Der Fast-Food-Gigant McDonald’s führt seit dem 25. August einen Test für ein sogenanntes „Bike-In“ durch. Damit reagiert das Unternehmen auf den mit der Corona-Krise einhergegangenen Fahrrad-Boom in Deutschland. McDonald’s verspricht seinen Kunden mit dem Download einer dazugehörigen App, schnell bestellen und bezahlen zu können. Und das alles, ohne das eigene Fahrrad dafür verlassen zu müssen. 

Finden sich ausreichend Fans der Idee des „Bike-In“, will McDonald’s den Service deutschlandweit anbieten. „Mit dem Test eines Bike-In wollen wir eine Lösung für einen lang gehegten Gästewunsch bieten“, sagt Eva Rössler, designierte Unternehmenssprecherin McDonald’s Deutschland. 

"Bike-In": So funktioniert das Fahrrad-Angebot von McDonald's

Ein „Bike-In“ funktioniert so: Auf den Parkplätzen wird ein extra für das Fahrrad ausgewiesener Bereich geschaffen. Hier kann ein Radfahrer über die McDonald’s-App seine Bestellung - und auch eine Parkplatznummer - auswählen. Aktuell unterstützt die App als Zahlungsmethode ausschließlich Kreditkarten. Weitere Zahlungsmethoden sind aber nicht ausgeschlossen. 

Das bestellte Essen bringen dann Mitarbeiter direkt zum geparkten Fahrrad. Der Radfahrer kann dann entweder direkt an einem eigenen Radler-Tisch essen oder sein Menü mitnehmen. „Unser Bike-In ist nicht nur eine Antwort auf den Fahrrad-Boom. In Corona-Zeiten kommt das neue Angebot auch dem Wunsch vieler Menschen entgegen, Kontakte und Aufenthalte in geschlossenen Räumen weitgehend einzuschränken“, erläutert Rössler. 

Der "Bike-In"-Test läuft noch bis Ende Oktober. Danach entscheidet McDonald's, ob die Idee eine Zukunft hat.