Lichtenfels
Beeren

Gartentipps zum Anpflanzen von Beerenfrüchten

Ob Heidel- oder Himbeeren, beide lieben sauren Boden und benötigen deshalb eine ganz besondere Pflege. Kalk im Wasser sollte deshalb vermieden werden.
Ob Heidel- oder Himbeeren, beide bevorzugen einen sauren Boden, um wachsen zu können. Bild: Maurizio Gambarini/dpa
Ob Heidel- oder Himbeeren, beide bevorzugen einen sauren Boden, um wachsen zu können. Bild: Maurizio Gambarini/dpa
Wer im Garten Heidelbeeren anpflanzen will, sollte dabei beachten, dass sie einen sehr sauren Boden lieben. Deshalb darf kein kalkhaltiges Wasser zum Gießen genommen werden. Kompost und Mist eignen sich nicht zum Düngen, da dadurch auch Kalk in den Boden gelangt. Am besten eignet sich ein spezieller Heidelbeer- oder Rhododendrondünger. Durch ein laufendes Mulchen mit Fichtennadelstreu bleibt der Boden ebenfalls sauer.


Sonnigen Standort wählen

Heidelbeeren sind in eine Erdmischung von Sand, Sägespäne und Rindenmulch von Nadelgehölzen zu gleichen Teilen zu pflanzen. Das Loch sollte mindestens 80/60 cm groß sein und einen Wasserabzug haben. Die Erdwände sind mit Folie zu schützen, damit keine kalkhaltige Feuchtigkeit von der Seite einwandern kann und die Wurzeln schön in dem dargebotenen Substrat bleiben.
Heidelbeeren lieben, nicht wie meistens angenommen wird, einen schattigen, sondern einen sonnigen Standort. Die besten Sorten sind Duke, Patriot und die niedrige Top Hat.


Auch bei Himbeeren Kalk vermeiden

Himbeeren sollten nicht zu tief gepflanzt werden. Am besten ist es, sie ganz flach einzubauen. Bei einem lehmigen Boden sind sogar Hügel anzulegen. Vor allem reagieren die Wurzeln besonders empfindlich auf eine Bodenbearbeitung. Ein zu hoher Kalkgehalt führt zum Gelbwerden der Blätter, der sog. Chlorose. Am besten ist deshalb, wenn der Boden schwach sauer ist und einen pH- Wert von optimal 5,5 bis 6 hat. Durch zu viel Kalk wird nämlich Eisen im Boden gebunden. Eisenmangel ist auch bei anderen Gartenpflanzen wie Rhododendron und Rosen häufig festzustellen.
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