Nahe New York fanden Ermittler immer wieder Überreste von Leichen, der Fall gab jahrelang Rätsel auf. Jetzt ist ein 62-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden - auch dank einer Pizza.
Nach jahrzehntelangen Ermittlungen ist ein 62-Jähriger nahe New York wegen der Ermordung von acht Frauen zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Das verkündete Richter Timothy Mazzei an einem Gericht auf Long Island.
Der New Yorker Architekt Rex Heuermann hatte im April zugegeben, jahrzehntelang ein Doppelleben geführt zu haben: Als Familienvater sei er aus einem Vorort auf Long Island zur Arbeit in die Millionenmetropole gependelt und als Architekt erfolgreich gewesen - daneben habe er immer wieder, wenn seine Frau verreist war, Sexarbeiterinnen engagiert und diese dann erwürgt und ihre Leichen auf Long Island abgelegt. Häufig geschah das am Gilgo-Strand, weswegen Heuermann in den USA auch als Gilgo-Beach-Serienmörder bekannt ist.
Jahrelang fehlte den Ermittlern in dem Fall trotz mehrerer Leichenfunde jede Spur zum Täter, bis schließlich immer mehr Hinweise zu Heuermann führten. Den Ausschlag gab schließlich unter anderem seine DNA an weggeworfenen Pizza-Resten.