Kulinarisch bietet die Kirchweih alles, was das Herz begehrt: von fränkischen Bratwürsten und Schäufele bis hin zu süßen Leckereien wie Krapfen und gebrannten Mandeln. Da zur Kirchweih meist geschlachtet wird, gibt es in vielen Gasthäusern an den ersten Tagen eine traditionelle Schlachtschüssel mit Kopffleisch, Blut- oder Leberwurst und Innereien. Vor allem in ländlichen Regionen ist die Kirchweih ein Anlass, an dem die ganze Dorfgemeinschaft zusammenkommt und gemeinsam feiert.
Kirchweih kann man natürlich nicht oft genug feiern, allein schon wegen des leckeren Essens. Wir haben drei klassische Kirchweihrezepte für euch, mit denen ihr euch die Kirchweih nach Hause holen könnt:
<%IMG id="4514955" %> Fränkische Schlachtschüssel <%IMG id="4517123" %> Traditionelle "Ausgezogene" Küchla <%IMG id="4516596" %> Fränkisches Schäuferla
Karpfensaison in den fränkischen Weihern
Im Herbst beginnt in Franken die Karpfensaison, die bis April dauert. Die Region ist bekannt für ihre zahlreichen Karpfenteiche, in denen der Fisch traditionell gezüchtet wird. Der fränkische Karpfen gilt als Delikatesse und wird auf vielfältige Weise zubereitet – am beliebtesten ist jedoch der gebackene Karpfen, der knusprig gebraten und mit Kartoffelsalat oder Brot serviert wird. Die Karpfensaison ist nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell von Bedeutung, denn viele Gasthäuser und Restaurants bieten spezielle Karpfenwochen an, bei denen sich alles um diesen besonderen Fisch dreht.
Merkregel: Für die Karpfensaison gibt es eine praktische Eselsbrücke. Der Fisch wird nämlich in allen Monaten gegessen, die ein „r“ im Namen tragen. Also September, Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März und April.
Karpfen kann man auf viele Arten zubereiten. Vom gebackenen Karpfen mit seinen verschiedenen Variationen – z.B. Bierteig oder Nürnberger Gewand – bis zur Karpfensuppe haben wir die passenden Rezepte für zu Hause.
<%IMG id="4516249" %> klassischer Karpfen im bierteig <%IMG id="4516247" %> Im nürnberger gewand <%IMG id="4516246" %> traditionelle karpfensuppe
Erntedankfest
Das Erntedankfest ist ein wichtiger Brauch in Franken und findet meist im Oktober statt. Dabei wird die Ernte des Jahres gefeiert und für die Fruchtbarkeit der Felder gedankt. In vielen fränkischen Gemeinden finden zu diesem Anlass festliche Gottesdienste statt, bei denen Erntekronen und Erntegaben dargebracht werden. Oft wird das Erntedankfest auch mit einem Umzug gefeiert, bei dem reich geschmückte Erntewagen durch das Dorf ziehen. Eine fränkische Hochburg der Erntedankumzüge ist das mittelfränkische Fürth, dort reicht die Tradition bis ins Jahr 1817 zurück. Die Ernteprodukte werden oft auf Wochenmärkten oder bei Dorffesten angeboten, bei denen sich jeder mit den Zutaten für klassische Herbstrezepte eindecken kann.
Im Mittelpunkt des Erntedankfestes steht saisonales und regionales Gemüse. Im Oktober sind das vor allem Kürbisse, Zucchini, Äpfel und Birnen. Daraus lassen sich leckere und abwechslungsreiche Gerichte zaubern. Das sind unsere Favoriten:
<%IMG id="4516084" %> kürbis-kartoffel-gratin <%IMG id="4517041" %> Herbstliches getränk: Birnenfranz <%IMG id="4515628" %> Kürbiskuchen mit frischkäsefrosting
Der Herbst in Franken ist eine Zeit der Feste und des Feierns. Die traditionellen Bräuche und Feste, die in dieser Jahreszeit gefeiert werden, sind Ausdruck der tiefen Verbundenheit der Franken mit ihrer Heimat und ihren kulturellen Wurzeln. Ob Weinlese, Kirchweih oder die vielen anderen herbstlichen Bräuche – der Herbst in Franken ist eine besondere Zeit, die man am besten gemeinsam mit Familie und Freunden erlebt.
Lasst euch von der fränkischen Lebensfreude anstecken und entdeckt die vielfältigen Traditionen, die den Herbst in dieser Region so einzigartig machen!
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