Bei der Elektronikmesse IFA werden auch dieses Jahr wieder smarte Küchentechnik, Roboter und viele KI-Anwendungen präsentiert. Lifestyle-Bereiche sollen mehr junge Gäste anlocken.
Die Elektronikausstellung IFA in Berlin hat für das Publikum geöffnet. Auf der Messe präsentieren dieses Jahr mehr als 1.900 Aussteller ihre Produkte. Die Ausstellung versucht seit einigen Jahren, verstärkt auch jüngere Menschen anzusprechen und setzt dabei vermehrt auf Lifestyle-Angebote, Bereiche für Internetstars und zum Beispiel Wellness- und Beauty-Elektronik. Weitere wichtige Themen sind dieses Jahr die Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz und humanoiden Robotern.
Das Thema Robotics sei für Deutschland besonders wichtig, sagte Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) vor einem Rundgang über die IFA. Die Verbindung aus Hardware mit Software und Künstlicher Intelligenz sei ein Aspekt, der Deutschland als Industrienation besonders auszeichne.
Spülmaschine mit Kamera, Backofen mit Software-Updates
Berlins Finanzsenator und CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers betonte, dass auf der IFA Trends und Produkte präsentiert würden, «die unseren Alltag von morgen prägen werden». «Technologien, die unser Leben einfacher machen, die Ressourcen sparen und damit auch nachhaltigeres Wirtschaften ermöglichen», so der Politiker.
Am Eröffnungsrundgang nahmen neben Wildberger und Evers auch Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) und die parlamentarische Staatssekretärin im Forschungsministerium, Silke Launert (CSU), teil. Die Politiker bekamen unter anderem eine Spülmaschine präsentiert, die ihren Inhalt filmt und das passende Programm auswählt.
Zudem wurde Pizza in einem Ofen gebacken, der sich durch regelmäßige Software-Updates immer weiter verbessern soll. An gleich zwei Ständen konnten sich Wildberger, Evers und Co. von Innovationen im Bereich smarter Brillen überzeugen, auch zwei Roboter wurden ihnen präsentiert sowie ein neuartiger Saugwischer.
Messe dauert bis Dienstag
Die IFA dauert bis einschließlich Dienstag. Sie ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Veranstalter hoffen, dass wie im Vorjahr rund 220.000 Besucher die Ausstellung besuchen werden.