Wild ist nicht jedermanns Sache, aber für uns darf es auch in den Wintermonaten hin und wieder ein Teller mit leckerem Wildfleisch aus heimischem Revier sein. Und was passt da besser als eine zarte Rehkeule mit süßer Lebkuchensoße? Der Trick ist, die Keule genau so lange zu schmoren, bis das Fleisch zart ist, aber nicht zerfällt. Zu einem richtigen Festmahl wird die geschmorte Rehkeule, wenn sie mit Kartoffelklößen und einem Schuss Preiselbreren serviert wird.
Arbeitszeit30 min
Koch-/Backzeit150 min
Gesamtzeit180 min
Zutaten:
1,50kg Rehkeule
Salz und Pfeffer
2EL Butterschmalz
1 Zwiebel
1 Karotte
1TL Tomatenmark
200ml Glühwein
400ml Brühe
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
1 Soßenlebkuchen
1 Prise Zimt
1 Prise Muskat
Kartoffelklöße halb und halb
Semmelklöße
Zubereitung
- Rehkeule mit Salz und Pfeffer würzen. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und die Rehkeule von allen Seiten scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.
- Zwiebel und Karotte grob schneiden und im Bräter andünsten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist. Tomatenmark zugeben und kurz mitdünsten.
- Mit Glühwein ablöschen, mit Brühe aufgießen, Lorbeerblatt und Gewürznelken zugeben. Rehkeule in die Soße legen und zugedeckt bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 2,5 Stunden schmoren. Das Fleisch soll zart sein, aber nicht zerfallen.
- Rehkeule aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Die Lebkuchenbrösel in die Soße einrühren, bis sie sich weitgehend aufgelöst haben. Die Soße durch ein Sieb passieren und eventuell etwas binden. Zimt und Muskat dazugeben und mit Salz abschmecken. Für mehr Glanz kann ein Stück kalte Butter untergerührt werden.
- Die Rehkeule vom Knochen lösen, in Scheiben schneiden und mit der Lebkuchensoße und den Beilagen servieren. Dazu passen Kartoffelklöße und ein Löffel Preiselbeeren.