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So kombinierst du PV und Wärmepumpe optimal – mit Beispielrechnung

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Wärmepumpe und Solaranlage kombinieren: Das sind die Kosten - und die Ersparnis pro Jahr
Wer clever kombiniert, spart doppelt: Wir erklären dir, worauf du bei der Kopplung von Wärmepumpe und PV achten solltest.
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Wärmepumpe und Solaranlage kombinieren: Das sind die Kosten - und die Ersparnis pro Jahr
Energieeffizienz dank Solaranlage mit Wärmepumpe: Mit dieser Kombination sparst du doppelt und profitierst von einer guten Rendite.
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Photovoltaik:
Der Ertrag an Solarstrom hängt von Dachausrichtung und Neigung ab.
Photovoltaik:
solaranlagen-portal.com
Wärmepumpe mit PV-Anlage:
Vor allem der Stromverbrauch am Kompressor beeinflusst die Höhe des Wirkungsgrads einer Wärmepumpe.
Wärmepumpe mit PV-Anlage:
heizungsfinder.de

PV-Anlage und Wärmepumpe optimal kombinieren: Wir erklären, wie es funktioniert, was es kostet und wie du mit Förderung bis zu 1.740 Euro im Jahr sparst.

Erneuerbare Energien bleiben ein zentrales Thema – auch wenn sich politisch einiges verändert hat. Die Bundesregierung plant mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) eine Abkehr von der strikten 65-Prozent-Erneuerbare-Pflicht des alten GEG. Heizungen sollen wieder „technologieoffener" werden. Klingt nach einem Rückschritt – ist es aber nicht zwingend für alle. Denn: Wer jetzt auf Wärmepumpe plus Photovoltaik setzt, sichert sich langfristig niedrige Energiekosten – unabhängig davon, was die Politik als Nächstes beschließt. Und die Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) läuft weiterhin – aktuell mit 30 bis 70 Prozent auf die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe.

DAA, einer von Deutschlands größten Online-Dienstleistern für Photovoltaik, Heiztechnik und Sanierung, beobachtet die Nachfrage nach erneuerbaren Energien genau – monatlich erhält sie mehr als 50.000 Anfragen auf kostenlosen Vergleichsportalen wie Solaranlagen-Portal.com* oder Heizungsfinder.de*. Wir haben gemeinsam mit der DAA errechnet, was die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe kostet – und was Betreiber damit Jahr für Jahr sparen.

Wärmepumpe und Photovoltaikanlage: Warum die Kombination Sinn ergibt

Einen Haken gibt es bei Wärmepumpenheizungen, die auf Basis von Umweltwärme arbeiten: Sie benötigen für den Betrieb Strom. Zwar vergleichsweise wenig, aber ohne Strom keine Heizleistung der Wärmepumpe. Und Strom aus dem Netz ist gerade sehr teuer. Warum also nicht Solaranlage und Wärmpumpe kombinieren - und so doppelt Geld sparen? Um eine Solaranlage mit einer Wärmepumpe optimal zu kombinieren, ist es zunächst wichtig, die Funktionsweise beider Systeme genau zu verstehen. Außerdem solltest du dir der Stärken bewusst sein und die unterschiedlichen Wärmepumpensysteme kennen. Bevor es an die Anbieterauswahl geht, solltest du die Kosten und Sparpotentiale im Blick haben. Wir erklären in fünf Schritten, wie das Projekt zum Erfolg wird.

Die Bundesregierung schwächt zwar den gesetzlichen Zwang zur Wärmepumpe ab – die wirtschaftlichen Argumente bleiben aber bestehen:

  • Strom aus der eigenen PV-Anlage kostet dich 0 Cent pro Kilowattstunde (kWh) – Netzstrom aktuell rund 37 Cent/kWh
  • Wer seine Wärmepumpe überwiegend mit Solarstrom betreibt, ist von Strompreissteigerungen weitgehend unabhängig
  • Die BEG-Förderung läuft weiter – bis zu 70 Prozent der Wärmepumpenkosten werden bezuschusst
  • Die Kombination aus PV, Speicher und Wärmepumpe amortisiert sich schneller als jedes System für sich allein

Schritt #1: Funktionsweisen verstehen

Wie ist die Funktionsweise einer Wärmepumpe? 

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung – Luft, Erdreich oder Grundwasser – Wärme und macht daraus Heizwärme für dein Zuhause. Dafür braucht sie Strom. Genau hier kommt die PV ins Spiel: Wer den Strom selbst erzeugt, senkt die Betriebskosten drastisch.

Wie funktioniert eine Solaranlage?

PV-Module wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Über einen Wechselrichter wird Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt. Dieser kann direkt verbraucht, in einem Batteriespeicher zwischengespeichert oder ins Netz eingespeist werden. Hier gelangst du zum kostenlosen Anbieter-Vergleich für Solaranlagen*.

Zum kostenlosen Angebotsvergleich für PV Wärmepumpe: Jetzt Angebote über Heizungsfinder.de anfragen

Schritt #2: Stärken der Systeme kombinieren

PV und Wärmepumpe: Dann lohnt sich die Kombi

Mit dem Solarstrom deines Daches kannst du auch deine Wärmepumpe betreiben – und so doppelt von erneuerbarer Energie profitieren. Ganz automatisch klappt das allerdings nicht: PV-Anlage und Wärmepumpe müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. 

Entscheidend ist dabei auch die Frage, ob ein Batteriespeicher dazugehört: Ohne Speicher nutzt du vor allem den Strom, der gerade produziert wird. Mit Speicher steigt dein Eigenverbrauch deutlich – und damit auch deine Unabhängigkeit vom Netzstrom. Welche Kombination für dich die richtige ist, weiß am besten ein Fachbetrieb. DAA unterstützt dich dabei, einen geeigneten Heizungs-Betrieb in deiner Region zu finden*. 

Anbietervergleich über DAA – die Vorteile für dich:

  •  Service ist kostenlos & unverbindlich
  •  bis zu 5 Angebote aus deiner Umgebung
  • mit wenigen Klicks zur Beratung
  • viele regional tätige Fachbetriebe

Fachbetriebe überprüfen, wie die Solaranlage auf deinem Dach ausgerichtet sein muss, um den größten Stromertrag zu erzielen. Außerdem berechnen Heizungsfachleute, welche Leistung deine Wärmepumpe haben muss – und ob ein Speicher den Eigenverbrauch bei dir wirklich lohnenswert erhöht.

Schritt #3: Das richtige Wärmepumpensystem wählen

Alle Wärmepumpentypen lassen sich mit PV kombinieren – aber sie unterscheiden sich in Effizienz und Voraussetzungen.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe – JAZ ca. 3
    • Keine besonderen Grundstücksanforderungen
    • Am weitesten verbreitet
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) – JAZ ca. 4
    • Benötigt Erdkollektor oder Tiefenbohrung
    • Höhere Effizienz
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser) – JAZ ca. 5
    • Benötigt geeignetes Grundwasser
    • Höchste Effizienz

Welche Wärmepumpe zur Kombination mit deiner Solaranlage infrage kommt, ist eine individuelle Abwägung und hängt von unterschiedlichen Kriterien ab. Ein passender Fachbetrieb kann dich hierzu am besten beraten, der kostenfreie Service auf heizungsfinder.de unterstützt bei der Suche*.

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Schritt #4: Kosten und Sparpotenzial (Beispielrechnung März 2026)

Was kostet die Kombination aus Wärmepumpe, PV und Speicher – und wann rechnet sie sich? Wir haben das für ein typisches Einfamilienhaus (100 qm, vierköpfige Familie) durchgerechnet.

Die Anschaffungskosten: 

Je nach Wärmepumpentyp und Installationsaufwand musst du mit 15.000 bis 37.000 Euro rechnen. Dazu kommen rund 12.000 Euro für eine 8-kWp-PV-Anlage (weiterhin ohne Mehrwertsteuer) und etwa 7.000 Euro für einen Batteriespeicher. In unserem Beispiel gehen wir von Gesamtkosten für die Wärmepumpe von 20.000 Euro aus – nach 50 Prozent BEG-Förderung bleiben 10.000 Euro übrig. Die Gesamtinvestition liegt damit bei rund 29.000 Euro.

So rechnen wir die Ersparnis:

Unser Musterhaushalt verbraucht 4.000 kWh Haushaltsstrom pro Jahr. Die Wärmepumpe kommt bei 100 qm auf rund 3.000 kWh/Jahr dazu – macht insgesamt 7.000 kWh Jahresbedarf. Die 8-kWp-PV-Anlage erzeugt dabei ca. 8.000 kWh/Jahr.

Mit Batteriespeicher lassen sich rund 70 Prozent des Solarstroms selbst nutzen – das sind 5.600 kWh, die nicht teuer aus dem Netz zugekauft werden müssen. Die restlichen 2.400 kWh fließen ins Netz.

Die Jahresbilanz auf einen Blick:

  • + 2.072 Euro eingesparte Stromkosten (5.600 kWh × 37 Cent)
  • + 187 Euro Einspeisevergütung (2.400 kWh × 7,78 Cent)
  • – 518 Euro zugekaufter Netzstrom (1.400 kWh × 37 Cent)
  • = rund 1.740 Euro Ersparnis pro Jahr

Bei einer Gesamtinvestition von 29.000 Euro ergibt sich eine rechnerische Amortisationszeit von ca. 16–17 Jahren. Steigen die Strompreise weiter – was historisch wahrscheinlich ist – verkürzt sich dieser Zeitraum spürbar.

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Schritt #5: Den richtigen Anbieter finden - Anbietervergleich der DAA

Die DAA unterstützt dich dabei, geeignete Fachbetriebe aus deiner Region zu finden, die dich individuell beraten und dir konkrete Angebote für deine eigene Solaranlage und Wärmepumpe machen.

So funktioniert der Service von DAA – Schritt für Schritt:

  • Fülle als erstes kostenfrei das Kontaktformular über Solaranlagen-Portal.com* oder Heizungsfinder.de* aus, das dauert nur wenige Minuten. Damit liegen DAA die Eckdaten für dein Anliegen vor, um passende Betriebe zu finden, die freie Kapazitäten haben.
  • Im zweiten Schritt kannst du mit wenigen Klicke eine zweite Anfrage für Wärmepumpe bzw. PV stellen.
  • Um offene Fragen zu klären, wirst du ggf. nach der Abgabe deiner Anfrage von einem DAA-Mitarbeiter angerufen. Auf Basis deiner Informationen und nach deiner ausdrücklichen Einwilligung startet DAA daraufhin sofort eine Abfrage bei den passenden Betrieben mit freien Kapazitäten, die bei dir in der Region aktiv sind.
  • Hat DAA passende Fachbetriebe mit freien Kapazitäten gefunden, melden diese sich bei dir direkt, um z. B. einen Beratungs- oder Vororttermin für die Angebotserstellung zu vereinbaren.

Alle Preise und Fördersätze: Stand März 2026. Strompreis: ~37 Cent/kWh (BDEW-Durchschnitt). Einspeisevergütung: 7,78 Cent/kWh für Anlagen bis 10 kWp. Individuelle Abweichungen möglich – ein Fachbetrieb erstellt dir eine auf deine Situation zugeschnittene Berechnung.

Wärmepumpenheizung vom Fachbetrieb: Angebote einholen und vergleichen

Da du von DAA unverbindlich Kontakt zu bis zu fünf Unternehmen erhältst, kannst du dich zum einen umfangreich beraten lassen und zum anderen ganz einfach die verschiedenen Angebote vergleichen. So hast du die Möglichkeit, das beste und günstigste Angebot zur Installation deiner Anlage zu erhalten.

Hier Anfrage für eine Wärmepumpe über DAA stellen (oder hier via Solaranlagen-Portal.com bis zu 5 Angebote für PV anfragen*):

Dieser Artikel enthält Angebote und wie wir künstliche Intelligenz einsetzen