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Genuss

Reis, Konserven, Saucen: Woran Sie erkennen, wann 14 beliebte Lebensmittel verdorben sind

Unmengen an Lebensmitteln landen tagtäglich im Müll - und das, obwohl vieles eigentlich noch essbar wäre. Woran Sie erkennen, welche Lebensmittel wann verdorben sind, erfahren Sie im Folgenden.
 
"Ist das noch gut" - oft weiß man es nicht so genau. Hier erfahren Sie, wann sie besser die Finger davon lassen sollten.
"Ist das noch gut" - oft weiß man es nicht so genau. Hier erfahren Sie, wann sie besser die Finger davon lassen sollten.

Jahr für Jahr landen in Deutschland etwa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Viele davon sind eigentlich noch komplett in Ordnung, aber dennoch tendieren viele Konsumenten dazu, Essen lieber wegzuschmeißen, anstatt es noch zu verzehren. Ein großes Problem, das auch daher kommt, weil viele nicht wissen, wann ein Lebensmittel noch gut ist und wann nicht.

Fakt ist, dass verdorbene Lebensmittel in der Tat wirklich ernsthaft gefährlich werden können. Doch trotzdem sollte man sich nicht immer am Mindesthaltbarkeitsdatum alleine orientieren. Denn, wie der Name schon sagt, gibt dieses an bis wann ein Lebensmittel "mindestens“ noch haltbar ist - nicht, dass es an dem angegebenen Tag bereits verdorben ist. Manchmal lohnt sich dann eben doch ein genauerer Blick. Denn eigentlich macht eine Speise es deutlich, ab wann man tatsächlich lieber die Finger von ihr lassen sollte. Die Seite heimgourmet.com hat dazu ein paar wichtige Punkte herausgearbeitet. 

"Ist das noch gut?" - Einfach mal der Nase nach

  • Fisch hat an sich schon einen sehr markanten Geruch. Sollte dieser allerdings mehr als intensiv sein, sollte man die Finger davon lassen. Auch wenn sich schleimige oder klebrige Texturen bilden, gilt es den Fisch lieber wegzuschmeißen. Die Faustregel besagt, dass Sie Fisch nicht länger als einen Tag beziehungsweise höchstens 36 Stunden aufbewahren sollten. Auch bei den anderen Meeresbewohnern gilt es vorsichtig zu sein: Sollten Sie bei Schalentieren wie Muscheln merken, dass die eine oder andere bereits offen ist, entfernen Sie diese lieber umgehend. 
  • Käse ist hier besonders schwer zu bewerten, da bestimmte Sorten mit der längeren Aufbewahrung zunehmend besser werden können. Hartkäse hält in der Regel deutlich länger als Weichkäse. Selbst wenn sich außen schon Schimmel bildet, kann man diesen abkratzen und getrost essen. Hierfür gibt es sogar spezielle Liebhaber. Dies gilt aber nur für Hartkäse. Weichkäse sollte bei den ersten Anzeichen von Schimmel sofort weggeschmissen werden.
  • Öl ist vor dem Verfall ebenfalls nicht sicher: Sobald Olivenöl nach Leim riecht, lieber einen Bogen darum machen. Auch eine Verfärbung oder eine seltsame Konsistenz können Anzeichen sein, dass das Öl nicht mehr zu gebrauchen ist.
  • Marmeladen können dagegen auch bei seltsamen Verfärbungen noch gegessen werden. Ebenso Gelees. Erst bei eindeutigem Anzeigen von Schimmel müssen diese entsorgt werden. 

Wenn sich die Farbe oder der Geruch verändert, ist was faul 

  • Joghurt enthält viele gesunde Bakterienstämme, welche die Verdauung positiv beeinflussen. Sobald diese absterben macht sich allerdings Schimmel breit. Deswegen sollten auch diese, sobald sich erster Schimmel bildet, sofort weggeworfen werden. Auch übermäßige Wasserbildung kann ein Zeichen sein, dass der Joghurt böse auf den Magen schlagen wird.
  • Dieser kann trotzdem geruchlos sein - anders als bei Milch. Wenn diese schlecht ist, dann riecht man das - besser einfach wegschütten. 
  • Geflügel sollte man nicht mehr essen, sollte es grau sein. Riecht es komisch oder sieht es irgendwo schleimig aus - ab in den Müll.
  • Genauso verhält es sich bei rotem oder verarbeitetem Fleisch. Wenn sich die Textur verändert, es schleimig oder ranzig wird lieber entsorgen.
  • Wenn Lebensmittel wie Schinken oder Wurst den Anschein machen ewig im Kühlschrank haltbar zu sein, dann vielleicht mal die Herkunft überprüfen. Das ist nicht normal und wahrscheinlich ist das Fleisch voll mit künstlichen Konservierungsstoffen.
  • Reis und Erdnussbutter sind fast scheinbar ewig haltbar. Aber auch nur scheinbar. Wenn Erdnussbutter ranzig schmeckt oder seltsam riecht, sollte man sich davon trennen. Reis dagegen ist im rohen Zustand fast endlos haltbar. Dies gilt aber nur für weiße Sorten wie Basmati, Jasmin oder Arborio. Brauner Reis läuft nach spätestens sechs Monaten ab. Gefriert man den weißen Reis roh ein, kann er bis zu 12 Monate lang gut sein. Sollte er nicht eingefroren werden und anfangen extrem trocken zu werden, ist es vielleicht keine schlechte Idee auch diesen dann entsorgen.
  • Saucen zählen eigentlich zu langlebigen Lebensmitteln - solange sie ordnungsgemäß im Kühlschrank aufbewahrt werden. Der beste Weg, um festzustellen, dass sie noch gut sind, ist ein übler Geruch oder Schimmelbildung.
  • Konserven, deren Inhalt verdorben ist, erkennen Sie meist an der äußeren Form. Wölbt sich der Deckel nach oben oder ziehen sich die Konserven zusammen, können Sie sie getrost wegschmeißen. Sollten Sie beim Öffnen der Konserven ein Zischen vernehmen oder gar der Inhalt herausspritzen, sollten Sie die Konserven ebenfalls entsorgen. Dies weist nämlich darauf hin, dass sich durch die Vermehrung von Bakterien Gase gebildet haben. Die Bakterien können gesundheitsschädlich sein.

Viele Lebensmittel sind länger haltbar, als man denkt 

Viele Lebensmittel sind länger haltbar, als das Mindesthaltbarkeitsdatum. Und oft reicht auch schon ein einfacher Blick, um festzustellen, ob das Produkt noch haltbar ist oder nicht. Und wenn man sich doch nicht ganz sicher ist: im Zweifel einfach der Nase nach.