Höchstadt a. d. Aisch
Show

Großer Zirkus auf dem Eis

Der ESC Höchstadt begeistert mit seiner Gala im Eisstadion 800 Zuschauer. Aktive aller Altersgruppen zeigten ihr Können.
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Eisgala ESC Höchstadt   - Foto: Matthias Hoch
Eisgala ESC Höchstadt - Foto: Matthias Hoch
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"Manege frei!" hieß es am Samstagabend in Höchstadt. Ein Zirkus war zu Gast in der Stadt, aber nicht etwa auf den Aischwiesen. Nicht auf staubigem Untergrund, sondern auf glasklarem Eis fand die Show statt. Der ESC Höchstadt hatte am Wochenende wieder zu seiner alljährlichen Eisgala geladen - und die war erneut ein voller Erfolg.

"Die Schlange war sehr lang", erklärte Abteilungsleiterin Kristin Tuphorn. Sie organisierte zusammen mit Eva Deichselberger das Programm auf dem Eis, zu dem heuer rund 800 Besucher kamen. Doch sie waren natürlich nicht allein: Über 200 Akteure standen am Samstag auf dem Eis. Die jüngste Teilnehmerin war dabei drei Jahre, der älteste "Ü 50" wie Tuphorn verriet. "Wir bieten für jedes Alter etwas an", sagte sie mit Blick auf das Erfolgsrezept.

Bereits im Sommer beginnen jährlich die ersten Vorbereitungen für die Veranstaltung. Dann kommen die Mitglieder zusammen und überlegen sich, welches Thema die Zuschauer faszinieren könnte.

In ihrer Manege im Eisstadion am Kieferndorfer Weg gaben sie alles, um die Zuschauer von ihrem Können zu überzeugen. Mit Erfolg. Die Teilnehmer erhielten für ihre vielfältigen Darbietungen großen Applaus. "Es ist eine Show, die es so im Landkreis sonst nicht gibt", sagt Tuphorn. Ob Clowns, Feuer oder ein Stiertanz. Das Publikum hatte sichtlich Spaß.

Menschen verwandeln sich in Tiere

In Zeiten, in denen immer öfter Zirkusse mit Tieren verboten werden, hat der ESC dafür eine ganz einfache Lösung: Menschen verwandeln sich in Löwen, Elefanten und Pinguine. Vor allem die Kindergruppe wusste dabei mit ihrem pfiffigen Auftritt zu überzeugen. Bei ihnen ging es um die Frage, wer in der Manege tatsächlich das Sagen hat: Tier oder Dompteur? Erstere ließen sich jedenfalls nichts gefallen und so klaute der Elefant schnell einmal den Hut des Dompteurs.

Ein Highlight des Abends war der akrobatische Paarlauf von Eva Deichselberger und Alexander Horn, die ein Liebespaar darstellten. Gekonnt drehten sie Pirouetten und begeisterten mit ihren Hebefiguren.

Auch das Zauber- und Feuerspektakel der Erwachsenengruppe kam gut an. Ein wilder Magier verzauberte ein Feuer in eine Eiskunstläuferin, zog die Darsteller in seinen Bann und dirigierte die Gruppe nach Belieben auf dem Eis.

Das Publikum zeigte sich begeistert von der Performance und dankte es den Darstellern mit viel Applaus, auch wenn nicht alles ganz glatt lief. Ein Zirkus auf dem Eis mit Tieren geht eben doch.

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