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Basische Ernährung: Darum ist sie so gut für den Körper

Basische Ernährung hilft, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten und einer Übersäuerung entgegen zu wirken. Wir sagen Ihnen, welche Lebensmittel sich dafür eignen und wie eine pH-neutrale Ernährung zu einem gesunden Körper und Stoffwechsel beitragen kann.
 
Basische Ernährung
So helfen Sie Ihrem Körper mit einer basischen Ernährung. Bild: Pixabay/LubosHouska
  • Die basische Ernährung unterstützt einen reibungslosen Stoffwechsel
  • Regelmäßiger Konsum von Fleisch oder Milchprodukten belastet Ihren Säure-Basen-Haushalt
  • Mit einer basischen Ernährung regulieren Sie den pH-Wert Ihres Körpers

Was versteht man unter "basischer Ernährung"? Ob im Internet, in Zeitschriften oder im Fernsehen, Tipps und Tricks zur "richtigen" Ernährung sind allgegenwärtig. Sie alle versprechen, die gesündeste Ernährungsform zu sein.

In unserer modernen Ernährungsweise, geprägt von Fast Food, Fertigprodukten und nur wenigen Produkten, die frei von Zusatzstoffen sind, ist es umso wichtiger zu wissen, welche Lebensmittel überhaupt als gesund einzustufen sind. Eine pH-neutrale bzw. basische Ernährung setzt genau auf diese Lebensmittel.

Wir verraten Ihnen alles rund um die pH-neutrale bzw. basische Ernährung, welche Auswirkung basenbildende Lebensmittel auf den Körper haben, welche Nahrungsmittel überhaupt basenbildend sind und wie eine basische Ernährung Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck vorbeugen kann.

Was ist die basische Ernährung?

Eine basische Ernährung beruht auf basenbildenden Lebensmitteln. Dazu gehören neben Obst und Gemüse auch Sprossen, Samen und Nüsse - mit Ausnahme von Erd- und Walnüssen. Diese basenbildenden Lebensmittel sollten den größten Teil Ihrer Ernährung ausmachen, denn mit ihrer hohen Konzentration an Ballaststoffen, Nährstoffen und Mineralien sorgen sie für einen reibungslos funktionierenden Stoffwechsel.

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Heute ist unsere Ernährung zusehends von Fertigprodukten und Fastfood geprägt. Unsere Nahrung enthält immer weniger frische Zutaten und immer mehr künstliche Zusatzstoffe. Auf Dauer sorgt der hohe Gehalt an Eiweiß und Fett dafür, dass unser Körper mit einer zu hohen Säurelast zu kämpfen hat. Insbesondere der Konsum tierischer Produkte, welche allesamt säurebildend sind, spielt hier eine große Rolle. 

Besonders Fleisch oder Milchprodukte wie Milch, Joghurt, Sahne und Käse sind stark säurebildend. Sie verursachen zum einen Störungen im Darm, und zum anderen ist ihr Konsum auch ein wesentlicher Risikofaktor für Zivilisationskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Auch laktosefreie Milchprodukte belasten den Säuregehalt des Körpers stark. Hält dieser Säureüberschuss zu lange an, kann der Körper ihn nicht mehr selbstständig regulieren, sodass ein Nährstoffmangel sowie ein Mangel an wichtigen Spurenelementen droht. 

Was ist der pH-Wert des Körpers?

Ein übersäuerter Organismus ist nicht immer sofort zu erkennen. Mögliche Anzeichen einer Übersäuerung können Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Magen-Darm-Probleme oder Hautprobleme sein. Auch Gewichtszunahme oder depressive Verstimmungen können hinzukommen. Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Er folgt einer Skala von 0 (maximale Säure) über 7 (neutral) bis 14 (maximale basische Wirkung). Auch unser Blut, Urin, Speichel oder die Flüssigkeit in unseren Körperzellen haben einen pH-Wert. Am wichtigsten ist der pH-Wert unseres Blutes.

Dieser ist stets leicht alkalisch und liegt ungefähr zwischen 7,35 und 7,45. Alles darunter gilt als säurehaltig, alles darüber gilt als alkalisch und beides kann in Krankheitssymptomen resultieren. Bei einem pH-Wert über 7,8 oder unter 6,8 ist unser Körper nicht mehr überlebensfähig. Der Körper ist daher ständig damit beschäftigt, den perfekten pH-Wert beizubehalten.

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In 5 Schritten: So funktioniert die basische Ernährung

Ein basenreicher Speiseplan unterstützt den Körper also bei seinem täglichen Kampf um den richtigen pH-Wert. Basenbildende Nahrungsmittel sorgen dafür, dass Gifte sich nicht im Körper ansammeln können und helfen dem Körper bei Entgiftungsprozessen. Dank der leicht aufnehmbaren Mineralstoffe aus pflanzlichen Quellen wie Kalium, Magnesium, Natrium oder Kalzium helfen basische Nahrungsmittel einem Nährstoffmangel vorzubeugen. Genau diese basenbildenden Mineralien sind es, die für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sorgen.

Ein Wechsel zu einer basischen Ernährung ist nicht schwierig. In diesen fünf Schritten schaffen Sie den Übergang.

  • Schritt 1: Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Nur mit genügend Flüssigkeit im Körper kann der Stoffwechsel optimal funktionieren. Um den Körper nicht zu übersäuern, sollten Sie vor allem Wasser und ungesüßten Tee trinken. Auch Zitronensaft im Wasser ist in Ordnung, da Zitrusfrüchte trotz ihres Säuregehalts basisch verstoffwechselt werden.
  • Schritt 2: Essen Sie genügend grünes und stärkehaltiges Gemüse. Alle Gemüsesorten, auch stärkehaltiges Wurzelgemüse wie Kartoffeln oder Karotten, enthalten viele Ballaststoffe und leicht verdauliche Kohlenhydrate. Grünes Gemüse wie Spinat, Brokkoli oder Rosenkohl ist besonders gesund, da es basisch wirkende Vitalstoffe enthält und Zell-schützend wirkt. Für die pflanzliche Eiweißzufuhr sollte ein Viertel Ihres Tellers aus Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen oder Lupinen bestehen. Je naturbelassener Ihre Nahrung, desto besser
  • Schritt 3: Gesund zu essen kann lecker sein. Um sich davon zu überzeugen, sollten Sie zu Obst und Trockenfrüchten anstatt ungesunden Süßigkeiten greifen. Neben ihrer basenbildenden Wirkung haben die Früchte eine große Menge an Antioxidantien und Vitaminen, welche Zell-schützend wirken und Heißhungerattacken vorbeugen. Wer nicht auf Schokolade oder Eis verzichten möchte, kann ohne Probleme sein eigenes Eis (beispielsweise aus gefrorenen Bananen, Kakaopulver* oder Mandelmus*) herstellen.
  • Schritt 4: Zwar werden die meisten Getreidesorten sauer verstoffwechselt, allerdings lassen sich Vollkornprodukte in Maßen genießen. Allerdings sollten Sie die Finger von raffinierten Getreideprodukten lassen. Am besten geeignet sind Vollkornprodukte aus vollwertigen Pseudogetreide wie Amaranth*, Hirse, Buchweizen* oder Quinoa. Diese sind zudem auch noch glutenfrei. Anstatt Brot und Brötchen aus stark verarbeitetem Weizenmehl können Sie Brot aus gekeimtem Getreide* herstellen oder kaufen.  Auch aus eingeweichten Nüssen lässt sich Mehl als Backgrundlage herstellen.
  • Schritt 5: Zu den Lebensmitteln, die am stärksten säurebildend wirken, gehören stark verarbeitete und tierische Lebensmittel. Zu diesen zählen nahezu alle Wurst- und Fleischwaren, Fisch, Eier und auch Milchprodukte. Sie enthalten zu viele gesättigte Fettsäuren und schwefelhaltige Aminosäuren, die für unseren Körper ungesund sind. Auf solche Lebensmittel sollten Sie nach Möglichkeit ganz verzichten, da ihr Konsum im Körper entzündliche Erkrankungen auslösen kann. Ein zu hoher Konsum dieser Nahrungsmittel kann zu ernsthaften Erkrankungen wie Gicht, Rheuma oder Osteoporose führen.

Das perfekte Säure-/Basen-Verhältnis

Eine gute Nachricht ist: Mit einer pflanzlichen Ernährung lassen sich die zuletzt genannten Krankheiten (bis zu einem gewissen Maß) in den Griff bekommen. Vorbeugen können Sie ihnen mit einer basischen und pflanzlichen Ernährung in jedem Fall.

Das perfekte Verhältnis von basenbildenden und säurebildenden Lebensmitteln ist 80:20. Wenn Sie den fünf Schritten der basischen Ernährung folgen, erreichen Sie dieses Ziel fast automatisch. Möglicherweise erreichen Sie sogar einen leichten Basenüberschuss. Wenn Sie das Stück Kuchen auf der Familienfeier einfach mitessen, erreichen Sie sicher trotzdem den erstrebenswerten, ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Hier sollte die Ausnahme allerdings die Regel bestätigen.

 

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