Coburg
Abiturfeier

Eine große Zäsur im Leben der Schüler des Alexandrinums Coburg

Bei der Abschlussfeier der Abiturienten des Gymnasiums Alexandrinum erfuhren Absolventen, Eltern und Gäste, was "Abitur" überhaupt bedeutet.
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Die Einser-Abiturienten mit Oberstufenbetreuer Thomas Lehmann (rechts) und Schulleiter Stephan Feuerpfeil  Foto: Doris Weidner
Die Einser-Abiturienten mit Oberstufenbetreuer Thomas Lehmann (rechts) und Schulleiter Stephan Feuerpfeil Foto: Doris Weidner

Am Gymnasium Alexandrinum haben 79 Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfung erfolgreich abgelegt. 24 davon - also mehr als 30 Prozent - haben ein sehr erfreuliches Ergebnis mit einer Eins vor dem Komma erzielt. Es bestand somit aller Grund, die Abiturienten mit einer würdigen Feier im Kongresshaus Rosengarten zu verabschieden. Ein Vokalensemble, der Mittel- und Oberstufenchor, ein Lied mit musikalischer Begleitung sowie "Das Hoch auf Uns" der Abiturienten untermalten die Verabschiedung.

"Die Welt steht offen"

Schulleiter Stephan Feuerpfeil stellte die grundsätzliche Frage: "Was bedeutet eigentlich das Wort Abitur?" Seine Antwort war: "Es stammt aus dem Lateinischen und bedeutet weggehen und hinter sich lassen." So sei der heutige Tag eine große Zäsur im Leben, das Kapitel Schule werde abgeschlossen und die Welt stehe mit allen Möglichkeiten offen. Dabei gehe es nicht nur um ein Zeugnis, das in die Hand gedrückt wird, sondern es sei ein Dokument, das belege, dass Bildung vermittelt worden sei, sagte der Oberstudiendirektor. Dabei erinnerte Feuerpfeil an Alexander Humboldt, dessen Grundsatz es gewesen sei: "Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." Der Schulleiter schloss mit den Worten: "Ähnlich wie Humboldt haben Sie am Ende Ihrer Schulzeit eine Reise hinter sich gebracht und haben nun in der Retrospektive die Chance, daraus das für Sie Bedeutsame herauszuziehen und weiterzuentwickeln."

Die Schüler Maria Geuß und Simon Rupprecht ließen teils süffisant die Schulzeit Revue passieren und meinten, sie präsentierten in den nächsten Minuten ein stilistisch wohl eher durchschnittlich gelungenes Werk, wofür sie Nächte durchgemacht, Blut geschwitzt, die letzten Reserven aufgebraucht und sich die Finger wund geschrieben hätten, um die Abi-Rede zu Papier zu bringen. Wobei sie nicht vergaßen, allen zu danken, die viel Liebe und Zeit in die Schüler investiert hätten.

Prämien und Preise

Leistungsprämien für hervorragende und sehr gute Abiturleistungen mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,5 oder besser erhielten Sarah Lutz, Julia Hose, Anna O'Connell, Kristin Kirchgeßner, Lina Goller, Svenja Höfelmann und Hannah Schülke. Außerdem wurden Prämien für langjähriges sehr großes Engagement in der SMV, in der Musik, im Fach Kunst, für den Schulsanitätsdienst, im Schultheater sowie für langjährige erfolgreiche Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen übergeben. Die Prämien waren vom Förderkreis, vom Elternbeirat und von der Schule finanziert worden.

Des Weiteren wurden Preise verschiedener Institutionen vergeben an Sarah Lutz (Abiturientenpreis Chemie und zusätzlich für hervorragende Leistungen in Biologie), an Kristine Kirchgeßner und Vincent Janson für ihre sehr guten Leistungen in Chemie sowie an Marius Bähring für seine sehr guten Leistungen in Mathematik.

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