Bereits vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnte Ruth Moschner auf ihrem Instagram-Kanal eindringlich vor einem Wahlsieg der AfD. Nun hat sich die Moderatorin erneut an ihre Follower gewandt - und sich zum Wahlausgang geäußert.
"Natürlich hätte ich mir einen anderen Wahlausgang gewünscht", betont Ruth Moschner auf Instagram. In einer Story äußerte sich die Moderatorin zum Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. "Es ist nun mal so, dass die AfD nach wie vor auf dem Wahlzettel steht - und deswegen gratuliere ich natürlich ganz herzlich."
Sie könne es "kaum abwarten, wie das Ganze jetzt weitergeht", erklärt Moschner zudem. So sei sie "sehr, sehr neugierig, wie Ulrich Siegmund nun seinen ganzen Fans erklären" wolle, dass weite Teile des Wahlprogrammes seiner Partei "überhaupt nicht realisieren" lassen werde. Zudem werde "natürlich ganz Deutschland und wahrscheinlich auch nach wie vor die ganze Welt draufgucken, wie er sich da so durchschlägt". Sie selbst sei "sehr gespannt", erklärt die 50-Jährige, die laut eigener Aussage "zu Sarkasmus" neige.
"Es gibt noch so viele Leute da draußen, die an Menschenrechte glauben"
Zudem wolle sich Moschner bedanken "bei allen, die sich in den letzten Wochen so sehr für Demokratie eingesetzt haben". Sie stellt klar: "Das hört jetzt natürlich nicht auf. Wir sehen euch, wir unterstützen euch und es gibt noch so viele Leute da draußen, die an Menschenrechte glauben, die an Gerechtigkeit glauben." Der TV-Star sei fest davon überzeugt, "dass wir in einer Zeit leben, in der sich Menschen nicht einfach mehr sowas gefallen lassen".
Bereits im Vorfeld der Landtagswahl hatte sich Ruth Moschner wiederholt klar gegen die AfD positioniert. Erst vor wenigen Tagen hatte sie im ZDF-Talk "Maybrit Illner" erklärt: "Das, was die Wähler von der AfD wollen, ist: bezahlbare Mieten, eine gute Rente, einen besseren Lohn, dass einfach am Ende des Monats ein bisschen mehr Kohle drauf bleibt, eine bessere Infrastruktur und so weiter und so fort. Das würde die AfD ja gar nicht schaffen. Wenn man in das Wahlprogramm reinguckt, ist das eine Partei für Reiche - und das geht ja genau an diesem Wählerwillen vorbei."
Quelle: teleschau – der mediendienst