Viele Fernseher liefern ihr bestes Bild nicht automatisch – oft bremsen bestimmte Einstellungen die Qualität sichtbar. Wie wird das Bild besser?
Viele Fernseher zeigen ihr bestes Bild nicht im Auslieferungszustand. Eine oft aktivierte Funktion sorgt dafür, dass Helligkeit und Kontrast reduziert werden – mit spürbaren Folgen für die Bildqualität.
Wenn der Fernseher schlechter aussieht, als er könnte
Ein gutes Bild gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien bei Fernsehern. Doch selbst hochwertige Geräte zeigen ihr volles Potenzial nicht immer direkt nach dem Einschalten, wie Chip.de berichtet.
Ein Grund dafür liegt in voreingestellten Funktionen, die Energie sparen sollen. Diese greifen direkt in die Bilddarstellung ein und verändern unter anderem Helligkeit und Kontrast. Das Ziel ist ein geringerer Stromverbrauch – doch optisch hat das oft spürbare Folgen.
Das Bild wirkt dadurch häufig flacher, weniger brillant und in dunklen Szenen schwerer erkennbar. Gerade in hellen Räumen kann dieser Effekt besonders auffallen, weil die Darstellung insgesamt gedämpfter erscheint. Wer die Funktion deaktiviert, erhält in der Regel ein deutlich lebendigeres und kontrastreicheres Bild. Allerdings steigt dadurch auch der Stromverbrauch während der Nutzung des Geräts.
Deaktivierung ist meist einfach möglich
Bei vielen Herstellern ist der Energiesparmodus bereits ab Werk aktiviert. Das gilt unter anderem für Geräte von Samsung, LG, Sony oder Philips. Ziel ist es, den Energieverbrauch direkt beim ersten Start zu optimieren.
Die gute Nachricht: Die Einstellung lässt sich in der Regel jederzeit wieder ändern. In den Systemeinstellungen des Fernsehers kann der Modus abgeschaltet oder angepasst werden, oft in den Bereichen "Bild", "Allgemein" oder "Öko", so Futurzone.de.
Da die Menüführung je nach Modell unterschiedlich sein kann, lohnt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung. Dennoch folgen viele Geräte ähnlichen Grundpfaden, die das Deaktivieren vergleichsweise unkompliziert machen.