Bad Bunny gehört aktuell zu den erfolgreichsten Musikern der Welt. Am 8. Februar performt er in der Halftime-Show des Super Bowls. Millionen von Fans fiebern dem Event entgegen - US-Präsident Donald Trump will den Auftritt dagegen nicht sehen. Doch wer ist eigentlich Benito Antonio Martínez Ocasio?
Er war der meistgestreamte Spotify-Künstler 2025, gewann 2026 drei Grammys, geht auf große Welttournee und übernimmt in wenigen Tagen die legendäre Halftime-Show des Super Bowls: Benito Antonio Martínez Ocasio, besser bekannt als Latino-Musiker und Rapper Bad Bunny, ist aktuell auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Doch wer ist der 31-Jährige eigentlich?
Geboren wurde Benito Antonio Martínez Ocasio 1994 in Vega Baja in seiner Heimat Puerto Rico. Schon als Kind habe er davon geträumt, einst ein großer Sänger zu werden - und so lud er mit 19 Jahren schließlich seine ersten Songs auf der Plattform Soundcloud hoch. Im Jahr 2016 gelang ihm mit seiner ersten Single "Diles" bereits ein erster Durchbruch.
Von da an ging es für Bad Bunny immer weiter steil bergauf: In den folgenden Jahren arbeitete er mit Superstars wie Cardi B. und J. Balvin ("I Like It"), Drake ("Mia"), Dua Lipa ("Un dia") oder auch Jennifer Lopez ("Te guste") zusammen. Seine Lieder sind auf Spanisch, genauer gesagt auf puerto-ricanischen Slang und enthalten nur vereinzelt auch Zeilen oder Wörter auf Englisch.
Auch als Schauspieler versuchte sich Benito Antonio Martínez Ocasio bereits. So spielte er in "Bullet Train" (2022), "Cassandro" (2023), "Happy Gilmore 2" (2025) und "Caught Stealing" (2025) mit. Zudem trat er mehrfach in der US-Show "Saturday Night Live" auf, war dort bereits als Gast-Host oder als Teil von Comedy-Sketchen zu sehen.
Bad Bunny positioniert sich gegen Einsätze der ICE
Seine erste Stadion-Tournee "Bad Bunny: World's Hottest Tour" fand 2020 in den USA und Lateinamerika statt. Bei seiner aktuellen Welt-Tournee "DeBÍ TiRAR MáS FOToS World Tour" machte er um die USA (mit Ausnahme seiner Heimat Puerto Rico) jedoch einen Bogen. Und das mit Absicht.
In einem Interview mit "i-di.co" erklärt der 31-Jährige: "Es gab viele Gründe, warum ich nicht in den USA aufgetreten bin, und keiner davon hatte mit Hass zu tun." Er sei in der Vergangenheit schon oft in den Vereinigten Staaten aufgetreten und "alle Shows waren erfolgreich". Jedoch: "Aber es gab das Problem, dass die verd...te ICE vor meinem Konzert stehen könnte. Das war etwas, worüber wir gesprochen haben und das uns sehr beunruhigt hat", so betont er. Auch bei der Grammy-Verleihung positionierte sich Bad Bunny nach seinem Sieg auf der Bühne und verurteilte die Einsätze der US-Einwanderungsbehörde.
Statt bei seiner Tour in Nordamerika aufzutreten, entschied sich der Musiker, den Sommer 2025 "zu Hause" zu verbringen und spielte 30 Nächte am Stück in seiner Heimat Puerto Rico. In seiner "Residenz" waren zahlreiche Weltstars zu Gast, von Ricky Martin über Travis Scott und Kylian Mbappé bis hin zu Penélope Cruz und Marc Anthony.