Mit "Drei Engel für Charlie" wurden sie vor 50 Jahren zu Stars: So verliefen die Karrieren von Farrah Fawcett, Cheryl Ladd, Jaclyn Smith und Kate Jackson nach dem Serien-Erfolg.
Verführerisch und schlagfertig: Vor 50 Jahren, am 21. März 1976 feierte "Drei Engel für Charlie" seine Premiere im US-Fernsehen. Fünf Staffeln lang durften drei Privatdetektivinnen der Männerwelt graziös und mit Charme in den Hintern treten. Die Serie machte ihre Darstellerinnen zu Stars. Wir zeigen, was aus ihnen wurde ...
Vom Postergirl zur ernstzunehmenden Schauspielerin: Farrah Fawcett
Farrah Fawcett spielte den "Engel" Jill Munroe zwar nur eine Staffel lang, doch ihr Einfluss auf die Popkultur war enorm. Mit ihrer ikonischen Frisur und dem millionenfach verkauften Poster, das sie in einem roten Badeanzug zeigte, wurde sie zum Sexsymbol der 70er-Jahre. Auch privat stand sie im Fokus: Ihre Beziehungen zu Lee Majors (bekannt aus "Ein Colt für alle Fälle") und Ryan O'Neal ("Love Story") sorgten regelmäßig für Schlagzeilen.
Nach ihrem frühen Serienausstieg suchte Fawcett gezielt nach anspruchsvolleren Rollen, um sich von ihrem "Engel"-Image zu lösen. Für ihre intensive Darstellung im Drama "Extremities" (1986) erhielt sie eine Golden-Globe-Nominierung und viel Kritikerlob. In den folgenden Jahren war sie vor allem in Fernsehfilmen und Nebenrollen zu sehen, blieb jedoch eine respektierte Darstellerin. Am 25. Juni 2009 starb sie im Alter von 62 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
Vielseitig begabt: Cheryl Ladd
Cheryl Ladd übernahm ab der zweiten Staffel die Rolle der Kris Munroe, der jüngeren Schwester von Jill, nachdem Farrah Fawcett die Serie verlassen hatte. Zuvor hatte sie bereits kleinere Rollen im Fernsehen und arbeitete auch als Sängerin; 1978 veröffentlichte sie mit "Cheryl Ladd" ein Album.
Nach dem Ende von "Drei Engel für Charlie" blieb sie vor allem im US-Fernsehen aktiv. Sie spielte in zahlreichen Fernsehfilmen und übernahm 1983 die Titelrolle im Biopic "Grace Kelly". In den 90er-Jahren war sie Hauptdarstellerin der Serie "One West Waikiki". Es folgten wiederkehrende und Gastrollen in Serien wie "Charmed", "CSI: Miami" und "Ray Donovan". Darüber hinaus stand sie auch am Broadway auf der Bühne und veröffentlichte einen Golf-Ratgeber für Frauen ("Token Chick: A Woman's Guide to Golfing with the Boys") sowie, gemeinsam mit ihrem Ehemann Brian Russell, ein Kinderbuch.
Ist heute ihre eigene Marke: Jaclyn Smith
Auch für sie war es die Rolle ihres Lebens: Während ihre Kolleginnen wechselten, spielte Jaclyn Smith in allen 110 Episoden den "Engel" Kelly Garrett. Nach dem Ende der Serie entschied sie sich bewusst gegen eine klassische Hollywood-Karriere und schlug stattdessen einen unternehmerischen Weg ein.