Ex-Moderatorin ist jetzt Bodybuilderin: Martina Reuter musste Dopingtest machen

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Martina Reuter
Martina Reuter tritt als Bodybuilderin auf.
IMAGO / Manfred Segerer

Die TV-Karriere liegt hinter hier, heute ist Martina Reuter Bodybuilderin. Bei einem Turnier in Linz wurde die Ex-"SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin nun um einen Dopingtest gebeten. Die 46-Jährige findet das "richtig und wichtig".

Vom "Frühstücksfernsehen" in die Bodybuilding-Szene: Diesen wahrscheinlich einzigartigen Wandel hat Martina Reuter durchgemacht. Die Österreicherin, die von 2022 bis 2025 Teil des Moderations- und Experten-Teams beim "SAT.1-Frühstücksfernsehen" war, nahm innerhalb von rund zwei Jahren 60 Kilogramm ab: Bei ihrem jüngsten Wettkampf in Linz trat Reuter mit einem Gewicht von 65 Kilo an. 2024 waren es noch 125 Kilo.

Den Weg auf Bühne wie die der ANBF-Meisterschaft in Linz am Samstag, 3. Oktober, hat sich die 46-Jährige also hart verdient. Doch genau dieser Verdienst ist nach ihrem Auftritt auf die Probe gestellt worden: Wie Reuter "Bild" verriet, wurde sie direkt danach beim Verlassen der Bühne abgefangen und zu einem Dopingtest gebeten. Der Grund: Die ANBF veranstaltet sogenannte Natural-Bodybuilding-Turniere. Das bedeutet, das Bodybuilderinnen und Bodybuilder, die bei ihrem Training leistungssteigernde Substanzen einsetzen, nicht zugelassen sind.

Für Martina Reuter, die sich nach eigenen Angaben selbst dem Natural Bodybuilding verschrieben hat, war es der erste Dopingtest. Dass sie den Test machen musste, ist für die ehemalige Moderatorin kein Problem. Sie finde das "richtig und wichtig", wird sie von "Bild" zitiert. "Ich bin stolz auf meinen Körper, auf die Muskeln, die ich aufgebaut habe, und vor allem darauf, dass ich nicht aufgegeben habe", so Reuter weiter. Das Ergebnis des Tests ist bisher nicht öffentlich bekannt. Die Auswertung eines Dopingtests kann ein paar Stunden oder auch wenige Tage dauern.

Quelle: teleschau – der mediendienst