Die geplante Fortsetzung von "Dirty Dancing" soll ohne eine KI-Wiederbelebung des verstorbenen Schauspielers Patrick Swayze auskommen. Produzentin Nina Jacobson erklärte, man wolle den Zuschauern dennoch die Möglichkeit geben, zu trauern.
Anfang des Jahres wurde bekannt, dass der Filmklassiker "Dirty Dancing" eine Fortsetzung bekommen soll. Schauspielerin Jennifer Grey (66) schlüpft dafür erneut in ihre ikonische Rolle der Frances "Baby" Houseman.
In dem Originalfilm von 1987 verliebte sich Baby während eines Sommers in einem Resort in den charmanten Johnny Castle, der damals von Patrick Swayze verkörpert wurde. Ob und wie seine Rolle in der Fortsetzung umgesetzt wird, war zunächst unklar. Denn Swayze verstarb bereits 2009 im Alter von 57 Jahren. Nun haben sich die Produzenten der Fortsetzung dazu geäußert.
Wie das US-Magazin "People" berichtet, sagte Mit-Produzentin Nina Jacobson während einer Podiumsdiskussion auf dem "Future of Filmmaking 2026 Summit": "Das ist eines der Dinge, auf die man sich wirklich konzentrieren muss: wie man es den Zuschauern ermöglicht, in einem Film um ihn zu trauern."
"Dirty Dancing"-Fortsetzung soll "Gefühl des Originalfilms" wiedergeben
Sie stellte jedoch klar, dass kein Einsatz Künstlicher Intelligenz geplant sei, um Swayze in den Film zurückzuholen: "Und keine Sorge, wir werden ihn nicht mit KI wieder zum Leben erwecken", betonte Jacobson.
Mit Blick auf die Originalverfilmung erklärte sie: "Ich erinnere mich, als ich ihn zum ersten Mal sah, wirkte er wie sehr glattpolierte Unterhaltung. Jetzt fühlt er sich eher wie ein Indie-Film an", so Jacobson. Der Film griff unter anderem das Thema Abtreibung auf, das in großen Hollywood-Liebesdramen damals selten behandelt wurde. Laut Jacobson sei man damit viele Risiken eingegangen und habe zahlreiche Themen behandelt, "die in Filmen sonst kaum noch angesprochen werden".
Wie die Handlung der Fortsetzung genau aussehen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Jacobson betonte jedoch, sie und ihr Team würden "versuchen, das Gefühl des Originalfilms einzufangen". Eine "junge Liebesgeschichte erzählen zu können, die einige dieser Risiken eingeht, aber auch diese Gefühle weckt, war für uns eine unglaubliche Chance", erklärte sie.
Quelle: teleschau – der mediendienst