Schon als Kind wird einem beigebracht, viel Gemüse und Obst zu essen, um gesund zu bleiben. Früchte wirken sich schließlich positiv auf das Wohlbefinden aus und stärken das Immunsystem. Mit Inhaltsstoffen wie verschiedensten Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, ist die Portion Obst ein wichtiger Zusatz für jeden Tag.

Allerdings hat Obst in der Regel einen hohen Fruchtzuckergehalt und ist deshalb nicht in Unmengen zu empfehlen. Kaum zu glauben, dass der Zucker im Obst ungesünder sein soll, als so manche andere Zuckerarten.

Zu viel Obst: Wann wird der Verzehr ungesund?

Laut der Apotheken-Umschau fördert Fruktose sogar die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken. Auch Übergewicht und Cholesterinwerte werden hierdurch begünstigt. Doch anders als Glukose erhöht der Fruchtzucker den Blutzuckerwert nicht.

Dieser wird schließlich direkt in der Leber abgebaut. Allerdings wird hier eine Vorstufe von Molekülen gebildet, die der Speicherung von Fett dient, wie Dr. Philipp Gerber berichtet. Fettpolster sind heutzutage nicht mehr überlebenswichtig und  damit überflüssig. Sie gelten als unschön, störend und gesundheitsbeeinträchtigend.

Der Fruchtzucker hat keinen direkten Nutzen für den Organismus und könnte in großen Mengen Substanzen wie Harnsäure anregen, welche den Blutdruck erhöhen und leichte Entzündungen im Gefäßsystem hervorrufen können. Dies steigert das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. 

Obst liefert keine Proteine, Fette oder B-Vitamine

Die Angst, dass sich der hohe Zuckergehalt von Früchten negativ auf das Körpergewicht auswirken kann, ist laut der Ernährungs-Expertin Birthe Wulf gegenüber Edeka aber eher unangemessen. Generell gilt: Je mehr Kalorien wir zu uns nehmen, um so mehr sollten wir auch verbrauchen.

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Unter diesen 5 Lebensmitteln versteckt sich sogar eine Frucht, welche das Abnehmen begünstigen soll. Wer meint, er könne sich nur von Obst ernähren, liege aber auch falsch, denn hiermit würde eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen, wie Fett, Proteinen und B-Vitaminen drohen. Diese sind in Bananen, Birnen und Co nicht ausreichend oder gar nicht enthalten, werden von unserem Körper für den Stoffwechsel allerdings dringend benötigt.

Im richtigen Maße ist Obst also vollkommen unbedenklich und hält uns wirklich fit. Empfohlen wird von Experten meist die "Fünfmal am Tag-Regel". Diese besagt, dass ein täglicher Konsum von drei Portionen Gemüse im Verhältnis zu zwei Portionen Obst einen idealen Nährstoffzusatz darstellt.

Fruktose kann gefährlich werden: Negative Effekte durch gesüßte Getränke

Die Mengen, in denen Fruktose problematisch wird, kommen hauptsächlich von gesüßten Getränken wie Limos aber auch von Honig und Orangensaft. Konsumiert man diese süßen Produkte über einen längeren Zeitraum, so kann das negative Effekte haben. Jedoch gibt es auch einige Sorten Obst, von denen so mancher besser die Finger lassen sollte.

 

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