• Experte mit klarer Meinung, ob der Hund mit im Bett schlafen sollte
  • Klare Regeln müssen für den Hundebesitzer und das Tier gelten
  • Biologisch nachvollziehbar? Rütter klärt auf
  • Rütter zu Gast bei "Die Waffeln einer Frau"
  • Ob der Hund im Bett schlafen darf ist "keine Frage der Hygiene"

Hunde, auch bekannt als "der beste Freund des Menschen" gehören für viele Menschen fest zur Familie. Also ist es auch kein Wunder, das sich irgendwann die Frage stellt: Sollte ich meinen Hund mit ins Bett nehmen? Darf ich das überhaupt? Ist das für den Hund und mich sinnvoll? Diesen Fragen hat sich Deutschlands bekanntester Hundeprofi, Martin Rütter, in einem Podcast der Moderatorin Barbara Schöneberger gewidmet. Während der 50-Jährige bei Schönebergers Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" zu Gast war, griff er direkt das Herzensthema auf. Denn: Auch Schöneberger hat einen kleinen Hund, den sie gerne mit ins Bett nimmt. "Eines der meistverbreiteten Missverständnisse ist: Der Hund gehört nicht ins Bett. Aber es gibt überhaupt keinen Grund dafür", schildert Rütter.

Gemeinsam mit dem Hund im Bett schlafen - ist das sinnvoll?

Er habe schon des Öfteren gehört, dass sobald ein Hund im Bett des Besitzers schlafen dürfe, dies der "Anfang vom Ende" sei. Doch das sei völliger Quatsch. Generell werde laut dem Experten die Diskussion "extrem dramatisiert" und "das Thema total überbewertet". Grundsätzlich müsse die Entscheidung, ob der Hund mit ins Bett dürfe, von der Persönlichkeit des Hundes abhängig gemacht werden. Ist der eigene Vierbeiner dafür bekannt seine Futter- und Liegeplätze zu verteidigen, sei es nicht zu empfehlen, das Tier auf die Couch oder ins Bett zu lassen. 

Ist der beste Freund des Menschen allerdings unkompliziert und liegt gerne in weichen Kissen, heißt das meist, dass er das lediglich bequem findet. Für Rütter steht fest. "Wenn es für den Menschen okay ist, darf der Hund durchaus ins Bett. Wichtig ist jedoch: Er sollte sein Herrchen oder Frauchen noch mit drauf lassen. Außerdem muss der Mensch die Entscheidungshoheit behalten." Er führt weiter aus, dass Konsequenz und klarte Entscheidungen wichtig sind. Ein "Nein" dürfe nicht in ein "vielleicht" oder "morgen" aufgeweicht werden. Das schade der Hundeerziehung.

Im Podcast schildert der Hundeexperte auch, dass es Hunde gebe, die bei der Erlaubnis mit in das Bett zu dürfen, begonnen haben, das Bett zu verteidigen. Dies sei so weit gegangen, dass Herrchen oder Frauchen nicht mehr ins Schlafzimmer durften. "Ich hatte mal einen Fall, da schlief der Mann seit fünf Jahren auf der Couch, weil wenn der Riesenschnauzer im Bett liegt, ihn nicht mehr reinlässt", erzählt der Hundeexperte bei "Mit den Waffeln einer Frau". 

"Das ist biologisch sinnvoll", hält Rütter fest

Für einen durchschnittlich getakteten Hund gebe es laut Rütter nichts Natürlicheres, als nahe bei seinem Herrchen oder Frauchen zu übernachten. "Das ist biologisch sinnvoll", erklärt der Experte. Denn: "Hunde sind soziale Rudeltiere." Die Vierbeiner leben in engen Sozialgefügen. Aus diesem Grund seien sie gerne in ihrer Lebensgruppe. Auch bei Nacht. Trotzdem gebe es, wie beim Menschen, auch bei Hunden Tiere, die nachts ihre persönliche Distanz wahren wollen. Diese Tiere mögen dann keine übermäßige Nähe. "Genau wie bei unterschiedlichen Menschen", so Rütter. 

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Hygienisch sieht der Experte kein Problem, sofern der Hund gut gepflegt wird. Besteht eine Allergie, oder hat man einen sehr leichten Schlaf, sollte man sich das gemeinsame übernachten im Bett jedoch zweimal überlegen. 

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