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Horror-Figur "Huggy Wuggy" kursiert wieder im Netz: Warnung an Eltern - so gefährlich ist der Trend

Derzeit kursieren vor allem in den USA im Netz wieder Videos der gruseligen Plüschfigur "Huggy Wuggy". Diese stammt aus einem PC-Game, das sich eigentlich an Erwachsene richtet. Doch teils hat es "Huggy Wuggy" schon auf die Pausenhöfe von Grundschulen geschafft - und dann wird es gefährlich.
Gruselfigur Huggy Wuggy
Die Grusel-Gaming-Figur "Huggy Wuggy" kann Kinder verstören und verängstigen. So können Eltern damit umgehen. Foto: Screenshot YouTube via flimmo.de
  • Medien- und Elternratgeber warnt vor "Huggy Wuggy"
  • Aktuell wieder vermehrt Fälle in den USA - auch in Deutschland sollen Eltern aufpassen
  • Kann auf Kinder verstörend wirken 
  • So können Eltern damit umgehen 

Warnung vor "Huggy Wuggy": Derzeit kursieren bei YouTube, TikTok oder Instagram Videos und Bilder der Figur "Huggy Wuggy". Dabei handelt es sich um ein blaues Plüschtier mit einem breiten Maul voller spitzer Zähne. Bekannt wurde "Huggy Wuggy" durch das PC-Game "Poppy Playtime", das sich eigentlich an Erwachsene richtet, wie der Medien- und Elternratgeber flimmo.de berichtet. Für Kinder soll das Spiel völlig ungeeignet sein und kann verstören, weshalb der Ratgeber nun Eltern und auch Kinder vor dem Spiel und der Figur warnt. In den USA ist der Trend um die gruselige Horror-Figur gerade wieder aktueller denn je. Viele Schulen warnen und fordern Eltern zur Wachsamkeit auf. 

"Huggy Wuggy" kann Kinder verstören: Das können Eltern tun

Durch "Let's-Play-Videos" wurde "Huggy Wuggy" auch über die Gaming-Szene hinaus bekannt, teils spielen schon Grundschulkinder das Spiel in den Pausen nach. Es soll auch schon Videos geben, in denen YouTuber*innen vorgeben, von dem blauen Plüschtier bedroht und entführt zu werden, so flimmo.de. "Dass diese Geschichten fiktiv sind, ist für Kinder nicht so leicht zu durchschauen."

Zeigen Kinder, dass sie dadurch verängstigt sind und sich gruseln, sollten Eltern die Ängste ernst nehmen und Trost spenden. "Auf keinen Fall sollten den Kindern Vorwürfe gemacht werden oder sie mit einem Medienverbot "bestraft" werden. Das könnte zur Folge haben, dass sie sich in Zukunft nicht mehr an die Eltern wenden, wenn sie auf gruselige Inhalte stoßen. Stattdessen kann es Kindern helfen, das Gesehene aktiv und in Begleitung zu verarbeiten", wird geraten. 

Doch nicht nur flimmo.de warnt vor "Huggy Wuggy". Auch die Jugend- und Familienstiftung "jugendnetz berlin" hat bereits im Januar 2022 auf die Gefahren des Grusel-Plüschtiers hingewiesen. "Wie hier Kinderspiele und Kindheitsängste in einem Horrorszenario aufgegriffen werden, kann Kinder sehr verstören", heißt es hier.