"Das ist da eine Spezialität": Dieses Gericht findet Tim Mälzer "wirklich widerlich"

1 Min
Tim Mälzer
"Ehrenamt kann auch sein, einfach mal den Müll von der Straße aufzuheben", findet Tim Mälzer.
2023 Getty Images/Andreas Rentz

Geht ein Schaf in einer Plastikhose ins Fitnessstudio ... Mit diesen Worten beginnt Tim Mäzer die sehr detaillierte Beschreibung eines Gerichts, das der TV-Koch "wirklich widerlich" fand. Im Podcast "Frühstück bei Barbara" verrät er aber auch, wo es seiner Meinung nach das beste Frühstück der Welt gibt.

Das beste Frühstück der Welt gibt es in Japan - "mit Abstand". Das sagt zumindest TV-Koch Tim Mälzer in der neusten Folge von Barbara Schönebergers Podcast "Frühstück bei Barbara". Der 55-Jährige, der in seinen Formaten für seine schroffe Art bekannt ist, meint weiter: "Wenn ich nicht so ein Assi wäre, ich wäre Japaner." Das japanische Handwerk bewundere er sehr - und dennoch: In Japan leben wolle der berühmte Küchenchef auf gar keinen Fall ...

"Die Gesellschaft ... ganz schlimm", meint Tim Mälzer, der findet, es sei in Japan alles "zu sehr in einer Hierarchie gedacht". Dass Barbara Schöneberger und er selbst "als schwarze Schafe" in Deutschland ihre eigene Nische gefunden haben und damit erfolgreich sind, das wäre auf der asiatischen Insel seiner Meinung nach nicht so. "Ich habe da ein paar Dinge auch gesehen ... fällt mir schon schwer", erklärt der "Kitchen Impossible"-Star weiter, ohne Details zu nennen. "Aber: Tolles Land, ich mag es trotzdem."

Tim Mälzer beschreibt eigenartiges Ess-Erlebnis: "Wie so ein Verkehrsunfall"

Als Barbara Schöneberger ihren Gast dann fragt, wo er denn schon mal richtig schlecht gegessen habe, hat er erneut eine klare Antwort. "Auf den Färöer-Inseln", sagt Tim Mälzer. Bei dem Gericht habe es sich um "eine Art fermentiertes Lammfett" gehandelt. "Wirklich widerlich", stellt er klar und beschreibt den Geschmack folgendermaßen: "Sollte ein Schaf jemals ins Fitnessstudio gehen und das ist da jetzt ganz lange im Fitnessstudio gewesen und hat dabei eine Plastikhose angehabt ... Und dieses Wasser, was sich zwischen den Backen ansammelt, das lässt du jetzt noch mal vier Wochen lang fermentieren und dann leckst du dem lebenden Schaf das einmal aus der Ritze heraus. Das ist da eine Spezialität und damit habe ich mich dann doch auch in der wertschätzenden Beschreibung sehr schwergetan."

Dann kommt er doch wieder auf die japanische Küche zu sprechen. Denn dort habe er einst fermentierte Tintenfisch-Innereien gegessen. "Die sahen so aus, wenn du früher auf dem Kindergeburtstag ganz lange gespielt hast und das sich so ein bisschen antrocknete da oben, aber dazwischen noch was flüssig ist und das hast du einmal rausgepustet aus der Nase und das hast du mit Stäbchen gegessen", wählt Tim Mälzer auch hier ein explizites Bild, "Und das war so ein Moment wie so ein Verkehrsunfall." Er habe sowohl unterdrücken müssen, sich nicht zu übergeben, aber gleichzeitig auch nicht aufhören können, weiterzuessen.

Quelle: teleschau – der mediendienst