Carsten Maschmeyer attestiert Gen Z: "Sie hat ein Problem: Es sind die Boomer"

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Carsten Maschmeyer
Carsten Maschmeyer (Bild) ist davon überzeugt, dass Jürgen Klopp die richtige Wahl als Bundestrainer ist.
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Fleißige Boomer, faule Generation Z? Auf Instagram hat Carsten Maschmeyer mit diesem Vorurteil aufgeräumt. Er zeigt sich überzeugt: "Wer jungen Menschen mit solchen Vorurteilen begegnet, riskiert, sie zu demotivieren, statt ihr Potenzial zu fördern."

Bei Instagram hat Carsten Maschmeyer Verständnis für die Generation Z bekundet. "Die Gen Z hat ein Problem: Es sind die Boomer", schreibt der Unternehmer in seinem jüngsten Post. Egal ob "beim Sonntagsessen, in der Kaffeeküche" oder "in vielen Chefetagen": Vielerorts müssten sich Angehörige der Gen Z dem Vorwurf erwehren, nicht arbeiten zu wollen. Obwohl er alterstechnisch selbst ein Boomer sei, verdeutlicht der 67-Jährige: "Ich halte dieses Urteil für falsch."

Daraufhin zählte Maschmeyer auf: Der Gen Z lägen "flexible Arbeitszeiten und ein gesunder Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben" am Herzen. Von diesen neuen Erwartungen an die Arbeitswelt auf eine mangelnde Leistungsbereitschaft zu schließen, sei ein Trugschluss. "Leistung, Ehrgeiz und Einsatz bleiben entscheidend für beruflichen Erfolg", stellt Maschmeyer heraus. "Sie bemessen sich aber nicht allein an Arbeitszeit oder Überstunden."

"Eine ganze Generation als faul abzustempeln, wird niemandem gerecht"

Einen Generationenkonflikt herbeizureden, führt laut Carsten Maschmeyer in die falsche Richtung: "Eine ganze Generation als faul abzustempeln, wird niemandem gerecht." Generationenunabhängig gebe es fleißigere und weniger fleißigere Angehörige. "Wer jungen Menschen mit solchen Vorurteilen begegnet, riskiert, sie zu demotivieren, statt ihr Potenzial zu fördern", zeigt sich der Unternehmer überzeugt. Klar sei, dass die Gen Z die "Zukunft unserer Arbeitswelt" darstelle.

Abschließend schreibt Carsten Maschmeyer in seinem Instagram-Post: "Ach ja: Natürlich sind nicht 'die Boomer' das Problem! Das wäre genauso falsch. Das Problem ist das Schubladendenken."

Quelle: teleschau – der mediendienst