"Ich bin ein wandelndes Wunder": Wegen einer schlimmen Infektion fiel Billy Porter im vergangenen Jahr ins Koma. Wie schlimm es um den Netflix-Star wirklich stand, legte er nun in einem Interview offen.
Billy Porter hat eine schwere Zeit hinter sich: Dass der Schauspieler im Herbst 2025 mehrere Wochen gesundheitsbedingt ausfiel, war so weit bekannt. Wie schlecht es dem Hauptdarsteller der Netflix-Serie "Pose" wirklich ging, offenbarte der 56-Jährige aber erst jetzt. Im Podcast "Outlaws" berichtete Porter schonungslos von seiner schwerwiegenden Infektion. Diese schwere Sepsis habe ihn sogar ins Koma fallen lassen, wo er nach eigener Aussage "drei Tage lang tot" gewesen sei.
Der monatelange Kampf mit seiner Gesundheit habe bereits im Frühjahr 2025 seinen Anfang genommen, erinnerte sich der Emmy-Gewinner an eine Harnwegsinfektion. In diesem Zusammenhang rechnete er auch knallhart mit dem britischen Gesundheitssystem ab: "Die Medizin in Großbritannien ist Müll." Knapp drei Monate habe sich Porter insgesamt vier Behandlungen mit Antibiotika unterzogen. Das Resultat: eine Nierenentzündung mit Nierensteinen.
Ärzte mussten das Bein von Netflix-Star Billy Porter retten
Zwischenzeitlich sei er die Nierensteine dank endlich wirkender Medikamente zwar losgeworden, doch nach seiner Rückkehr in die USA litt Billy Porter einmal mehr unter Schmerzen in der Niere. Aufgrund "starker Schmerzen" habe er sich daher selbst ins Krankenhaus einliefern lassen. Eine Routineuntersuchung brachte dann die Erkenntnis, "dass der Nierenstein in meiner Harnröhre steckte".
Doch die Entfernung des Nierensteins ging schief - und löste eine schlimme Infektion aus. So schlimm, dass Porter an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen werden musste. "Ich war drei Tage lang tot. Ich bin ein Wunder. Ich bin ein wandelndes Wunder", sagte Porter im Podcast dazu.
Auch während Porter im künstlichen Koma lag, war es medizinisch dramatisch. Zwischenzeitlich sei eines seiner Beine nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt worden. "Sie mussten mich auf beiden Seiten des Beins aufschneiden und es vom Knie bis zur Hüfte zwei Tage lang offen lassen, um mein Bein zu retten", erklärte Porter. Umso dankbarer sei er, heute gesund zu sein: "Das ist ein großes Geschenk."
Quelle: teleschau – der mediendienst