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PV-Speicher nachrüsten: 5 aktuelle AC-Speicher im Vergleich

9 Min
PV-Speicher nachrüsten leicht gemacht:
Mit einem AC-gekoppelten Stromspeicher lässt sich überschüssiger Solarstrom für die Abendstunden speichern.
Yuma Jackery SolarVault 3
Yuma / Jackery
PV-Speicher nachrüsten leicht gemacht:
AC-Speicher machen bestehende Photovoltaikanlagen ohne großen Umbau fit für mehr Eigenverbrauch.
Kleines Kraftwerk / Anker
PV-Speicher nachrüsten leicht gemacht:
Moderne Nachrüst-Speicher arbeiten herstellerunabhängig mit den meisten Wechselrichtern zusammen.
Kleines Kraftwerk / Anker
PV-Speicher nachrüsten leicht gemacht:
Viele AC-Speicher können per Plug-and-Play in bestehende PV-Anlagen oder Balkonkraftwerke integriert werden.
venturama Solar

Mehr Solarstrom selbst nutzen: AC-Speicher sind eine einfache Nachrüstlösung für bestehende PV-Anlagen. Wir vergleichen 5 aktuelle Systeme und zeigen, für wen sie geeignet sind.

Wer bereits eine Photovoltaikanlage betreibt, aber noch keinen Batteriespeicher hat, kennt das Problem: Die Anlage produziert vor allem tagsüber Strom, während der Verbrauch im Haushalt häufig morgens und abends höher ausfällt. Überschüssiger Solarstrom wird deshalb ins öffentliche Netz eingespeist, statt später selbst genutzt zu werden.

Ein Batteriespeicher kann diesen Überschuss aufnehmen und zeitversetzt wieder zur Verfügung stellen. Bei bestehenden PV-Anlagen sind dafür AC-gekoppelte Speicher interessant: Sie werden auf der Wechselstromseite in das bestehende Energiesystem eingebunden und arbeiten damit weitgehend unabhängig vom vorhandenen PV-Wechselrichter.

Wichtig ist die Abgrenzung: AC-Speicher sind nicht automatisch reine Balkonkraftwerk-Speicher. Einige der hier vorgestellten Geräte lassen sich zwar auch zusammen mit Steckersolaranlagen einsetzen. Der entscheidende Vorteil der AC-Kopplung liegt aber darin, dass sich damit auch bestehende Dach-PV-Anlagen vergleichsweise flexibel um einen Speicher ergänzen lassen.

So funktioniert ein AC-Speicher bei einer bestehenden PV-Anlage

Bei einer klassischen Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugen die Solarmodule zunächst Gleichstrom. Der vorhandene PV-Wechselrichter wandelt diesen in Wechselstrom um, der anschließend im Haushalt genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Ein AC-gekoppelter Batteriespeicher wird auf dieser Wechselstromseite eingebunden. Erkennt das Energiemanagement einen Solarstromüberschuss, nimmt der Speicher Energie aus dem Hausnetz auf und wandelt sie zum Speichern intern wieder in Gleichstrom um. Wird später mehr Energie benötigt als die PV-Anlage aktuell liefert, stellt der Speicher die gespeicherte Energie wieder als Wechselstrom zur Verfügung.

Ein Smart Meter beziehungsweise ein kompatibles Energiemanagementsystem misst dazu kontinuierlich Erzeugung und Verbrauch und steuert das Laden und Entladen. Der wesentliche Vorteil bei einer Nachrüstung: Der vorhandene PV-Wechselrichter kann bei vielen AC-Systemen weiter genutzt werden. Ein Austausch gegen einen Hybrid-Wechselrichter und größere Änderungen an der DC-Verkabelung sind damit häufig nicht notwendig.

Wichtig: Der tatsächliche Installationsaufwand hängt jedoch vom gewählten Speichersystem, der gewünschten Leistung, der vorhandenen Elektroinstallation sowie dem eingesetzten Messsystem ab. Arbeiten am Sicherungs- oder Zählerschrank sollten grundsätzlich von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden. 

AC-Speicher oder DC-Speicher: Was eignet sich besser zum Nachrüsten?

Bei einem DC-gekoppelten Speicher wird die Energie auf der Gleichstromseite gespeichert, bevor sie über den Wechselrichter ins Hausnetz gelangt. Das kann energetische Vorteile haben, setzt allerdings einen zum Batteriesystem passenden Wechselrichter beziehungsweise Hybrid-Wechselrichter voraus. Bei einer neu geplanten PV-Anlage können PV-Module, Wechselrichter und Batteriespeicher von Anfang an aufeinander abgestimmt werden. Deshalb ist ein DC- oder Hybrid-System hier häufig die naheliegende Lösung. 

Bei einer bestehenden PV-Anlage sieht es anders aus. Funktioniert der vorhandene Wechselrichter einwandfrei, kann ein AC-Speicher eine attraktive Möglichkeit sein, die Anlage nachträglich um Batteriespeicher und intelligentes Energiemanagement zu ergänzen.

Für wen ist ein AC-Nachrüstspeicher interessant?

Ein AC-Speicher kommt vor allem infrage für: 

  • Besitzer einer bestehenden Dach-PV-Anlage ohne Batteriespeicher
  • Haushalte, die ihren Eigenverbrauch erhöhen und weniger Strom aus dem Netz beziehen möchten
  • Nutzer, die den vorhandenen PV-Wechselrichter weiter betreiben möchten
  • Haushalte, die einen modular erweiterbaren Speicher suchen
  • Nutzer dynamischer Stromtarife, sofern das jeweilige Energiemanagement entsprechende Funktionen unterstützt 

Einige AC-Speicher können darüber hinaus mit Balkonkraftwerken beziehungsweise Steckersolaranlagen eingesetzt werden. Ob und mit welcher Leistung das möglich ist, hängt jedoch vom jeweiligen Produkt und der Anschlussart ab. 

AC-Speicher 2026: 5 aktuelle Nachrüstlösungen im Vergleich

Die folgenden fünf Systeme verfolgen dasselbe Grundprinzip, unterscheiden sich aber deutlich bei Kapazität, Leistung, Erweiterbarkeit und Einsatzbereich. Entsprechend reicht die Auswahl vom kompakten AC-Speicher bis zum großen, modular aufgebauten Heimspeichersystem

1. Anker SOLIX Solarbank MAX AC – besonders stark erweiterbar

Die Anker SOLIX Solarbank MAX AC* ist ein AC-gekoppelter Heimspeicher, der sich insbesondere zur Nachrüstung bestehender PV-Anlagen eignet. Anker gibt an, dass das System mit Photovoltaikanlagen anderer Hersteller kompatibel ist. Dadurch kann der vorhandene PV-Wechselrichter grundsätzlich weiter genutzt werden. Mit 7 Kilowattstunden Basiskapazität fällt die Solarbank MAX AC bereits in der Grundausstattung vergleichsweise groß aus.

Mit bis zu fünf BP7000-Erweiterungsakkus lässt sich das System auf insgesamt 42 Kilowattstunden ausbauen. Damit richtet sich die MAX AC vor allem an Haushalte mit größerer PV-Anlage, höherem Energiebedarf oder dem Wunsch, die Speicherkapazität später deutlich zu erweitern. Die AC-Lade- und Entladeleistung liegt bei bis zu 3.500 Watt. Zur Steuerung dient unter anderem der Smart Meter Gen 2, der den Energiefluss im Haushalt erfasst und die Speicherleistung entsprechend anpassen kann.

Hinzu kommt eine Backup-Funktion: Laut Anbieter kann das System bei einem Stromausfall in weniger als zehn Millisekunden umschalten. Welche Verbraucher tatsächlich weiter versorgt werden können, hängt von Anschluss, Installation und verfügbarer Speicherleistung ab. Mehr Details findest du in unserem Artikel zur Anker Solarbank Max AC.

Anker SOLIX Solarbank MAX AC im Überblick:

  • 7 kWh Basiskapazität
  • LiFePO4-Batterietechnik
  • erweiterbar auf insgesamt 42 kWh mit bis zu 5 BP7000
  • bis zu 3.500 Watt AC-Lade- und Entladeleistung
  • inkl. Smart Meter Gen 2
  • Backup-Funktion, Umschaltung laut Anbieter unter 10 Millisekunden
  • laut Anbieter bis zu 10.000 Ladezyklen, 10 Jahre Herstellergarantie
  • Schutzart IP66
  • intelligente Steuerung per Anker-App 
  • Preis: 1.899 Euro 
  • Versand: kostenlos 
  • Jetzt Anker Solarbank MAX AC bei Kleines Kraftwerk ansehen*

Die Solarbank MAX AC ist in diesem Vergleich vor allem wegen ihrer hohen Basiskapazität und der Erweiterbarkeit auf 42 kWh interessant. Für eine kleine Steckersolaranlage wäre eine solche Dimensionierung häufig überzogen; für größere PV-Bestandsanlagen eröffnet sie dagegen deutlich mehr Spielraum.

Anker Solarbank MAX AC: Zum Angebot

2. Jackery SolarVault 3 Pro MAX AC – flexibel vom Einstieg bis zum großen Speichersystem

Der Jackery SolarVault 3 Pro MAX AC* ist ausdrücklich für die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen konzipiert. Jackery bewirbt das AC-Modell als mit bestehenden Dach-PV-Anlagen kompatible Lösung, bei der kein grundlegender Umbau der vorhandenen Solaranlage notwendig ist. Die Grundeinheit bietet 2,52 Kilowattstunden Speicherkapazität und eine bidirektionale AC-Leistung von bis zu 2.500 Watt. Interessant wird das System durch seine Erweiterbarkeit: Durch Zusatzbatterien und den Parallelbetrieb mehrerer Einheiten nennt Jackery aktuell eine maximale Systemkapazität von 45,36 Kilowattstunden. 

Damit reicht das Einsatzspektrum vom vergleichsweise kleinen Einstieg bis zu einem Speichersystem für Haushalte mit deutlich höherem Energiebedarf. Jackery integriert zudem verschiedene Sicherheitsfunktionen. Dazu gehören eine Temperaturüberwachung wichtiger Stromkreise und ein Aerosol-Brandschutzsystem. Das Energiemanagement kann unter anderem Verbrauchsdaten berücksichtigen und die Nutzung dynamischer Stromtarife unterstützen. 

Jackery SolarVault 3 Pro MAX AC im Detail:

  • 2,52 kWh Kapazität der Grundeinheit
  • modular erweiterbar
  • bis zu 45,36 kWh Systemkapazität bei entsprechendem Ausbau
  • bis zu 2.500 Watt bidirektionale AC-Leistung
  • bis zu 3.680 Watt Bypass-Leistung laut Hersteller
  • Parallelbetrieb von bis zu drei Geräten möglich
  • Temperaturüberwachung
  • integriertes Aerosol-Brandschutzsystem
  • intelligentes Energiemanagement
  • Steuerung per App 
  • Preis: 649 Euro (statt 1.099 Euro, 0 % MwSt.)
  • Erweiterungsbatterie BP2500 (+2,5 Kilowattstunden): 450 Euro
  • Versand: kostenlos
  • Jetzt Jackery SolarVault 3 Pro MAX AC bei Yuma ansehen*

Jackery bietet hier einen besonders großen Skalierungsbereich. Käufer sollten deshalb genau unterscheiden zwischen der Kapazität eines einzelnen Geräts und der maximal möglichen Kapazität eines vollständig ausgebauten Systems.

Jackery SolarVault 3 Pro MAX AC: Zum Angebot

Tipp: Mehr Hintergründe zur neuen Speicher-Generation und den Unterschieden innerhalb der Modellreihe findest du in unserem Überblick zur Jackery SolarVault 3-Serie.

3. Growatt AURA 5000 – der AC-Speicher mit 5 kWh und Backup

Der Growatt AURA 5000* ist ein AC-gekoppelter Speicher mit rund 5 Kilowattstunden Kapazität. Growatt positioniert ihn auch als Speicher für Balkonsolaranlagen, nennt zugleich aber die AC-seitige Kompatibilität mit nahezu allen Wechselrichtern und die Möglichkeit zur Nachrüstung ohne Änderung der vorhandenen PV-Verkabelung. Damit ist der AURA 5000 nicht ausschließlich für einen einzigen Solartyp interessant: Das AC-Konzept erlaubt je nach vorhandener Anlage und Anschlussart unterschiedliche Einsatzszenarien. 

Der Speicher unterstützt bidirektionales Laden und Entladen sowie die Einbindung kompatibler Smart Meter. Für Stromausfälle steht ein separater EPS-/Backup-Betrieb zur Verfügung. Growatt nennt dafür eine Umschaltzeit von unter 20 Millisekunden und bis zu 2.500 Watt Leistung am Off-Grid-Ausgang.  Mehrere Geräte können außerdem parallel betrieben werden. Growatt unterscheidet dabei ausdrücklich zwischen Plug-and-Play-Konfigurationen und einer fachgerecht installierten leistungsstärkeren Hausnetzanbindung. 

Growatt AURA 5000 im Detail:

  • rund 5 kWh Speicherkapazität
  • LiFePO4-Batterietechnik
  • AC-gekoppeltes System
  • bidirektionales Laden und Entladen
  • kompatibel mit Smart Metern
  • EPS-/Backup-Leistung bis 2.500 Watt
  • Umschaltung laut Hersteller unter 20 Millisekunden
  • Parallelbetrieb mehrerer Geräte möglich
  • Schutzart IP66
  • für niedrige Temperaturen ausgelegtes Heizsystem
  • Betriebsgeräusch laut Hersteller unter 30 dB 
  • Preis: 1.249 Euro 
  • Versand: 69 Euro, per Spedition
  • Jetzt Growatt AURA 5000 bei venturama ansehen*

Der AURA 5000 ist interessant, wenn ein kompakter AC-Speicher mit rund 5 kWh und Backup-Funktion gesucht wird. Positiv ist, dass Growatt selbst klar zwischen Plug-and-Play-Betrieb und leistungsstärkerer professioneller Installation unterscheidet.

Growatt AURA 5000: Zum Angebot

4. Marstek Venus E 3.0 – kompakter AC-Heimspeicher mit 5,12 kWh

Der Marstek Venus E 3.0* bietet 5,12 Kilowattstunden Speicherkapazität und ist als AC-gekoppelter Heimspeicher für bestehende netzgekoppelte Solarsysteme ausgelegt. Marstek hebt ausdrücklich hervor, dass für die Einbindung der vorhandene PV-Wechselrichter nicht ausgetauscht werden muss. Das Gerät bietet eine AC-Ein- und Ausgangsleistung von bis zu 2.500 Watt. Im Plug-in-Betrieb sind allerdings die jeweils geltenden Anschluss- und Leistungsgrenzen zu beachten. Deshalb sollte auch hier nicht pauschal von "2.500 Watt aus der Steckdose" ausgegangen werden. 

Zur Ausstattung gehört ein separater Backup-Ausgang mit bis zu 2.500 Watt. Außerdem kann das System mithilfe kompatibler Smart Meter den Energiefluss im Haushalt erfassen und beispielsweise eine Nulleinspeisung beziehungsweise bedarfsgerechte Lade- und Entladestrategien umsetzen. Bis zu drei Geräte lassen sich parallel betreiben. Dadurch sind insgesamt 15,36 Kilowattstunden Speicherkapazität und – bei entsprechender Konfiguration – eine höhere Gesamtleistung möglich.

Marstek Venus E 3.0 AC-Speicher im Überblick:

  • 5,12 kWh Speicherkapazität
  • LiFePO4-Batterietechnik
  • AC-gekoppelte Einbindung in bestehende PV-Systeme
  • bis zu 2.500 Watt AC-Ein-/Ausgangsleistung
  • Backup-Ausgang bis 2.500 Watt
  • bis zu drei Geräte parallel betreibbar
  • maximal 15,36 kWh bei drei Geräten
  • mehr als 6.000 Ladezyklen laut Anbieter
  • intelligentes Energiemanagement
  • kompatible Smart-Meter-Lösungen verfügbar 
  • Preis: 939,99 Euro 
  • Versand: 30 Euro
  • Jetzt Marstek Venus E 3.0 bei Solarway ansehen*

Mit 5,12 kWh liegt der Venus E 3.0 in einer für viele Einfamilienhäuser interessanten Größenordnung. Die Möglichkeit, später weitere Geräte hinzuzunehmen, schafft zusätzlichen Spielraum.

Marstek Venus E 3.0: Zum Angebot

5. Zendure SolarFlow 2400 AC – modularer AC-Speicher mit bis zu 17,28 kWh

Der Zendure SolarFlow 2400 AC* kombiniert eine kompakte AC-Einheit mit den modularen AB3000X-Batterien. Bereits mit einem Akku stehen 2,88 Kilowattstunden Speicherkapazität zur Verfügung. Pro SolarFlow 2400 AC lassen sich bis zu sechs AB3000X anschließen, womit maximal 17,28 Kilowattstunden erreicht werden. Die maximale AC-Eingangs- und Ausgangsleistung beträgt 2.400 Watt. Dieser Wert benötigt allerdings eine wichtige Einordnung: Für die Nutzung der vollen 2.400 Watt verlangt Zendure eine geeignete elektrische Installation. Das Gerät muss dafür von einem Elektrofachbetrieb entsprechend angeschlossen beziehungsweise über einen geeigneten separaten Stromkreis abgesichert werden. Im Plug-and-Play-Betrieb gelten niedrigere Leistungsgrenzen. 

Genau dieser Punkt zeigt, warum bei AC-Speichern zwischen „Plug-and-Play“ und maximal möglicher Systemleistung unterschieden werden muss. Zur Ausstattung gehören ein intelligentes Energiemanagement und eine Off-Grid-Steckdose. Bei einem Stromausfall können darüber Verbraucher mit bis zu 2.400 Watt Dauerleistung versorgt werden; kurzfristig nennt Zendure bis zu 3.600 Watt Spitzenleistung. Die AB3000X-Batterie basiert auf LiFePO4-Technik und ist laut Hersteller für 6.000 Ladezyklen ausgelegt. Hinzu kommen eine automatische Heizfunktion für niedrige Temperaturen sowie ein Aerosol-Brandschutzsystem

Zendure SolarFlow 2400 AC im Detail:

  • 2,88 kWh mit einer AB3000X
  • bis zu sechs AB3000X pro Gerät
  • maximal 17,28 kWh Speicherkapazität pro SolarFlow 2400 AC
  • bis zu 2.400 Watt AC-Ein-/Ausgangsleistung bei entsprechender Installation
  • niedrigere Leistung im Plug-and-Play-Betrieb
  • Off-Grid-Ausgang bis 2.400 Watt
  • kurzfristig bis 3.600 Watt Spitzenleistung am Off-Grid-Ausgang
  • LiFePO4-Batterien
  • 6.000 Ladezyklen laut Hersteller
  • IP65
  • automatische Batterieheizung
  • Aerosol-Brandschutzsystem
  • intelligentes Energiemanagement 
  • Preis: 738 Euro 
  • Versand: kostenlos
  • Jetzt Zendure SolarFlow 2400 AC bei PluginEnergy ansehen*

Zendure bietet eine interessante Kombination aus kleinem Einstieg und modularer Erweiterbarkeit. Wichtig ist jedoch, beim Leistungsvergleich nicht die technisch möglichen 2.400 Watt mit der Leistung einer einfachen Plug-and-Play-Installation gleichzusetzen.

Zendure SolarFlow 2400 AC: Zum Angebot

Fazit: Welcher AC-Speicher eignet sich zum Nachrüsten?

AC-gekoppelte Batteriespeicher spielen ihre Stärke vor allem dann aus, wenn eine bestehende Photovoltaikanlage nachträglich um einen Speicher ergänzt werden soll. Weil die Geräte auf der Wechselstromseite arbeiten, muss der vorhandene PV-Wechselrichter bei vielen Systemen nicht ersetzt werden. Welches Modell passt, hängt vor allem vom Stromverbrauch, der Größe der PV-Anlage, der gewünschten Speicherkapazität und den Anforderungen an Backup- beziehungsweise Notstromfunktionen ab. 

  • Die Anker Solarbank MAX AC* bietet bereits 7 kWh in der Basis und lässt sich auf 42 kWh erweitern. Damit ist sie vor allem für größere PV-Bestandsanlagen und Haushalte interessant, die langfristig viel Speicherkapazität benötigen.
  • Der Jackery SolarVault 3 Pro MAX AC* startet mit 2,52 kWh und bietet durch Erweiterungen und den Parallelbetrieb mehrerer Einheiten besonders viel Skalierungsspielraum – bis zu 45,36 kWh auf Systemebene.
  • Der Growatt AURA 5000* positioniert sich mit rund 5 kWh als kompakter AC-Speicher und kombiniert die Nachrüstbarkeit mit einer schnellen EPS-/Backup-Funktion.
  • Der Marstek Venus E 3.0* bietet 5,12 kWh, bis zu 2.500 Watt AC-Leistung und die Möglichkeit, drei Geräte zu einem System mit 15,36 kWh zu kombinieren.
  • Der Zendure SolarFlow 2400 AC* startet mit 2,88 kWh und lässt sich pro Einheit auf 17,28 kWh erweitern. Bei ihm ist besonders wichtig, zwischen Plug-and-Play-Betrieb und der nach fachgerechter Installation verfügbaren höheren Leistung zu unterscheiden. 

Unabhängig vom Modell gilt: Vor dem Kauf sollte geprüft werden, wie viel Solarstrom die bestehende PV-Anlage tatsächlich ins Netz abgibt, wie hoch der Stromverbrauch außerhalb der Sonnenstunden ist und welche Speichergröße dazu passt. Ein möglichst großer Akku ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung. 

Kurzvergleich: 

  • Hohe Basiskapazität und starke Erweiterbarkeit: Anker SOLIX Solarbank MAX AC
  • Besonders großer Skalierungsbereich: Jackery SolarVault 3 Pro Max AC
  • Kompakter AC-Speicher mit EPS: Growatt AURA 5000
  • 5,12-kWh-Heimspeicher mit Parallelbetrieb: Marstek Venus E 3.0
  • Modulares System mit bis zu 17,28 kWh pro Einheit: Zendure SolarFlow 2400 AC 
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