Cleverer Trick: So bleibt Salat besonders lange frisch

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Jeder hat es schon einmal erlebt: Ist der Blattsalat nicht schnell genug zubereitet, ist er schon welk und unansehnlich. Mit einem einfachen Trick kann man das vermeiden.

Ob als Beilage oder gleich als Hauptspeise: Knackig-frischem Blattsalat kann kaum jemand widerstehen. Doch hat der grüne Genuss einen Haken - denn lange haltbar sind die saftigen Köpfe nicht. Doch mit der richtigen Lagerung hat man länger Freude am Gemüse. Die Initiative "Zu gut für die Tonne!" verrät, wie man es richtig macht - und dabei auch noch viel Lebensmittel-Müll vermeidet. Übrigens gibt es einige Lebensmittel, die fast ewig haltbar sind.

Tatsächlich sind Blattsalate ein sehr empfindliches Lebensmittel. Doch auch da kommt es auf die Sorte an: Während festere Varianten wie Romana oder Kopfsalat laut "Zu gut für die Tonne!" bei der richtigen Lagerung bis zu einer Woche genießbar bleiben, muss man bei feineren Sorten vorsichtiger sein. Batavia, Pflücksalat und Co. sollten so schnell wie möglich nach dem Einkauf aufgegessen werden. Übrigens sollte man auch bei Tiefkühlware darauf achten, dass manche Lebensmittel nicht zu lange gelagert werden sollten.

Salat länger haltbar machen - auf die richtige Lagerung kommt es an

Doch wie lagert man den Blattsalat nun richtig? "Zu gut für die Tonne!" empfiehlt ganz klar den Kühlschrank. Denn Salat fühlt sich lange dort wohl, wo es kühl und dunkel ist. Dabei sollte man das Blattgemüse möglichst unten ins Gemüsefach legen, denn dort ist es besonders gut vor Austrocknung geschützt. Die Initiative kennt aber noch einen Trick, wie man die Blätter noch länger knackig und frisch hält: "Um Austrocknung zu vermeiden, empfiehlt sich die Aufbewahrung in einer Kunststoffverpackung oder in einem feuchten Tuch." 

Vorsichtig sollte man jedoch mit bereits geschnittenen und verzehrfertigen Salaten sein - die sind besonders kurzlebig. "Auf der Verpackung steht daher ein Verbrauchsdatum, das unbedingt beachtet werden sollte", warnt "Zu gut für die Tonne!". Wer seinen Salat selbst für den nächsten Tag vorbereitet, sollte diesen nach Möglichkeit luftdicht verpacken und darauf achten, das Dressing separat zu lagern und erst kurz vor dem Servieren unterzumischen.

Sollte der Salat trotz der richtigen Lagerung etwas schlapp aussehen, hilft übrigens ein kaltes oder lauwarmes Wasserbad - da werden die Blätter schnell wieder knackig. Manche Salate lassen sich auch gut weiterverarbeiten, sollte man mal zu viel eingekauft haben - leicht pikante Sorten wie Feldsalat oder Rucola werden gemeinsam mit Olivenöl, etwas Parmesan und Nüssen im Handumdrehen zu einem schmackhaften Pesto.

Vorschaubild: © CC0 / Pixabay / Pezibear