Fast jeder kennt das Gefühl, wenn das Augenlid beginnt zu zucken. Es ist ziemlich lästig und hält manchmal einige Minuten an. In den meisten Fällen ist dies aber harmlos und verschwindet von selbst. 

Ein zuckendes Augenlid kann aber auch ein deutlicher Hinweis für ernste Erkrankungen sein. Tritt dieses Phänomen innerhalb einiger Wochen häufiger auf, sollten Sie körperliche Ursachen von einem Arzt ausschließen lassen. 

Warnsignal für Bluthochdruck

Ein Grund für das Augenlidzucken kann Bluthochdruck sein. Steigt der Blutdruck, pulsieren und weiten sich die Arterien, was deren Abstand zu den Nerven verringert. Durch Berührung dieser kann es zu einer Reizung der kleinen, empfindlichen Nerven, wie sie es zum Beispiel am Auge sind, kommen. Unbestimmte Impulse werden an die Muskeln weitergegeben und die unwillkürlichen Zuckungen entstehen.

Es gibt einige physiologische, unbedenkliche Ursachen für kurzzeitige Blutdruckerhöhungen. Allerdings kann dauerhaft erhöhter Blutdruck über einem Wert von 140 zu 90 mmHg ernsthafte Folgen für die Gesundheit bedeuten, zum Beispiel eine Herzschwäche oder einen Herzinfarkt. Um Bluthochdruck zu vermeiden, sollten Sie regelmäßig Sport treiben und auf eine gesunde Ernährung achten.

Außerdem sollten Sie Ihren Blutdruck regelmäßig überprüfen und bei auffälligen Werten Ihren Hausarzt aufsuchen.

Magnesiummangel und Schilddrüsenstörungen

Magnesium versorgt die Muskeln und Nerven. Dass ein Magnesiummangel zum Muskelkrampf führen kann, bekommt man häufig bei sportlicher Aktivität zu spüren. Auch für Zuckungen des Augenlids kann der Mangel verantwortlich sein. Da eine Unterversorgung mit Magnesium auch zu Kopfschmerzen und Schlafstörungen führen kann, sollte man immer darauf achten, genügend davon zuzuführen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich 300 bis 350 Milligramm Magnesium.

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Ein weiterer Grund, der ein Zucken der Augenlider bedingen kann, sind Schilddrüsenstörungen. Denn die Schilddrüse produziert die Hormone T3 und T4, die für Stoffwechselprozesse, die Regulation der Körpertemperatur und auch für die Entwicklung von Muskulatur und Nervensystem entscheidend sind. Werden aus verschiedenen Gründen zu viele dieser Hormone produziert, kann das unter anderem zu Herzrasen und auch zu Muskelzuckungen, wie Augenlidzucken führen.

Mit einer Schilddrüsenüberfunktion können aber auch weitere ernstzunehmende Symptome und Folgen einhergehen. Sie kann durch eine Blutuntersuchung beim Arzt festgestellt und mit Medikamenten behandelt werden.

Überbelastung als Ursache

Laut Geo Wissen kann sowohl eine Überbelastung der Augen, als auch eine Überbelastung des Körpers und der Psyche durch Stress ein Zucken der Augenlider auslösen. Muss das Auge zu lange auf einen Computer- oder Smartphonebildschirm schauen, kann der Lidmuskel verkrampfen und beginnt zu zucken. 

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Bei Stress steigt ebenfalls der Blutdruck. Ständiges Lidzucken kann daher ein frühes Anzeichen für ein Burnout sein. Daher sollten Sie immer auf eine zufriedenstellende Work-Life-Balance achten und sowohl Auszeiten, als auch Entspannung in ihren Alltag integrieren. Zusätzlich sollten Sie ausreichend schlafen. Bekommt der Körper zu wenig Schlaf, schadet das den Nerven und der Augenringmuskel kann sich nicht richtig erholen, was das unerwünschte Zucken auslösen kann.

Fazit: Tritt gelegentlich ein Zucken der Augenlider auf, ist das in den meisten Fällen lästig, aber unbedenklich. Bei häufigem Auftreten in kürzerer Zeit, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen und einen Arzt aufsuchen, um mögliche ernstzunehmende Erkrankungen auszuschließen.

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