Vor 25 Jahren feierte der Animationsfilm "Shrek" Premiere. Eine persönliche Geschichte zeigt, warum dieser Kultfilm für unseren Redakteur bis heute unvergessen ist.
"Shrek is love, Shrek is life", wissen so manche Insider, wenn es um den Animations-Klassiker "Shrek - Der tollkühne Held" geht. Der Film rund um titelgebenden Oger "Shrek" ist heute (22. April 2026) vor exakt 25 Jahren in den Kinos angelaufen. Unser Redakteur Florian Hauner hat sich das als Anlass genommen, eine seiner verrücktesten Anekdoten zu dem Film zu erzählen. Der Papst spielt darin eine zentrale Rolle.
Aber in dieser Lobeshymne an den Kultfilm soll nicht nur die Geschichte mit dem Papst erzählt werden. Florian versucht ebenso zu erläutern, wieso "Shrek - Der tollkühne Held" einer der besten Filme jemals ist - und das hat laut ihm objektive und subjektive Gründe.
Ein kleiner Junge, ein Oger und ein toter Papst
Wir schreiben das Jahr 2005. An einem ruhigem Samstagabend, dem 2. April, sitzt ein sechsjähriger Junge im Schlafzimmer seiner Eltern in der mittelfränkischen Kreisstadt Roth. Der kleine Röhrenfernseher der Marke Grundig ist angeschaltet und der Sender Sat.1 läuft auf dem flackerndem Bildschirm. Gezeigt wird der Kinderfilm "Shrek - Der tollkühne Held".
Der kleine Junge in der Geschichte bin ich, Florian Hauner. Für mich ist der Moment perfekt - nur ich und ein cooler Film. Doch dann passiert etwas, was diese kindliche Erinnerung für immer zerstört und mich für den Rest meines Lebens begleitet. Der Film wird in seinem retardierenden Moment kurz vor Ende plötzlich unterbrochen.
Auf der flackernden braunschen Röhre ist nicht mehr der grüne Oger zu sehen, sondern ein Reporter des Senders Sat.1. Der Grund für die Unterbrechung ist gravierend: Der Papst Johannes Paul II. ist tot. In meinen Augen sammeln sich sofort die Tränen und mein Weinen halt durch das Reiheneckhaus. Ich beweine jedoch nicht Papst Johannes Paul II., sondern die plötzliche Unterbrechung von "Shrek". Ohne das Ende des Films gesehen zu haben, gehe ich ins Bett - mit einer Erinnerung, die mich bis heute nicht loslässt.
Wieso "Shrek" einer der besten Filme überhaupt ist - und warum das an meiner alten WG liegt
Heutzutage verbinde ich viel mehr mit dem Film als nur jene Geschichte vom 2. April 2005. Mittlerweile ist "Shrek" einer der besten Filme für mich. Das hat auch gute Gründe, die ich jetzt versuche darzulegen. Eine der Hauptursachen ist meine erste Wohngemeinschaft.
Doch fangen wir mit den objektiven Gründen an. Der erste Teil der Filmreihe "Shrek" ist der einzige Film von Dreamworks, welcher mit dem Oscar "Bester Animationsfilm" ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig ist er auch der erste Gewinner der Kategorie, welche im Jahr 2002 etabliert wurde. Damit hat "Shrek" animationstechnisch einen Maßstab gesetzt und konnte damals Pixars Meisterwerk "Die Monster AG" schlagen.