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WLAN-Router: Darum sollten Sie Ihren Router regelmäßig ausschalten

WLAN-Router sind meist rund um die Uhr im Einsatz, dabei lohnt es sich auch manchmal das Gerät auszuschalten. Wir verraten Ihnen vier gute Gründe, den Router ab und an auszumachen.
 
  • WLAN-Router sind meistens rund um die Uhr eingeschaltet
  • Den Router ab und zu einmal auszuschalten, bringt Vorteile mit sich
  • Vier Gründe, dem Router zwischendurch den Saft abzudrehen

Den WLAN-Router 24 Stunden am Tag eingeschaltet zu lassen ist natürlich sehr bequem: In den frühen Morgenstunden oder am Abend haben Sie immer schnell verfügbares und stabiles Internet. Doch es  auch einige Nachteile, wenn der Router die ganze Zeit an ist. Wir verraten Ihnen, welche das sind.

Vier Gründe, den Router auszuschalten

Den WLAN-Router ab und zu auszuschalten bringt Vorteile in vier Bereichen mit sich.

Stromverbrauch

So wenig überraschend er erscheinen mag, so wichtig ist er dennoch: der Stromverbrauch. Wenn Sie Ihren Router zwischendurch, zum Beispiel nachts, ausschalten, können Sie nämlich bares Geld sparen. Etwa sechs bis 20 Watt verbrauchen handelsübliche WLAN-Router. Bei einem Preis von 25 Cent pro Kilowattstunde (Preise können sich regional unterscheiden) kommt so jährlich eine stolze Summe von bis zu 44 Euro zustande. Wer dieses Geld nicht verschenken möchte, sollte den Router nachts oder, wenn Sie verreisen, ausstellen.

Sicherheit

Cybersecurity, also Internet-Sicherheit, ist schon seit Jahren ein wichtiges Thema der Öffentlichkeit. Auch Ihr eigener Router hat damit etwas zu tun. Wenn Sie Ihren Router zwischendurch ausschalten, gönnen Sie nicht nur dem Gerät eine verdiente Pause, sondern Sie reduzieren auch das Risiko von Daten-Klau. Auch, wenn Heimnetzwerke nicht im Fokus der Cyberkriminalität liegt, so finden Angriffe auf Privathaushalte dennoch statt.

Umweltschutz

Auch das Thema Umweltschutz wird immer wichtiger, und zwar in den verschiedensten Bereichen. Je nach Modell und Stromanbieter kann Ihr WLAN-Router bis zu 53 Kilogramm CO2 jährlich verursachen. Bei Geräten mit einem Stromverbrauch von über 13 Watt sogar noch mehr. Stecken Sie also auch der Umwelt zuliebe einfach mal den Router aus. Wenn Sie noch mehr tun wollen, können Sie auch zu einem Ökostrom-Anbieter* wechseln und Ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.

Strahlenbelastung

Um die Strahlenbelastung von elektronischen Geräten ranken sich viele Mythen. Beim WLAN-Router ist aber tatsächlich etwas dran. Laut Bundesamtes für Strahlenschutz, können die  hochfrequenten elektromagnetische Felder, die der Router verursacht, unmittelbare Wirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Zwar konnten, wenn die Strahlungshöchstwerte eingehalten wurden, keine negativen gesundheitlichen Folgen beobachtet werden, dennoch sollten Sie sich keiner dauerhaften Belastung durch den Router aussetzen. Stöpseln Sie das Gerät also ab und an aus oder benutzen Sie, wie das BfS empfiehlt, vermehrt LAN-Kabel anstatt Router.

Wann den Router am besten ausschalten?

Gerade in Corona-Zeiten, in denen sich viele von uns im Home-Office befinden, ist eine stabile WLAN-Verbindung unerlässlich. Bestimmte Zeiten bieten sich für das Ausschalten daher besonders an: Schalten Sie den Router beispielsweise beim Schlafengehen aus, denn dann brauchen Sie im Regelfall kein Internet mehr. Auch, wenn Sie tagsüber für längere Zeit nicht Hause sind, lohnt es sich, den Stecker zu ziehen. Natürlich sollte der Router bei Urlaubsreisen, wie andere Geräte auch, ausgeschaltet werden.

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Bedenken Sie aber, dass viele Telefonanschlüsse heutzutage über das Internet laufen und Sie möglicherweise nicht erreichbar sind, wenn der Router aus ist. Auch Smart Home-Besitzer sollten sich das Ausschalten des Routers genau überlegen. Schalten Sie den Router ebenfalls nicht aus, wenn in der Nacht wichtige Updates Ihrer Geräte anstehen.

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