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Cape Canaveral
Perserverance

Mars-Rakete der NASA: Kälte-Probleme im Erdschatten?

Die "Perseverance"-Rakete, die zum Ziel hat den Mars zu erkunden", ist am Donnerstag in Florida gestartet. Noch am selben Tag kam es zu ersten technischen Komplikationen.
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Nasa-Rover "Perseverance" zum Mars gestartet
Die "Perseverance"-Rakete ist am Donnerstag vom US-Raketenstartgelände "Cape Canaveral" in Florida gestartet. Foto: Joe Burbank/Orlando Sentinel/TNS /Zuma Wire/dpa

Technische Probleme bei "Perseverance"-Rakete: Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde "NASA" hat die Trägerrakete mit dem "Marsrover" "Perseverance" technische Probleme. Möglicherweise habe die Rakete in den sogenannten "Sicherheitsmodus" umgeschaltet, hieß es. Eine Erklärung hierfür ist, dass ein Teil der Rakete im Schatten der Erde zu kalt wurde. 

Die "NASA" teilte mit, dass es zudem beim Aufbau der Kommunikation zum "Jet Propulsion Laboratory (JPL)" zu Komplikationen gekommen sei. Das berichtet Zeit Online unter Berufung auf die Nachrichtenagenturen AFP und AP.

"Perseverance": "Marsrover" soll Planeten erkunden

Mittlerweile (Stand: Donnerstagabend, 30. Juli 2020) hat die Rakete den Schatten der Erde verlassen. Die Temperaturen rund um das Raumschiff hätten sich normalisiert, so die "NASA". Die zwischenzeitlichen Komplikationen würden derzeit einem Check unterzogen, hieß es von Seiten der Behörde. "In Kürze werden wir mehr wissen", sagte Matt Wallace, stellvertretender Leiter der "Perseverance"-Mission.  Die ersten Analysen würden auf keine schwerwiegenden Probleme hindeuten, so Wallace gegenüber AP.

Die Rakete war zuvor planmäßig von "Cape Canaveral" in Florida gestartet. Sie nimmt eine 480 Millionen Kilometer lange Reise auf sich, um zum Mars zu gelangen. Dafür wird die Crew wohl sieben Monate benötigen. Ziel der Mission ist es, auf dem Planeten Anzeichen für früher dort existierende Lebensformen zu suchen und bestenfalls zu finden. Dazu wird ein "Marsrover" eingesetzt, der unter anderem mit 20 Kameras und einem Mini-Hubschrauber ausgestattet ist.