Benjamin McKenzie (Ryan)
Bad Boy Ryan (Benjamin McKenzie) eroberte nicht nur Marissas Herz, sondern verzauberte Teenies weltweit. Zum Glück war damit nach dem Ende von "O.C." nicht Schluss. In der Serie "Southland" spielte Benjamin McKenzie den Officer Ben Sherman und von 2014 bis 2019 in "Gotham" den Polizisten und späteren Batman-Kompagnon James Gordon.
Neben seiner Schauspielkarriere ist McKenzie auch für seine kritischen Äußerungen zu Kryptowährungen bekannt, gemeinsam mit dem Journalisten Jacob Silverman verfasste er das Buch "Easy Money: Cryptocurrency, Casino Capitalism, and the Golden Age of Fraud".
Auch privat läuft es gut für den 47-Jährigen. Seit 2017 ist McKenzie mit "Gotham"-Kollegin Morena Baccarin verheiratet. Mit der brasilianischen Schauspielerin hat er zwei Kinder. Fun Fact: Baccarin, die ihren Durchbruch mit der hochgelobten Sci-Fi-Serie "Firefly - Der Aufbruch der Serenity" hatte, war in drei Folgen "O.C., California" dabei.
Mischa Barton (Marissa)
Mischa Barton war das Aushängeschild von "O.C., California", ihre Figur Marissa bildete mit Ryan (Benjamin McKenzie) das Traumpaar der Serie. Als Barton 2006 ausstieg, sanken auch die Zuschauerzahlen. Doch auch privat ging es für die Schauspielerin erst einmal bergab: 2007 wurde sie wegen Fahrens ohne Führerschein, dazu unter Alkoholeinfluss und im Besitz von Drogen festgenommen. Darauf folgte eine dreijährige Bewährungsstrafe.
Rollen bekommt Mischa Barton trotzdem immer noch. Zwar sind es nicht alles Glanzleistungen, doch wurde sie beispielsweise für ihren Auftritt in "Deserted" von den Kritikern gelobt. Zuletzt war sie in der Neuauflage der australischen Soap "Neighbours" zu sehen. 2025 spielte Barton im Psycho-Thriller "Sleepwalker" an der Seite von Hayden Panettiere und Justin Chatwin mit.
Kelly Rowan (Kirsten) und Peter Gallagher (Sandy)
Sandy (Peter Gallagher) und Kirsten (Kelly Rowan) Cohen sind das Eltern-Traumpaar in "O.C.". Trotz einiger schlechter Zeiten halten die beiden doch immer zusammen. Kelly Rowan machte seit 2007 nicht mehr groß von sich reden. Ein folgten lediglich ein paar kleinere Auftritte in TV-Serien, darunter "Castle" und "Murdoch Mysteries". Seit der TV-Produktion "Tulips in Springs" war sie nicht mehr vor der Kamera zu sehen.
Dagegen ist Peter Gallagher bis heute ein gefragter Schauspieler. Er spielte in zahlreichen TV-Serien und Filmen mit, darunter "Californication", "Grace and Frankie", "How I Met Your Mother" und "Burlesque". Zuletzt war er neben Jane Fonda in der Netflix-Serie "Grace und Frankie" und der Musical-Serie "Zoey's Extraordinary Playlist" zu sehen, zwischenzeitlich war Gallagher auch Teil des "Grey's Anatomy"-Casts.
Melinda Clarke (Julie) und Alan Dale (Caleb)
Julie-Darstellerin Melinda Clarke hatte nach "O.C." zwar einige TV-Rollen ("Vampire Diaries", "Nikita" oder "Entourage"), den großen Durchbruch schaffte sie bislang allerdings nicht. Dafür gehört sie zu den oft gebuchten Gastrollen-Darstellern. Kurzauftritte hatte clarke unter anderem in der Neuauflage des Seifenoper-Klassikers "Dallas", in "The Vampire Diaries" und zuletzt in "S.W.A.T.".
Ähnlich der Karriereverlauf von Alan Dale, dessen "O.C."-Charakter Caleb mit Clarkes Julie ein teuflisches Paar bildete. Der neuseeländische Schauspieler hatte sich schon vor der Kultserie einen Namen gemacht. Daher schien es ihm kaum schwerzufallen, danach weiter an gute Rollen zu kommen. Zuletzt war er in der Syfy-Serie "Dominion" und im "Denver Clan"-Reboot "Der Denver-Clan" zu sehen.
Chris Carmack (Luke) und Tate Donovan (Jimmy)
Chris Carmacks Charakter Luke Ward sorgte bei "O.C." für einige Aufregung. Erst war er mit Marissa (Mischa Barton) liiert, bevor er eine Affäre mit ihrer Mutter Julie anfing. Heute ist Carmack immer noch im Serienbusiness tätig. Er gehörte von 2013 bis 2018 zu den Hauptdarstellern der Country-Seifenoper "Nashville" und seit 2018 zur Besetzung des Serienhits "Grey's Anatomy".
Marissas Vater Jimmy Cooper (Tate Donovan) hatte wirklich viel Pech in der Serie. Für den Darsteller des Pechvogels lief es im echten Leben zum Glück besser. Tate Donovan ergatterte unter anderem Rollen in "Argo", "The Man In The High Castle" und "Elvis & Nixon". Zuletzt war er in einer Folge der Krimiserie "Blue Bloods - Crime Scene New York" zu sehen und im Spielfilm "Crime 101" mit Chris Hemsworth und Halle Berry in weiteren Rollen.
Und dann noch zwei echte Hollywood-Größen
Chris Pratt spielte in der vierten Staffel "O.C." Summers verrückten Kommilitonen Che, mit dem sie sich für den Tierschutz engagierte. Damals sah der "Jurassic World"- und "Guardians of the Galaxy"-Star noch etwas zotteliger aus als heute. Was auch kein Wunder ist, Pratt gehört mittlerweile zu den größten Stars in Hollywood. Zuletzt war er im Netflix-Spielflim "The Electric State" zu sehen.
Auch Olivia Wilde startete dank ihrer Rolle bei "O.C., California" richtig durch: In der zweiten Staffel trat sie als bisexuelle Rebellin Alex Kelly auf. Nach der Serie spielte Wilde in Serien wie "Dr. House" und in Filmen wie "Rush - Alles für den Sieg" mit. Im November 2019 brachte sie ihr Regiedebüt "Booksmart" in die deutschen Kinos. 2022 folgte mit "Don't Worry Darling" ihre zweite Regiearbeit. In dem Psycho-Thriller war sie an der Seite von Florence Pugh und Harry Styles auch vor der Kamera zu sehen.
Quelle: teleschau – der mediendienst