"Erstaunlich zäh": Oktober-Start überraschte Wetterexperte – so geht es weiter

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Noch ist es in Franken für Oktober-Verhältnisse relativ warm. Das wird jedoch nicht die ganze nächste Woche so bleiben. Mit dem Regen wird es auch kühler.

Der Herbst zeigt sich in Franken noch von seiner milden Seite. Nach zähem Nebel soll sich vielerorts die Sonne durchsetzen. Doch die ruhige Phase hält wohl nicht lange an, denn zur Wochenmitte kündigt sich ein Wetterwechsel an.

Für Spaziergänge, Ausflüge und Arbeiten im Freien bleiben zunächst einige trockene Tage. Das geht aus der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Norden Bayerns und der aktuellen Prognose des fränkischen Wetterexperten Stefan Ochs ("Wetterochs") hervor. Beide rechnen ab Donnerstag (8. Oktober 2026) mit Regen.

Nebel am Morgen, danach Sonne und Wolken: So startet Franken in die neue Woche

Der Sonntag (4. Oktober) beginnt in Franken laut DWD oft nebelig. Im weiteren Tagesverlauf seien Sonne und Wolken im Wechsel zu erwarten, teils halte sich auch zähe, hochnebelartige Bewölkung. Die Höchstwerte lägen zwischen 17 und 22 Grad, der Wind sei schwach und komme bevorzugt aus nördlichen Richtungen.

Nebel und Hochnebel hätten sich am Samstag (3. Oktober) für den Monatsanfang "teilweise erstaunlich zäh gehalten", schreibt Ochs in seiner aktuellen Prognose für das Einzugsgebiet der Regnitz. Am Sonntag solle sich der Nebel am Vormittag auflösen. Danach sei es wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen, mehr als 20 Grad würden es nicht.

Abends könne es in Unterfranken laut DWD lokal ein paar Tropfen oder mal einen Schauer geben. In der Nacht zum Montag (5. Oktober) falle in Mittelfranken anfangs etwas Regen, der bald nach Süden abziehe, heißt es in der Vorhersage. Von Norden her lockere es auf und es bilde sich Nebel, die Tiefstwerte lägen zwischen elf und vier Grad.

Sonniges Hochdruckwetter bis Mittwoch: Bis zu 24 Grad und Frühnebel in Franken

Die neue Woche beginnt laut DWD wechselnd bewölkt, bei 19 bis 22 Grad sei es "für die Jahreszeit weiterhin mild". Ochs erwartet für Montag und Dienstag (6. Oktober) ruhiges Hochdruckwetter, das nach der Nebelauflösung sonnig ausfalle. Die Höchsttemperaturen betrügen 22 beziehungsweise 24 Grad, der Wind sei sehr schwach.

Am Dienstag halte sich anfangs gebietsweise Nebel und Hochnebel, sonst sei es oftmals heiter, schreibt der DWD. Die Maxima lägen zwischen 19 und 23 Grad. In den Nächten auf Dienstag und Mittwoch (7. Oktober) kühle es bei meist geringer Bewölkung und nur gebietsweisem Nebel auf 9 bis 3 Grad ab.

Der Mittwoch bleibt zunächst freundlich. Nach anfänglichem Nebel sei es laut DWD überwiegend sonnig, erst ab dem späteren Nachmittag ziehe von Westen etwas Bewölkung auf, trocken bleibe es aber. Laut Ochs bildet sich ein Tief mit dem Zentrum über Belgien. Der Experte beschreibt die Lage so: "Noch profitieren wir von seiner warmen Ostseite, die Sonne scheint, Regen fällt nicht und es wird noch einmal 24 Grad warm." 

Wetterwechsel ab Donnerstag: Regen und kühle Luft - auch das Wochenende bleibt unbeständig

In der Nacht zum Donnerstag (8. Oktober) ziehen laut DWD von Westen her vermehrt Wolken auf. Anschließend setze Regen ein, heißt es. Die Tiefstwerte lägen bei elf bis sechs Grad und damit spürbar höher als in den Nächten zuvor.

Diagramm

Am Donnerstag selbst zieht das Tief nach Angaben von Ochs weiter nach Schweden. Es lenke kühle Luft mit Regenwolken nach Franken, die Höchstwerte lägen nur noch bei 15 Grad. Zudem frische der Westwind auf.

Eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Die unbeständige und kühle Westwetterlage halte nach der aktuellen Prognose von Ochs wahrscheinlich auch am nächsten Wochenende (10./11. Oktober) an. Nach den milden Tagen mit bis zu 24 Grad stellt sich Franken damit auf einen deutlich herbstlicheren Wochenausklang ein.

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Vorschaubild: © Thomas Warnack/dpa