Iphofen

Von der Berliner Luft bis zu den Toten Hosen

60 Jahre Musikzug der Feuerwehr Iphofen, das sei ein Grund zum Feiern, hieß es in der Einladung zum Osterkonzert. "Der Musikzug hat sich auf seine Fahnen geschrieben, dass seine Musik den Spielern wie auch den Zuschauern gleichermaßen Spaß machen soll, das hat unser Musikzug seit 60 Jahren geschafft", sagte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Thomas Stegmeier. Unter dem Motto "Von Marsch bis Musical - von Polka bis Pop" bot die Kapelle dem Publikum einen Hörgenuss, der wirklich Spaß machte.
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Der Musikschule-Nachwuchs durfte vor großer Kulisse aufspielen. Foto: Hartmut Hess
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60 Jahre Musikzug der Feuerwehr Iphofen, das sei ein Grund zum Feiern, hieß es in der Einladung zum Osterkonzert. "Der Musikzug hat sich auf seine Fahnen geschrieben, dass seine Musik den Spielern wie auch den Zuschauern gleichermaßen Spaß machen soll, das hat unser Musikzug seit 60 Jahren geschafft", sagte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Thomas Stegmeier. Unter dem Motto "Von Marsch bis Musical - von Polka bis Pop" bot die Kapelle dem Publikum einen Hörgenuss, der wirklich Spaß machte.

Die Kapelle mit Dirigent Dieter Lenzer legte sich mit Marschmusik gleich ins Zeug und begrüßte die Gäste in der voll besetzten Halle mit dem Egerländer Fuhrmannsmarsch. Ihm ließ das Ensemble das bekannteste Werk des tschechischen Komponisten Vladimir Furka, die Polka "Ein neuer Tag" folgen. Die Konzertanten brachten das Stück so gut rüber, dass das Publikum rhythmisch klatschend mitging. "Sie dürfen leise mitpfeifen", erlaubte Moderator Michael Dotterweich den Zuhörern, bevor die Kapelle Paul Linckes Polka "Die Berliner Luft" intonierte. Die "Böhmische Liebe" bildete eine weitere Stufe in der Polka-Leiter, die beim Publikum sehr gut ankam. Den Schlusspunkt des ersten Teils des Konzerts bildete der Radetzky-Marsch aus der Feder des weltbekannten Johann Strauß senior.

Stilwechsel

Nach traditioneller Blasmusik im ersten Teil, wechselte Dieter Lenzer mit seiner Kapelle nach der Pause die Stilrichtung: Pop, Rock, Musical. Die Musikerinnen und Musiker brannten ein Feuerwerk an bekannten Titeln und Melodien ab. Von "Radio Ga Ga" (Queen), "Don't cry for me Argentina" aus dem Musical Evita, der Dschungel-Filmmusik "Tarzan" von Phil Collins über ein California-Medley bis hin zu den Toten Hosen mit ihrem Nummer-Eins-Hit "An Tagen wie diesen" reichte die Bandbreite des Repertoires Lang anhaltender Applaus war der verdiente Lohn für die Musiker.

Mit drei Zugaben bedankte sich der Musikzug bei seinem treuen Publikum. Die Polka "Böhmischer Traum" von Norbert Gälle und der Oldie "Lili Marleen" bildeten ein gelungenes Finale des Konzertabends. Beim abschließenden Frankenliedmarsch sangen die begeisterten Konzertbesucher die fränkische Nationalhymne kräftig mit.

Ebenfalls viel Applaus verdienten sich einige Knirpse, die in der Außenstelle Iphofen der Musikschule Kitzingen Instrumente erlernen und auf der großen Bühne stehen durften. Die Nachwuchsmusiker des Musiklehrers Manfred Rappert spielten eine Jungbläserintrade und ein leichtes Spielstück und waren sichtlich erleichtert, nachdem sie ihre Aufgabe vor großer Kulisse gut gemeistert hatten.

Spende für die Schwestern

Traditioneller nichtmusikalischer Programmpunkt beim Konzert ist eine Schecküberreichung für eine karitative Sache. Das Adventskonzert 2018 hatte durch die Spenden der Besucher das Rekordergebnis von 1750 Euro erbracht. Den Spendenscheck über diese Summe überreichte der Musiker Hans Scheckenbach mit Dieter Lenzer und Thomas Stegmeier an die Ordensschwestern Sudeepa und Merin. "Damit wollen wir das selbstlose Wirken der Schwestern aus Südindien seite zehn Jahren in unserem Altenbetreuungszentrum würdigen", erklärte Scheckenbach. "Vergelt`s Gott in Verbindung mit der Bitte an Sie, noch lange bei uns zu wirken", so Scheckenbach.



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