Jennifer Lawrence blieb Tarantino-Rolle vorenthalten, weil sie "nicht hübsch genug" sei

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Jennifer Lawrence
Kann diese Frau zu "hässlich" für eine Film-Rolle sein? Jennifer Lawrence, hier bei den Golden Globe Awards 2026, beteuert, dass es so war.
2026 Getty Images/Amy Sussman
Sharon Tate
Sharon Tate war als Model und Schauspielerin erfolgreich, als sie 1969 von der Manson Family ermordet wurde.
Keystone/Getty Images
Once upon a time in ... Hollywood
Margot Robbie spielt Sharon Tate in "Once Upon A Time In Hollywood".
2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Quentin Tarantino
Quentin Tarantino soll ein großer Fan von Jennifer Lawrence sein. Zu einer Zusammenarbeit kam es aber nie.
2025 Getty Images/Frazer Harrison
The Hateful Eight
Szene aus Quentin Tarantinos (links) "The Hateful Eight": Angeblich war ein Part für Jennifer Lawrence vorgesehen.
Universum / 2015 The Weinstein Company / Andrew Cooper

Kaum zu glauben, aber Jennifer Lawrence beteuert, es sei wahr: Eine Rolle in Quentin Tarantinos "Once Upon A Time In Hollywood" habe sie vor Jahren nur wegen mangelnder Attraktivität nicht bekommen. Das enthüllte der "Tribute von Panem"-Star in einem US-Podcast.

Jennifer Lawrence gehört fraglos zu den umschwärmtesten weiblichen Hollywood-Stars - und zu den erfolgreichsten dazu. Die "Tribute von Panem"-Reihe machte sie berühmt. Für "Silver Linings" gewann sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Alle Rollen, die sie sich wünscht, bekommt aber auch ein Superstar wie sie nicht. Das machte Lawrence im Live-Podcast "Happy Sad Confused with Josh Horowitz" anhand einer bizarr anmutenden Anekdote deutlich.

Das Gespräch mit dem Podcast-Host kam auf Filmemacher Quentin Tarantino, der ein großer Fan der 35-Jährigen sei. Nach Horowitz' Informationen sei die Rolle von Jennifer Jason Leigh im Western "The Hateful Eight" ursprünglich für sie geschrieben worden. "Davon weiß ich nichts", antwortet Lawrence, die zugibt, die Rolle abgelehnt zu haben: "Das hätte ich wohl nicht tun sollen." Damals verhinderten "Tribute von Panem"-Dreharbeiten ihr Engagement.

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass es wahr ist"

Im Fall von "Once Upon A Time in Hollywood" war es dann ein anderer Umstand, der eine Zusammenarbeit von Superstar und Kult-Regisseur verhinderte. Zumindest in der Erinnerung der US-Schauspielerin. Tarantino habe sie erneut besetzen wollen, für den Part der 1969 ermordeten Schauspielerin Sharon Tate. "Aber dann haben alle gesagt: 'Sie ist nicht hübsch genug, um Sharon Tate zu spielen', und ich wurde nicht besetzt."

Die ungläubige Reaktion des Podcast-Hosts lässt Lawrence nicht gelten: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass es wahr ist. Oder es ist so, dass ich diese Geschichte schon so lange erzähle, dass ich sie selbst glaube. Nein, aber ich - ich bin mir ziemlich sicher, dass das passiert ist - oder er hat mich einfach nie für die Rolle in Betracht gezogen, und das Internet hat sich einfach die Mühe gemacht, mich als hässlich zu bezeichnen."

Letztlich übernahm Margot Robbie die Rolle der Sharon Tate in "Once Upon a Time in Hollywood". Der für den Oscar nominierte Film erschien 2019 - 50 Jahre nach den Morden der Manson-Family in Kalifornien, denen unter anderem Sharon Tate zum Opfer fiel.

Quelle: teleschau – der mediendienst