Nach Sarah Connor: Weitere Promis von Berliner Blackout betroffen - "Einfach widerlich!"

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Raúl Richter
Raúl Richter hat sich auf Instagram zu dem Blackout in Berlin geäußert.
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Franca Lehfeldt und Christian Lindner
Franca Lehfeldt und Christian Lindner sind ebenfalls von dem Stromausfall in Berlin betroffen.
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Sarah Connor
Sängerin Sarah Connor zog wegen des andauernden Stromausfalls in Berlin mit ihrer Familie vorübergehend in ein Hotel.
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Fast 50.000 Haushalte waren am Wochenende von dem Blackout in Berlin betroffen. Darunter auch einige Prominente. Als eine der ersten hatte sich Sängerin Sarah Connor zu Wort gemeldet. Doch auch Franca Lehfeldt und Raúl Richter erleben die Auswirkungen hautnah mit.

Seit Samstagmorgen ist im Südwesten von Berlin in weiten Teilen der Strom ausgefallen. Zehntausende Haushalte müssen ohne Strom ausharren. Nach einem Bekennerschreiben der linksextremistischen "Vulkangruppe" geht die Polizei von einem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke aus. Die Folgen sind verheerend: So drohen einige Gebiete noch bis Donnerstag ohne Strom zu bleiben.

Neben Zehntausenden Privathaushalten sind auch Geschäfte vom Strom abgeschnitten - und einige Prominente. Am Wochenende meldete sich bereits Sängerin Sarah Connor (45) zu Wort, die mit ihrer Familie ebenfalls von dem Stromausfall betroffen ist. Auf ihrem Instagram-Profil erklärte sie, dass sie aufgrund des andauernden Blackouts in ein Hotel gefahren seien, "weil es einfach zu kalt ist". Sie betonte: "Es ist eigentlich gar nicht so lustig. Wenn ich darüber nachdenke, finde ich das schon ganz schön krass und frage mich, ob wir in so einer großen Stadt nicht besser darauf vorbereitet sein können."

Auch der ehemalige GZSZ-Schauspieler Raúl Richter (38) bekam die Auswirkungen des Anschlags zu spüren. Er berichtete auf Instagram, dass es seine Firma "Holy Flowers" getroffen habe. "Unser Büro und die Logistik sind leider vom Stromanschlag in Berlin betroffen", erklärt er. Der Zugang zu den Büros sei nicht mehr möglich, da die Türen elektronisch gesichert seien.

Franca Lehfeldt teit "politische Gedanken" zum Brandanschlag

Auf die Nachfrage eines Users, was er über den Stromanschlag denke, stellt Richter klar: "Mir ist absolut egal, aus welcher Richtung der Anschlag kommt, einfach nur widerlich! Meine Oma wurde heute Nacht um 3.30 Uhr in ein anderes Pflegeheim verlegt, Freunde sitzen in dunklen, kalten Wohnungen." Und weiter: "Die Frage stellt sich mir: Wie kann so etwas passieren - warum wird die Infrastruktur nicht ausreichend geschützt? Ist ja leider nicht das erste Mal."

Deutliche Worte fand auch die Frau von Ex-Finanzminister Christian Lindner (46), Franca Lehfeldt (36). Sie teilte auf ihrem Profil "ein paar politische Gedanken zur Lage im Südwesten Berlins." Sie und ihre Familie seien einer der über 35.000 Haushalte ohne Strom und Wärme. Lehfeldt führt aus: "Der erste Schreck legt sich und man stellt sich die Frage: Wie kann es in der Hauptstadt der Bundesrepublik sein, dass kritische Infrastruktur so leicht zugänglich ist, dass sie für Tage sabotiert werden kann?"

Die Journalistin stellt die Frage, wie Deutschland sich gegen Angriffen "staatlicher Akteure auf diese Infrastruktur schützen" wolle, "wenn wir die linksextremistischen Wiederholungstäter in der Hauptstadt nicht in den Griff bekommen?" Das Engagement der Einsatzkräfte und die Solidarität in den Nachbarschaften zeigten, "was in Deutschland eigentlich steckt", betont Lehfeldt. Von diesen Bürgerinnen und Bürgern könne die Politik lernen.

Quelle: teleschau – der mediendienst