Kuchen-Rezept erobert das Netz: Du brauchst nur zwei Zutaten

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Egal auf welcher Plattform: Im Internet führt aktuell kaum ein Weg an dem Trend-Kuchen vorbei. Doch was steckt hinter dem Dessert, das eigentlich gar kein Kuchen ist?

Dubai-Schokolade war gestern - jetzt träumt bei Tiktok, Instagram und Facebook jeder nur noch vom Japanese Cheesecake (deutsch: Japanischer Käsekuchen). Das Geniale am viralen Trend-Kuchen: Er klappt auch daheim mit nur zwei günstigen Zutaten. Und das Rezept ist genial einfach. Wer ursprünglich hinter dem Rezept steht, lässt sich nicht mehr nachverfolgen. Eines ist aber sicher: Zuerst haben ihn japanische Food-Influencer im Internet viral gemacht. 

Was man für den Japanese Cheesecake braucht? Eigentlich nur Joghurt - übrigens ein richtiger Gesundheits-Booster - und Karamelkekse. Viele japanische Influencer verwenden französische Sablé-Kekse, oft nimmt man aber auch die belgischen Klassiker "Lotuskekse" von Biscoff oder vergleichbare Produkte. Die Kekse werden einfach in den Joghurt gesteckt und über Nacht im Kühlschrank gelassen. Die Kekse saugen sich so voll und werden butterweich. Wer es einen Tick süßer mag, kann den Kuchen aus dem Joghurtbecher noch mit Karamelsauce garnieren.

Trend-Rezept aus Japan - viraler "Kuchen" aus nur zwei Zutaten

Doch welcher Joghurt ist jetzt die richtige Wahl? Laut Originalrezept verwendet man für den Japanese Cheescake griechischen Joghurt. Durch seinen hohen Fettgehalt ist er besonders cremig. Wer etwas mehr auf seine Linie achtet, kann auch isländischen Skyr nehmen, der ist besonders fettarm und eine richtige Proteinbombe. Natürlich klappt der Trend aber auch mit ganz normalem Naturjoghurt, ganz gleich, wie hoch der Fettgehalt ist. Egal, für welchen Joghurt man sich entscheidet: Man kann den "Kuchen" in jedem Fall direkt aus dem Becher genießen. 

Der Phantasie sind bei dem Rezept aber keine Grenzen gesetzt. Wer mag, kann statt Karamellkeksen auch anderes Süßgebäck nehmen - es gehen zum Beispiel Löffelbiscuits wie beim Tiramisu, Oreos oder Butterkekse. Auch garnieren kann man das Dessert nach belieben, zum Beispiel mit Beeren, Schokolade oder Kaffee. Übrigens hält sich weiterhin hartnäckig der Mythos, dass ein bestimmtes Obst den Joghurt verderben kann

Der Trend macht sich übrigens auch schon im Handel bemerkbar, wie unlängst erst die Lebensmittelzeitung berichtete. Demnach überbieten sich Supermarkt-Pächter derzeit mit eigenen Social-Media-Posts und -Videos. "Aktuell sind die Biscoff-Kekse von Lotus bei uns ausverkauft", so ein Edeka-Chef gegenüber dem Branchenblatt. Ob der Trend einen Umsatz-Boost im Einzelhandel auslöst, könne man derzeit aber noch nicht sagen.

Vorschaubild: © Adobe Stock/jtamm (Symbolbild)