• Die Prostata kann auf verschiedene Arten erkranken
  • Der Gesundheitszustand der Prostata kann selbst überprüft werden
  • Ab 45 wird eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung empfohlen 
  • Probleme beim Wasserlassen und beim Sex lassen auf eine erkrankte Prostata schließen

Wenn sich die Prostata vergrößert, können bestimmte Funktionen des Körpers beeinträchtigt werden. Auch Prostatakrebs kann ein Grund dafür sein. Daher gilt es sich bei Problemen frühzeitig an einen Arzt zu wenden. 

Wo liegt die Prostata?

Die Prostata ist eines der inneren Geschlechtsorgane des Mannes. Wenn diese normal ausgeprägt ist, hat sie in etwa die Größe einer Kastanie und ein Gewicht von 20-30 Gramm.

Die Prostata liegt direkt unter der Harnblase und umschließt den ersten Teil der Harnröhre. Nach unten hin reicht sie bis zum Beckenboden, welcher den äußeren Schließmuskel der Harnröhre bildet.

Direkt hinter der Prostata befindet sich der Mastdarm und vor ihr der untere Teil des Schambeins, mit welchem sie fest verbunden ist.

Wie kann die Prostata erkranken?

Die Prostata kann auf verschiedene Arten erkranken: So gibt es gutartige Vergrößerungen, aber auch Entzündungen und bösartige Entartungen. Vor allem Letztere treten bei älteren Männern häufig auf, da sie nur sehr spät erkannt werden.

Dabei ist insbesondere der periphere Teil der Prostata betroffen. Eine gutartige Vergrößerung spielt sich meistens in der Nähe der Harnröhre ab.

Durch einen hormonellen Einfluss vergrößert sich die Prostata, wodurch der Urinfluss behindert werden kann. Die Prostata kann sich aber auch durch Harnwegsinfekte oder Bakterien entzünden.

Welche Symptome gibt es?

Eine Erkrankung der Prostata wirkt sich primär beim Wasserlassen aus. Dabei kommt es zu Schwierigkeiten, die Blase kann nicht komplett entleert werden oder es entsteht vermehrter Harndrang.

Darüber hinaus kann sich auch ein Rückstau des Harns bis in die Nieren bilden, was zu weiteren Komplikationen führt. Aber auch ein Brennen beim Wasserlassen ist ein klassisches Symptom.

Ebenso sind sexuelle Beschwerden wie Druckgefühl in der Beckengegend und unspezifische Rückenschmerzen Symptome, die für eine Erkrankung der Prostata sprechen.

So kannst du selbst prüfen, ob deine Prostata gesund ist

Es gibt verschiedene Kriterien, die für eine Erkrankung der Prostata sprechen. Folgende Faktoren kannst du dabei selbst überprüfen:

  • Die Blase fühlt sich nach dem Urinieren nicht komplett leer an
  • Du musst innerhalb von 2 Stunden mehrmals urinieren
  • Du musst das Wasserlassen unterbrechen und neu ansetzen
  • Unter starkem Harndrang fällt es schwer, den Urin zu halten
  • Der Strahl beim Urinieren ist nur sehr schwach
  • Es gibt Schwierigkeiten, mit dem Wasserlassen zu beginnen
  • Du musst nachts häufig auf die Toilette gehen
  • Nach dem Toilettengang tropft Urin aus der Harnröhre nach
  • Das Wasserlassen dauert ungewöhnlich lange

Wenn einige Kriterien bei dir zu treffen, ist das Risiko für eine vergrößerte Prostata oder andere Erkrankungen der Prostata gegeben. Du solltest dies bei einem Arzt abklären lassen, dieser kann den Ursachen auf den Grund gehen. Ab 45 Jahren wird bei Männern eine generelle Vorsorgeuntersuchung empfohlen. Viele Entzündungen oder unspezifische Probleme werden häufig erst bei einer umfangreichen Untersuchung entdeckt.

Wann du zum Arzt solltest

Neben den bereits genannten Kriterien, gibt es noch weitere Probleme, bei denen die Meinung eines Arztes eingeholt werden sollten. Dazu zählen Verfärbungen oder Blut im Urin sowie Probleme beim Geschlechtsverkehr.

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Auffällig verfärbter Urin, Blut oder verfärbte Samenflüssigkeit sind immer ein Warnsignal für verschiedene Krankheiten und deuten auf eine Entzündung oder Infektion der Prostata hin. Aber auch ein Tumor kann der Auslöser dafür sein. Wenn sich die Prostata verändert, macht sich das auch beim Geschlechtsverkehr bemerkbar, in Form von Erektionsstörungen oder Schmerzen.

Prostatakrebs ist zudem eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern, rund 60.000 Männer erkranken jedes Jahr daran. Je früher dieser erkannt wird, desto besser, weshalb Vorsorgeuntersuchungen explizit empfohlen werden, selbst wenn keine Beschwerden vorliegen. Wenn weitere Familienmitglieder davon betroffen sind, dann solltest du dich bereits vor deinem 45. Lebensjahr regelmäßig untersuchen lassen.

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