• Welche Tiere machen Menschen die meiste Angst?
  • Die fünf gefährlichsten Tiere der Welt

Eine in der Fachzeitschrift British Journal of Psychology veröffentliche Studie setzte sich das Ziel, herauszufinden, welche Tiere in der breiten Bevölkerung die meisten Ängste, aber auch Ekel auslösen. Unter den Tieren, die den Proband*innen vorgezeigt wurden, befanden sich Insekten und Nagetiere, aber auch Parasiten und Haustiere. Am meisten gefürchtet waren Spinnen und Schlangen; den zweiten Platz nahmen Kakerlaken, Läuse und Bandwürmer ein. Häufig sind die Ängste mit Erfahrungen verbunden. Hatten Proband*innen beispielsweise einmal eine negative Erfahrung mit einem Hund, hatten sie dementsprechend mehr Angst davor. Doch welche Tiere sind tatsächlich am gefährlichsten für den Menschen?

Top 5: Die gefährlichsten Tiere der Welt

Gefährliche Tiere gibt es sowohl zu Land, als auch im Wasser oder in der Luft. Dabei sind die eigentlich gefährlichsten Tiere in der Regel nicht jene, vor denen wir sofort Angst haben.

Diese fünf Tiere bringen einen Menschen bei Begegnung in Gefahr:

  • Der Moskito: Der Moskito gilt als das tödlichste Tier weltweit. Äußerlich nimmt man das kleine Insekt nicht direkt als Gefahr wahr, jedoch tötet ein Stich des Moskitos weltweit jährlich rund 725.000 Menschen. Moskitos übertragen Krankheiten wie Malaria, Elephantiasis, Gelbfieber und den West-Nil-Virus. Besonders am Moskito ist seine Anpassungsfähigkeit: Er kann sowohl in tropischen Gebieten, als auch in kalten Gebieten überleben. Gegen Moskitos findest du mittlerweile zahlreiche Moskitomittel sowie Anti-Moskito-Kleidung und Moskitonetze. Weiterlesen: "Tödlichstes Tier der Welt" ist zurück - die Asiatische Tigermücke breitet sich bei uns aus und hier brütet sie am liebsten.
  • Die Sandrasselotter: Die gefährlichste Schlange der Welt kommt vor allem in West- und Zentralafrika, Nordafrika, dem Mittleren Osten, Pakistan und Sri Lanka vor. Sie hält sich häufig in Hausnähe auf und greift sofort an, wenn sie erschreckt wird. Durch ihren Angriff sterben jährlich bis zu 20.000 Menschen. Da die Tiere sich tagsüber eher versteckt halten, ist es wichtig, dass du in den Gebieten, wo die Schlange vorkommen kann, hohes und festes Schuhwerk trägst sowie nicht in Büsche, Geröll oder ähnliches hineinfasst. Erkennst du eine Schlange, solltest du dich langsam und rückwärts entfernen.
  • Das Krokodil: Im Wasserbereich wird vor allem das Krokodil gefährlich. Ein Angriff durch ein Krokodil endet jährlich für mehr als 1000 Menschen tödlich. Der Kiefer hat dabei eine hohe Beißkraft. Krokodile begegnest du in Indien, Afrika, Australien, Süd- und Mittelamerika und Florida. Wichtig bei einer Begegnung mit einem Krokodil ist, dass du möglichst fern von ihm bleibst und es nicht angreifst.
  • Das Nilpferd: Unter den Landsäugetieren gilt das Nilpferd als das gefährlichste. Jährlich töten Nilpferde bis zu 500 Menschen. Nilpferden begegnest du in Mittel- und Südafrika. Du kannst dich jedoch gut schützen: Sie greifen in der Regel nur dann an, wenn Menschen ihnen zu nahe kommen und sie sich provoziert fühlen.
  • Der blaugeringelte Kraken: Obwohl der Krake nur etwa die Größe eines Golfballs hat, ist er durch sein Gift sehr gefährlich. Der Krake lebt im Pazifik rund um Australien und Japan. Obwohl ein Biss des Tieres in der Regel sehr schmerzlos ist, ist das Nervengift umso gefährlicher: Es gilt als 1000-mal stärker als Zyanid und hat derzeit noch kein Gegenmittel. Provozierst du den Kraken nicht und kommst ihm nicht zu nahe, greift er in der Regel nicht an.

Zusammengefasst hast du gute Möglichkeiten, dich gegen die verschiedenen gefährlichen Tiere zu schützen. Eine Begegnung muss also nicht zwangsläufig tödlich oder gefährlich enden, wenn du genügend Abstand hältst und die Tiere nicht provozierst. Bist du angegriffen worden oder verletzt, solltest du in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe suchen und dich schnellstmöglich behandeln lassen.

 

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