel erfuhr, verschlug es ihm kurz die Sprache. Die alte Dame schreibt bei "Bares für Rares" wohl TV-Geschichte.

"Na das ist ja mal eine gemütliche Runde", zeigte sich Horst Lichter hoch erfreut. Schnell wurde klar: Dieser Besuch war alles andere als gewöhnlich. Christel dürfte die älteste Verkäuferin gewesen sein, die jemals in der ZDF-Trödelshow zu Gast war.

Über das Alter einer Dame spricht man bekanntlich nicht. Sohn Manfred nahm dem Gastgeber deshalb die Frage ab: "Meine Mutter wird dieses Jahr 100." Horst Lichter konnte seine Bewunderung kaum verbergen. Sofort schenkte er Christel ein Herz und gleich zwei begeisterte "Wow!" hinterher.

"Ja, Heide, wat sind wir junge Hüpfer!", lachte er in Richtung der Expertin Heide Rezepa-Zabel. "Du bist ja noch nicht mal bei der Hälfte angekommen!"

Wunschpreis weit untertroffen

Für Christel indes erfüllte sich mit ihrem Besuch ein Herzenswunsch. "Ich möchte zum Schluss noch mal alles mitnehmen." Einmal bei "Bares für Rares" dabei zu sein, gehörte unbedingt dazu.

Passender hätte ihr Mitbringsel kaum sein können. Das Armband stammte ebenfalls aus den 1920er-Jahren und war damit fast so geschichtsträchtig wie seine Noch-Besitzerin. Platin galt damals als Luxusmaterial schlechthin. Es war kostbarer als Gold und Ausdruck von Prestige.

Die Diamanten und Saphire waren durch ihre Geradlinigkeit exakt in Szene gesetzt. Zusammen brachten die Edelsteine rund 3,8 Karat auf die Waage. Auch handwerklich überzeugte das qualitativ hochwertige Schmuckstück. Vermutlich war es in Deutschland gefertigt worden. Einzig ein paar gelöste Ösen ließen sich feststellen, referierte die Expertin.

Christel und Manfred hofften auf 8.000 bis 10.000 Euro. Die Expertise bremste die Erwartungen allerdings auf 3.500 bis 4.000 Euro. Mutter und Sohn ließen sich davon nicht entmutigen und nahmen die Händlerkarte für das Armband an. "Bevor es in der Schublade liegt ..."

Christel blieb optimistisch und hoffte, dass die Händler den Preis nicht allzu sehr drücken würden. Im Händlerraum zeigte sich schnell, dass das Art-déco-Objekt bestens ankam. Gleich mehrere interessierten sich für das funkelnde Stück.

Am Ende legte Daniel Meyer 4.300 Euro auf den Tisch. Das Armband erinnerte ihn an seine Großmutter, eine "Grande Dame", die ganz ähnlichen Schmuck getragen hatte.

"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung

"Das ist sehr ausdrucksstark", lobte Dr. Bianca Berding das Werk von Christian Peschke. Das Gemälde vereinte unter anderem Kubismus und Surrealismus und wurde auf 1.500 bis 1.800 Euro geschätzt.

Im Händlerraum wurde es dann kurz persönlich. Fabian Kahl fühlte sich von der dargestellten Frau an seine Ex erinnert. Geboten wurde trotzdem - oder gerade deswegen? Den Zuschlag sicherte sich am Ende jedoch sein Kontrahent Daniel Meyer mit 1.450 Euro.

Mit dem "Mann in Ketten" ging es anschließend deutlich klassischer und maskuliner weiter. Die französische Régule-Figur aus der Zeit um 1930 war lange in Familienbesitz. Die Expertise sah 450 bis 650 Euro als realistisch an. Doch die Händler hatten offenbar Gefallen an der Figur gefunden. Erst bei starken 1.270 Euro war Schluss. Markus Wildhagen erhielt den Zuschlag.

Küchenhelfer, Wellnessgerät oder doch ein Prügel? Das ungewöhnliche Holzobjekt sorgte zunächst für reichlich Rätselraten. Die Auflösung? Es handelte sich um einen Doppel-Punkt-Roller aus den 1920er-Jahren, der einst für Massage-Anwendungen gedacht war. Die Expertise sah einen geringen Wert von 20 bis 30 Euro.

Im Händlerraum wurde der Massageroller gleich ausprobiert. Viel entspannter wurde es beim Preis allerdings nicht: Christian Vechtel zahlte am Ende genau 20 Euro.

Der alte Sparschrank mit seinen 40 Fächern hatte viele Jahre im Vereinsheim eines Reitvereins gehangen. Wegen seines eher mittelmäßigen Zustands wurden lediglich 30 bis 50 Euro erwartet.

"Wo habt ihr das denn abgeschraubt?", wollten die Händler augenzwinkernd wissen. Als sie hörten, dass der Erlös in die Jugendarbeit fließen sollte, griff Pferdefreundin Susanne Steiger besonders großzügig zu und machte mit 100 Euro den Deal perfekt.

Den Schlusspunkt setzte eine entzückende kleine Silberdose mit Bulldoggenbabys darauf. Tatsächlich handelte es sich um einen historischen Briefmarkenbehälter aus Wien, den Alexander Sturm vermutlich zwischen 1885 und 1905 gefertigt hatte. Mit 133 Gramm Silber brachte die Dose nicht nur Gewicht, sondern auch einen stattlichen Wert mit. Die Schätzung lag bei 600 bis 800 Euro. Christian Vechtel bestätigte sie mit seinem Gebot von 720 Euro.

Quelle: teleschau – der mediendienst