Sängerin Sarah Engels hat sich auf Instagram öffentlich entschuldigt, nachdem ein Video, das sie von ihrer Südafrika-Reise gepostet hatte, große Kritik ausgelöst hat. Den entsprechenden Beitrag hat Engels mittlerweile gelöscht.
Vor kurzem reiste Sängerin Sarah Engels für ihre Stiftung "Starke Mädchen" nach Südafrika. Auf ihrem Instagram-Account postet sie mehrere Fotos und Videos von ihrem Aufenthalt - ein Beitrag ist nun jedoch wieder gelöscht. Denn das Video hatte innerhalb ihrer Community für große Kritik gesorgt.
Dazu hat sich Engels nun in einer Fragerunde in ihrer Instagram-Story geäußert. Darauf angesprochen, warum sie den Beitrag gelöscht habe, erklärt die 33-Jährige dort: "Ich habe gesehen, dass mein Video bei einigen Menschen Fragen oder auch Kritik ausgelöst hat und das nehme ich ernst."
In dem Video war zu sehen, wie mehrere Kinder ihren aktuellen ESC-Song "Fire" singen. Den Clip beschrieb sie mit den Worten: "Musik braucht einfach keine Sprache." Der Sängerin wurde daraufhin vorgeworfen, die Reise und die Kinder vor Ort für Eigenwerbung zu benutzen. Auch Vorwürfe des "White Savior Complex" wurden laut. Der Begriff beschreibt die Ansicht von weißen Menschen, dass Menschen in ärmeren Ländern (ungefragt) von außen geholfen werden müsste. Die Menschen vor Ort würden so als passiv und inkompetent dargestellt.
Sarah Engels: "Es war nie meine Absicht, jemanden zu verletzen"
Mit dieser Kritik hat sich Engels nun eigenen Angaben nach intensiv auseinandergesetzt. Nachdem sie das Video bereits von ihrem Account gelöscht hatte, erklärt sie in der Story weiter: "Das Singen war ein ehrlicher, spontaner Moment, der mich sehr berührt und durch die positive Energie dort inspiriert hat." Alle Aufnahmen seien zudem mit der Zustimmung der gezeigten Personen entstanden.
Die Sängerin betont, sie habe nach der öffentlichen Kritik "Gespräche mit Menschen geführt, die mir ihre Perspektiven, vor allem als People of Color, offen geschildert haben." Dies habe ihr geholfen zu verstehen, warum ihr Verhalten "trotz guter Absicht kritisch gesehen werden kann". Engels: "Ich habe diese Perspektiven vorher nicht ausreichend bedacht. Das tut mir leid. Es war nie meine Absicht, jemanden zu verletzen."
Quelle: teleschau – der mediendienst