"Sehr toughe" Zeit für Scarlett Johansson: In einem Interview blickte die Schauspielerin auf ihren Karrierestart in Hollywood zurück. Besonders an den damals geltenden Schönheitsidealen ließ der Kinostar kein gutes Haar.
Im Alter von erst 17 Jahren feierte Scarlett Johansson 2003 im Filmdrama "Lost in Translation" ihren Durchbruch. Damals sei sie mit jeder Menge Herausforderungen konfrontiert gewesen, erinnerte sich die Schauspielerin nun im Interview mit dem US-Sender CBS.
Eines sei ihr im Rückblick an die Nullerjahre besonders negativ im Gedächtnis geblieben, so Johansson: "Frauen wurden für ihr Aussehen zerpflückt, und das war zu der Zeit sozial akzeptiert." Entsprechend habe sie diese Zeit als "sehr tough" im Kopf behalten. "Man wurde wirklich in eine Schublade gesteckt und bekam immer dieselben Rollen angeboten", bemängelte der Hollywood-Star die damals oft eindimensionalen Rollenangebote zwischen Geliebter und Lustobjekt.
Beim Theater fand Scarlett Johansson eine Zuflucht
Deshalb habe Scarlett Johansson nach den ersten Erfolgen in Hollywood Abstand zur Traumfabrik gesucht. Ein Auffangbecken habe sie damals in der New Yorker Theaterszene gefunden. Diese Erfahrung habe ihr aufgezeigt, dass sie sich den Raum nehmen könne, auf die richtigen Rollen zu warten. Johansson schilderte auch, dadurch gelernt zu haben, sich nicht immer dem Druck der Branche beugen zu müssen.
In den 2000er-Jahren feierte die heute 41-Jährige trotz ihres damals jungen Alters große Erfolge. 2003 wurde sie von Sofia Coppola für die Hauptrolle in "Lost In Translation" neben Bill Murray besetzt. Kurz darauf folgten mit "Mädchen mit den Perlenohrringen" (2003) und "Reine Chefsache" (2004) weitere bedeutende Engagements. Zuletzt setzte sich Johansson im Kino im Blockbuster "Jurassic World: Die Wiedergeburt" (2025) mit Dinosauriern auseinander. Gerüchten zufolge soll die 41-Jährige zudem die Hauptrolle in Mike Flanagans Remake des Horror-Klassiker "Der Exorzist" sicher haben.
Quelle: teleschau – der mediendienst