Tatort: Kino. Der Showdown zwischen dem Hamburger Kriminalhauptkommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) und Kurdenclan-Chef Firat Astan (Erdal Yildiz) steigt auf der ganz großen Bühne - in den Lichtspielhäusern der Republik.


Tatort: "Tschiller: Off Duty" kommt im Februar ins Kino

Im Februar kommt der Film "Tschiller: Off Duty" ins Kino - als eine Art Finale der Tatort-Saga mit Til Schweiger unter der Regie von Christian Alvart. "Wenn ich den fertigen Film jetzt anschaue, dann bin ich selbst beeindruckt von seiner Wucht", zitiert die "Bild"-Zeitung den 41 Jahre alten Regisseur. Und Hauptdarsteller Schweiger schwärmt: "Alles ist größer! Die Leinwand! Die Bilder! Die Action! Und das Budget - acht Millionen Euro."

In der ARD soll der Film frühestens 2017 laufen.

Nach seinem Debüt-Tatort "Willkommen in Hamburg" (März 2013) und einer weiteren Folge im Jahr darauf, ballerte sich Til Schweiger als Kommissar Nick Tschiller mit Partner Yalcin Gümer (Fahri Yardım) jüngst in einer Doppelfolge durch die Hansestadt. Sogar Schlagerstar Helene Fischer war als Auftragskillerin Leyla mit von der Partie.
Im Vorfeld hatte Teil Vier der Tatort-Abenteuer mit Til Schweiger für Wirbel gesorgt. Grund: Die Anfangsszene zeigt eine Geiselnahme in der Tagesschau. Angesichts der Terroranschläge von Paris und der großen Verunsicherung in der Bevölkerung wurde der ursprüngliche Sendetermin der Doppelfolge ("Der große Schmerz" und "Fegefeuer") von November 2015 auf Anfang 2016 verlegt - und die Geiselnahme-Szene entschärft.
Im Fernsehen schnitt der Zweiteiler übrigens unterdurchschnittlich ab, dafür verbuchte er in der Mediathek einen neuen Rekord: Der erste Teil ("Der große Schmerz") wurde in den sieben Tagen nach der Ausstrahlung am 1. Januar rund 596.000 Mal abgerufen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mitteilte. "Fegefeuer" kam am 3. Januar auf knapp 418.000 Nutzungen im Netz.

Im Kino-Tatort "Tschiller: Off Duty" (zu deutsch: Außer Dienst) wird die Story nun fortgeschrieben, wobei die Doppelfolge vom Januar die inhaltliche Voraussetzung für den Kinofilm bildet. Allerdings betonen die Produzenten, dass die Handlung in sich geschlossen und damit auch verständlich sei für all jene, die die Fernsehfilme nicht gesehen haben.

Zur Story: Kommissar Nick ist nach seinen turbulenten Fällen beurlaubt (außer Dienst) und will mehr Zeit mit Tochter Lenny (Luna Schweiger) verbringen, die den Tod von Mutter Isabella noch nicht richtig verkraftet hat. Doch natürlich kommt alles anders: Eines Tages kommt Lenny nicht mehr nach Hause und für Nick beginnt eine actionreiche Rettungsmission durch halb Europa. Unter anderem wurde in Istanbul und Moskau gedreht.


Kino-Tatort mit Til Schweiger: Action-Fans kommen auf ihre Kosten

Wie gewohnt interessieren Nick Tschiller bei seinen Ermittlungen Regeln und Gesetze relativ wenig. Statt auf Spurensicherung und Zeugenbefragungen setzt Tschiller auf Knarren und seine Fäuste, um an sein Ziel zu gelangen. Action-Fans kommen bei"Tschiller: Off Duty" also voll auf ihre Kosten. Für Liebhaber der "klassischen" Tatort-Krimis dürfte der Schweiger-Film aber wohl zu laut und zu explosiv werden.

Wer möchte, kann sich hier schon mal einen Trailer zu "Tschiller: Off Duty" anschauen.


Kinostart ist der 4. Februar 2016.