Das den Tag der Franken zu einem Erlebnis werden lässt. Und zwar in Ober-, Mittel- und Unterfranken. Oberfrankens Bezirkstagspräsident Günter Denzler (CSU) erklärte dazu am Donnerstag Pressevertretern in Bayreuth, man habe alle fränkischen Gemeinden angeschrieben und zum Mittun aufgefordert.

126 Kommunen sagten schließlich zu, den Tag der Franken mit einer eigenen Veranstaltungen in besonderer Weise zu würdigen. Ein schöner Erfolg, wie Bezirksheimatpfleger Günter Dippold befand. Dippold war es auch, der sich das neue Konzept für den Tag der Franken einfallen ließ. Franken sei eben anders als Altbayern oder Schwaben mehr polyzentrisch geprägt. Und das müsse auch seine Entsprechung in einem dezentral organisierten Veranstaltungsreigen haben.

Denzler hatte zuvor kurz historisch ausgeholt. Erklärt, dass der "Tag der Franken", vom Landtag im Jahr 2006 eingeführt, seither abwechselnd in jedem der drei fränkischen Regierungsbezirke gefeiert werde. Und dass dieser Tag natürlich auch als ein Ausdruck fränkischen Selbstbewusstseins zu sehen sei. Schließlich hätte der Freistaat Bayern es den Franken zu verdanken, dass das Land heute so gut dastehe, so Denzler.

Trotz aller Dezentralität wird es auch heuer wieder einen zentralen Festakt geben, und zwar am 7. Juli in Bayreuth in Anwesenheit von Ministerpräsident Horst Seehofer. "Franken im Ohr" wählte man als Motto für alle Veranstaltungen, wohl auch in Gedenken an die Jubilare Richard Wagner (200 Jahre) und Jean Paul (250 Jahre). Unter www.tagderfranken2013.de können Interessierte sich darüber informieren. Was zwischen 2. und 7. Juli in der "fränkischen Woche" alles geboten sein wird. Die Palette reicht von Oper und Musical bis hin zum Jazzkonzert oder einem Heimatabend.